Aus dem Blickwinkel unserer Autoren – „Was schreiben und lesen Sie gerade?“

Aus dem Blickwinkel unserer Autoren - "Was schreiben und lesen Sie gerade?"

Aus dem Blickwinkel unserer Autoren – „Was schreiben und lesen Sie gerade?“

Viele erfolgreiche tredition-Autoren und Autorinnen haben unserer Redaktion bereits Rede und Antwort gestanden und mit uns über die eigene Buchveröffentlichung, über Self-Publishing oder eigene Marketingaktionen gesprochen. Meist stellen wir dabei die Fragen. Gern möchten wir den Spieß jetzt einmal herumdrehen und die Autoren aus der eigenen Perspektive berichten lassen.

Dazu haben wir einige unserer Autoren/innen gebeten, über sich, die eigenen Bücher und die aktuelle Lieblingslektüre zu sprechen, frei nach dem Motto: „Was schreiben und lesen Sie gerade?“ Denn das, was wir lesen, bestimmt auch unser Denken und Schreiben …

Wir hoffen, dass diese unterhaltsamen (Selbst-)Portraits Sie dazu anregen, den einen oder anderen Autoren oder ein Buch für sich zu entdecken – oder uns Ihre Lieblingslektüre mitzuteilen!

 

Die Autorin

Bild: Autorin Natalie Wintermantel

„1978 erblickte ich in einem kleinen Dorf Engels (Kasachstan) das Licht der Welt. Die Kindheit verbrachte ich in Zentralasien – im warmen Land Usbekistan. Im Alter von 13 Jahren zog ich mit meiner Familie nach Deutschland um. Heute berate ich psychologisch und coache systemisch sowohl selbständige und angestellte Berufstätige als auch Privatpersonen. Darüber hinaus schreibe ich gerne Kolumnen zu den psychologischen Alltags-Themen. Ich liebe Yoga und joggen, kochen, Musik-Konzerte und Reisen. Seit neun Jahren lebe ich glücklich in der multikulturellen Stadt Frankfurt mit meinem Mann und Kater Garfield.“

Das Buch

SCHNECKEN SIND NICHT LANGSAM,

 

„Mein Buch ‚Schnecken sind nicht langsam‘ ist ein Sachbuch für die an Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung interessierten Laien, das in den Bereich ‚Ratgeber‘ eingeordnet werden kann. Das Buch bietet Hilfestellung auf dem spannenden Weg zu sich selbst. Es ist eine Art Lebenshilfe-Ratgeber. In jeder Buchhandlung wird man eine unzählige Menge an Büchern dieser Art finden. Dennoch verspürte ich einen inneren Ruf, ein eigenes Buch zu schreiben und meine Erfahrungen und Wissen zu teilen.

Ich beschreibe darin zum einen meine persönlichen Sichtweisen auf die wichtigen Themen des Lebens, in der Hoffnung, dass sie anderen Menschen als Impulse dienen mögen, falls sie gerade auf der Suche nach „Antworten“ sind, um das eigene Leben entspannter, freudvoller und interessanter zu gestalten. Weiterhin wünsche ich mir, dass Menschen sich beim Lesen und durch das Beantworten der im Buch enthaltenen zahlreichen Fragen auf die Entdeckungsreise zu sich selbst begeben, sich dadurch eventuell selbst ein wenig näher kommen. Warum ist es so wichtig, dass wir uns selbst mit allen Stärken und Schwächen mögen und lieben lernen? Wenn Menschen sich selbst kennen und lieben, dann sind sie eher bereit, andere so wie sie sind, zu akzeptieren und dadurch tragen sie in ihrer kleinen Welt zum Frieden bei.

Mein Buch ist dabei eigenwillig dargestellt: Es beinhaltet Gedichte, Zitate, Landschafts-Tuschzeichnungen, Fragen, kleine Geschichten aus dem Coaching- und Beratungsalltag, persönliche Berichte und viele Inhalte, die zwischen den Zeilen vom Leser erspürt werden können. Ich habe versucht, die ernsten Lebensthemen in sehr einfacher und gut verständlicher Sprache zu behandeln und einige praktische Impulse an die Hand zu geben.“

Die Lieblingslektüre

„Aktuell lese ich das Buch von Eckhart TolleEine neue Erde‘ Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung. Ansonsten lese ich gerne Biografien, Bücher aus den Bereichen ‚Gesund leben und essen‘, ‚Persönlichkeitsentwicklung‘ und ‚Beziehungen‘, aber auch Reiseberichte. Auch lese ich regelmäßig aus den Zitate-Sammlungen positive Gedanken für den Tag.“

 

 

Der Autor

 

Terence Horn

Bild: Autor Terence Horn

„Ich wurde in Marktheidenfeld, Unterfranken, geboren und lebe heute mit meiner Familie in Stuttgart. Neben meinem Debütroman schreibe ich Kurzgeschichten, Zitate und Gedichte, die ihr auf meiner Homepage finden könnt. Nach der Lektüre von ‚Betty Blue‘ stand für mich fest, dass ich selbst zur Feder greife, doch es dauerte noch einige Zeit, bis Ende Dezember 2015 dann endlich der große Augenblick kam. Mein erster Roman ‚Lucia – Mein liebster Wahnsinn‘ war im Buchhandel erhältlich. Nach meiner heutigen Situation befragt: Ich mach so das Übliche: Design, Werbung, Marketing … und abends schreib ich an meinen Sachen. Mein Leben ist unorganisiert und unlogisch, aber das heißt ja nicht, dass es nicht funktioniert.“

Das Buch

Lucia - Mein liebster Wahnsinn

Bild: Cover „Lucia – Mein liebster Wahnsinn“

„Mein Debütroman handelt vom Erwachsenwerden und dem schwierigen Weg dahin. Genauer gesagt, von Jugendlichen, die Blödsinn machen, unendlich viel Blödsinn. Und natürlich auch von der Liebe zu Lucia. Dieses verrückte, unendlich gutaussehende Mädchen … Auf dem Blog zum Buch ‚Lucia – Mein liebster Wahnsinn‘ findet ihr alle News zu meinem Debüt.“

Die Lieblingslektüre

„Mit ‚Betty Blue‘ von Philippe Djian fing alles an“, erklärt Terence Horn. „Dieses Buch war endlich mal was Neues. Ein tragisch schöner Roman, den ich glaubte, der eben nicht so abgehoben daher kam und deren Sprache leicht zu verstehen war. Betty Blue ist die Geschichte eines verkappten Schriftstellers und eben dieser Betty. Ein verrücktes Mädchen, das den Ärger geradezu magisch anzieht. Traurig aber auch heiter und mit einer nervösen Spannung verbindet Philippe Djian französische Leichtigkeit mit jeder Menge Unverschämtheit.“

 

Die Autorin

Kirstin Höfer

Bild: Autorin Kirstin Höfer © Sascha Ditscher, Pressefotograph

Ich wurde 1964 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Schon als kleines Kind, liebte ich Tiere und ganz besonders Hunde. Als 12-Jährige fing ich nach der Schule an bei unserem Tierarzt zu jobben. Dort absolvierte ich später auch eine Lehre als Tierarzthelferin, machte dann ein Praktikum in einem Zoo und fing schließlich als Tierpflegerin im Darmstädter Tierheim an, das ich auch viele Jahre leitete. Mittlerweile leite ich das Tierheim Koblenz. Mein Beruf ist meine Berufung. Zwar gibt es viele Momente bei meiner Arbeit, die mich wütend und unsagbar traurig machen, aber in der Summe überwiegen die vielen kleinen und großen Glücksmomente, die mir immer wieder bestätigen: Ja! Es lohnt sich. Das kann für manchen, der dies hört einen Kleinigkeit sein; etwa wenn ein „bissiger“ Hund plötzlich, nach einer langsamen Annäherung mich endlich zutraulich mit der Schnauze anstupst, oder aber wenn für einen alten, kranken Hund die richtige Familie gefunden wird, in der er seine letzten Jahre zufrieden und geborgen verleben kann, oder aber, wenn wir im Tierheim eine größere Spende bekommen, die unser Überleben sichert.

Viele Tierheim stehen heute finanziell mit dem Rücken an der Wand und wir sind jeden Tag gefordert, durch Ideen und Öffentlichkeitsarbeit unsere Betriebskosten für Gehälter, Unterbringung der Tiere, Tierarztkosten, Instandhaltungsarbeiten, größere Anschaffungen usw aufzubringen. Über unsere Tiere schreibe ich schon immer: ich muss schließlich jedes Tier beurteilen und sein Profil auf unserer Website einstellen. Eine zeitlang „schrieb“ auch ein Hund auf unserer Website eine Kolumne…bis ich schließlich Rico traf und von ihm handelt mein erstes Buch.

Das Buch

Chefsachen

Bild: Cover „Chefsachen“

In dem Buch kommt der Hund Rico zu Wort. Ein sogenannter Schattenhund und „schwerer Junge“, der schon viele Jahre im Tierheim „saß“. Ein grimmiger Kerl, unverstanden, abgeschoben – vergessen, nur notdürftig versorgt mit chronischem Ohrleiden (jeder der einmal eine Mittelohrentzündung hatte, weiß wie verzweifelt und auch aggressiv einen diese permanenten Schmerzen machen können.) Und da gab es diesen magischen Moment, als mir dieser alte Grantler sein Vertrauen und seine Freundschaft schenkte. Obwohl ich schon sehr viele Hunde in meinem Leben getroffen habe, muss ich sagen, dass mich kaum ein anderer Hund so nachhaltig beeindruckt hat, wie Rico. Jeden Abend bin ich zu Rico gegangen und für mich war dieses Feierabendgespräch so etwas wie ein „Runterkommen“, den Tag Revue passieren lassen mit all seinen Höhen und Tiefen. Ricos Ruhe und Gelassenheit zu spüren, war für mich wie eine Art Seelenyoga. Ich habe von diesem Hund so ungeheuer viel gelernt, was ich gerne weitergeben wollte und so habe ich abends zu Hause bei Facebook Ricos Tag erzählt. Dieser Blog wurde in der Facebook-Gemeinde „Ricos Sandmännchen Geschichten“ genannt. Hatte ich einmal keine Zeit, wurden die Geschichten angemahnt. Was macht die Geschichten nun so besonders, dass die Fans unbedingt dieses Buch wollten? Ich bin kein Literaturprofessor, meine Sprache ist einfach, manchmal schnoddrig, aber es kommt von Herzen und das ist es, was die Menschen gemerkt haben.

Gleichzeitig ist mir Humor sehr wichtig und ich habe mich oft gefragt, was ein Hund wohl von diesen seltsamen Dingen hält, die Menschen so machen. Was denkt ein Hund, wenn er einen Bagger in einer matschigen Baugrube herumfahren sieht? Was empfindet er, wenn er beim Gassigehen die unterschiedlichsten Gerüche aufnimmt? Klar! „Synapsenfasching!“, sagt Rico, wenn es aus einem Loch nach Maus oder an der Mosel nach totem Fisch riecht.

Humor und Gedanken, die von Herzen kommen, das ist es was die Facebook-Leser berührt. Rico war immer noch Rico. Dem konnte niemand zu nahe treten, aber seinen Zauber und seine Einzigartigkeit, die konnte ich den Menschen nahe bringen. Rico lebt nicht mehr und er wird nicht nur von mir schmerzlich vermisst, sondern auch von allen seinen Fans bei Facebook. Für Rico und für alle anderen unverstandenen Schattenhunde in den deutschen Tierheimen habe ich dieses Buch geschrieben. Mein Autorenhonorar kommt in voller Höhe dem Tierheim Koblenz zugute.

Die Lieblingslektüre

Ich habe einige Lieblingsautoren, wie Susanne Fröhlich, Ildiko von Kürty, Hera Lind … Schriftsteller, die einen humorvollen Schreibstil und eine witzige und originelle Ausdrucksweise, haben lese ich am Liebsten. Ganz besonders sprechen mich aber auch die Liedtexte von Reinhard Mey an, die manchmal bissig, ironisch aber auch ungemein berührend sein können. Er ist für mich einer der ganz großen Balladenschreiber, der den Zeitgeist trifft und kein Blatt vor den Mund nimmt.

Die Autorin

Bild: Autorin Sandra Diepenbrock

„Ich – Sandra Diepenbrock – wuchs auf im herrlich platten Westfalen zwischen vielen Kühen und noch mehr Windrädern. Inspiriert von meiner eigenen Zeit in New York und motiviert durch eine Lernblockade im Studium schrieb ich meinen ersten Roman: ‚Knalleffekt‘. Frei nach dem Motto ‚Pro Krise ein Buch‘ folgten dann ‚Storys‘ und weitere Ideen für eine Fortsetzung der Geschichte von Lara Wagenfeld. Heute lebe ich mein Leben seit über 15 Jahren im Frankfurter Raum, freue mich an meiner kleinen Familie und genieße jeden Tag, an dem ich Schreiben darf.“

Die Bücher

Storys von Sandra Diepenbrock

Bild: Cover „STORYS“

„‚STORYS‘ erzählt wahre Märchen über Pretty Women oder Rocky Balboa von Nebenan. Lesen und erfreuen sie sich daran, wie oftmals eben doch alles wieder gut werden kann – und das nicht nur in Hollywood. Mein Buch enthält 12 Geschichten über echte Menschen, die echt so passiert sind. Es sind echte Krisen und es gibt immer ein echtes Happy End, weil das Leben selbst eben doch immer noch die schönsten Geschichten schreibt …“

Knalleffekt

Bild: Cover „KNALLEFFEKT“

„In meinem Buch „KNALLEFFEKT“ reisen wir mit meiner sympathischen Protagonistin von Borghorst nach New York und erleben dort Sightseeing einmal ganz anders. Ich erzähle darin eine Geschichte à la ‚Arme Millionäre‘, die beschreibt, wie man, wenn man alles verliert doch irgendwie alles gewinnen kann. ‚KNALLEFFEKT‘ ist ein herrlich kurzweiliger Wellness-Roman mit viel Liebe, Sex-and-the-city-Flair und einem wundervollen Happy End :).“

Die Lieblingslektüre

„Das ist der ‚Der halbe Mann‘ von Florian Sitzmann. Ich liebe einfach Geschichten von Menschen, die ihr Leben anpacken, die etwas tun und dem Schicksal mutig entgegenstapfen. Florian Sitzmann ist so Jemand! Seinen 16. Geburtstag erlebte er im Krankenhaus mit der Nachricht: ‚Ihre Beine waren leider nicht mehr zu retten, tut uns sehr leid!‘ Ein schwerer Motorradunfall und ein Junge, der sich davon einfach nicht unterkriegen lässt. Ein Cabrio und viele Rennwettbewerbe später, an denen er gemeinsam mit seinem Freund teilnimmt, ist aus ihm ein starker und charismatischer Mann geworden. Es macht einfach Spaß, seine Bücher zu lesen oder ihn in einer Talkshow zu sehen und zu hören. Inspiriert, dankbar und froh ist man nach dieser locker flockig geschriebenen Lektüre!“

 

 

Der Autor

Nathan C. Marus

Bild: Autor Nathan C. Marus

„Im Jahr 1978 durfte ich im ländlichen Schleswig-Holstein damit beginnen unsere Welt zu erkunden, um schnell festzustellen, dass sie ganz schön langweilig sein kann. Nachdem ich auch noch erkennen musste, dass Nekromantie und Schwertkampf keine möglichen Studienfächer sind, entschied ich mich wegen der offensichtlichen Nähe zur Alchemie für die Biochemie, um ein paar Jahre später in organischer Chemie zu promovieren. Zwischendurch überbrückte ich die Überdosis Realität mit sich wiederholenden Eskapismen in das klassische Rollenspiel, entwickelte sogar ein eigenes System bzw. Universum und widmete mich schließlich gänzlich dem Storytelling … Jetzt ist er da mein Debütroman ‚Die Träne des Fressers‘!“

Das Buch

Bild: Cover „Die Träne des Fressers“

“ In “Die Träne des Fressers‘ präsentiere ich packende Unterhaltungslektüre für erwachsene Leser über eine fantastische Welt voller Feen, Zauberei, düsterer Wesen und gewaltiger Schlachten. Das Buch ist eigentlich aus mehreren Negativerlebnissen geboren. Ich habe Fantasy-Romane gelesen und dachte oft ‚Warum macht es der Autor nicht so! Das wäre viel besser!‘. Also habe ich die Tastatur selbst in die Hand genommen, denn nur Meckern ohne eigenen Gegenvorschlag geht nicht. Dabei war für mich von Bedeutung, etwas weniger Vorhersehbares aus einer Kombination von klassischer Fantasy gemischt mit neuen Ideen zu erschaffen. Ich gebe großen Einblick in die Gedanken meiner Hauptfiguren und versuche Füller, überbordende Beschreibungen von Lokalitäten und Trivialitäten so gering wie möglich zu halten.“

Die Lieblingslektüre

„Ich gebe es zu … ich mag es düster! Im Moment lese und liebe ich die Artus-Chroniken von Bernard Cornwell. Ich mag seinen realistischen, aber nicht sadistischen Schreibstil. Es ist eine dunkle, mittelalterliche Welt voller Grausamkeiten, Verrat und einem Schuss Magie, die manchmal Scharlatanerie, dann aber plötzlich wieder echt ist. Der Protagonist sehnt sich in dieser desillusionierenden Welt nach dem gerechten Weltbild seines Königs und versucht es zusammen mit ihm zur neuen Realität Englands zu machen. Vom ersten Satz an ist klar, dass dieses Unterfangen scheitern muss, aber trotzdem ist das Buch deswegen nicht langweilig, sondern man leidet mit und freut sich über jeden unwahrscheinlichen Sieg und Lichtblick, den der Autor zulässt. Drei tolle Bücher und alle auf dem gleichen hohen Niveau!“

 

Die Autorin

Nathalie Berude-Scott

Bild: Autorin Nathalie Berude-Scott

„Wer bin ich?

Ich habe den leidenschaftlichen Glauben daran, dass das, was uns als Menschen wirklich ausmacht, das Menschliche ist: die Fähigkeit, uns selbst und andere zu lieben. Das große Glück, Fehler machen zu können und uns und anderen verzeihen zu können. Starke Gefühle aller Art haben zu können. Und individuell zu sein.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie unterstütze ich in meiner Praxis und in Workshops/Seminarreihen Menschen dabei, wieder den Weg zu sich [SELBST] zu beschreiten und Stolz auf ihre Individualität und Menschlichkeit zu entwickeln. Das Ziel dabei ist niemals, massenkonform zu funktionieren. Das Ziel ist, sich selbst kennenzulernen und sich anzunehmen.“

Das Buch

Betriebsgeheimnis Kind

Bild: Cover „Betriebsgeheimnis Kind“

„Damit wären wir bei: was ist mein Buch?

Es ist ein als Ratgeber gelistetes Sachbuch, das aber kein Ratgeber sein will, sondern sich als Denkanstoß versteht.
Mein Buch gibt keine Erziehungsempfehlungen, sondern es liefert Informationen, die Leser in die Lage versetzen, sich ein eigenes Bild von der Wirkung des eigenen Verhaltens auf die kindliche Psyche zu machen. Ganz nebenbei ermöglicht es ihm einen Blick in den Spiegel, auf sein eigenes [SELBST], und der Leser beginnt plötzlich, sich zu reflektieren. Das passiert übrigens auch, wenn Menschen ohne Nachwuchs im Buch lesen, denn auch diese waren mal Kind und erkennen möglicherweise die Folgen der eigenen Erziehung plötzlich an sich wieder. Oft ist das der Beginn eines besseren [SELBST]Verständnis.“

Die Lieblingslektüre

„Und welche Literatur empfehle ich?

Überwiegend leicht verständlich, unterhaltsam und mit sehr großem Denkanstoß-Potential ist der Klassiker ‚Anleitung zum Unglücklichsein‘ von Paul Watzlawick, einem bedeutenden Psychologen, der zudem auch noch ein guter Autor war. Ein guter Einstieg in die Reflexionsarbeit.

Noch immer aktuell ist Aldous HuxleysSchöne neue Welt‘. Dieses Buch, das ich erstmals in der Schule gelesen habe, hat meine Wertschätzung des Menschlichen verstärkt, denn die darin beschriebene Gesellschaft ist überwiegend frei von typischen, menschlichen Attributen. Die zeitgenössische Wiedergeburt des Klassikers ist dann der aktuelle Bestseller ‚Der Circle‘. Beide Romane sollten uns eine Warnung sein und uns die Wichtigkeit der Individualität vor Augen führen!“

 

 

Der Autor

Thomas Diener

Bild: Autor Thomas Diener

„Ich bin Coach, Supervisor und Laufbahnberater mit über 20 Jahren Beratungserfahrung. Mein Kernthema ist die (co-kreative) Gestaltung von Zukunft. Folgerichtig bin ich auch als Moderator von Zukunftswerkstätten, Future – Search – Konferenzen, Strategieworkshops und als Social Entrepreneur tätig. 1995 gewann ich den Förderpreis für innovative Ideen im Sozialbereich der Stadt Zürich und mehrere Preise mit Projekten gegen die Arbeitslosigkeit. Speziell für die individuelle Zielfindung entwickelte ich den Methodenmix ‚Berufs- und Lebensnavigation‘ den ich seit über 5 Jahren in verschiedenen Ländern und Hochschulen unterrichte.“

Das Buch

Tu, was du wirklich, wirklich willst

Bild: Cover „Tu, was du wirklich, wirklich willst“

„Als Coach und Laufbahnberater mache ich täglich die Erfahrung, dass Zeiten der Neuorientierung verunsichern. Viele Menschen fühlen sich als Spielball wirtschaftlicher Entwicklungen. Ihre echten Gefühle, Träume und Visionen bleiben so in den Entscheidungen ihres Berufslebens unberücksichtigt. Begeben wir uns jedoch auf die Suche nach dem, was wir wirklich, wirklich wollen, werden wir Phasen der Hoffnungslosigkeit erleben, wir werden mit Ahnungen, Bildern und Sehnsüchten konfrontiert. Wir werden in Auseinandersetzungen verstrickt und stehen Hindernissen gegenüber.

Auf diesem schwierigen Weg brauchen wir Navigationshilfe. Bilder und Parabeln haben in vielen Kulturen die Funktion, eine Richtung zu weisen und in schwierigen Phasen Trost zu spenden. Aber welche Geschichten passen zum Thema der beruflichen Veränderung? Eine Metapher, die sehr gut auf den Prozess der Berufs- und Lebensnavigation passt, ist der alchemistische Prozess, wie er aus vielen Schriften und Parabeln des Mittelalters überliefert wird. Mein Wunsch war es, in einem Buch diesen Prozess in literarischer Form zu beschreiben und dabei die Leserinnen und Leser Schritt für Schritt auf ihrem Weg zu einer befriedigenden beruflichen Zukunft zu begleiten.“

Die Lieblingslektüre

„Von Lieblingslektüre zu reden finde ich schwierig. Zu breit sind meine Interessen und zu verschieden die Stimmungen und Gelegenheiten, die mich zum Lesen bringen. Wen ich Zeit habe, vertiefe ich mich gerne in Fachbücher, die in einem meiner Interessegebiet in die Tiefe gehen, die langsam gelesen und mit viel Nachdenken zwischen den Kapiteln verdaut werden müssen. Im Moment meist soziologische Klassiker wie Michel Foucault, Alain Ehrenberg oder Bruno Latour.

Zum Ausspannen liebe ich absurde unterhaltsame und lustige Geschichten von Autoren wie Jonas Jonasson (Die Analphabetin, die rechnen konnte / Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand) oder auch älteren wie Marc Twain (The Humorous Short Stories). Wenn sie vom Autor gesprochen werden, auch sehr gerne als Hörbücher (Wladimir Kaminer: Es gab keinen Sex im Sozialismus, Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Chroniken)

Zur Entspannungsliteratur gehören für mich auch poetische Geschichten, sowie echte oder fiktive Reiseliteratur wie Alex Capus (Reisen im Licht der Sterne) Blaise Cendrars (Der neue Schutzpatron der Flieger) oder Nicolas Bouvier (Die Erfahrung der Welt).

Dann liebe ich berührende authentische Geschichten aus dem Alltag von Menschen am Rande. Wie zum Beispiel das Buch des Züricher Geriaters Christoph Held (Wird heute ein guter Tag sein? Erzählungen aus dem Pflegeheim).“

 

Der Autor

ingoamericano

Bild: Autor ingoamericano

 

ingoamericano. Der Name steht für ein Kind der frühen 70-er mit saarländischer Schulbildung, das bereits in der dritten Klasse die Karte beim Luftballonwettbewerb fast korrekt mit seinem Namen ausfüllte. Schriftstellerische Ambitionen beschränkten sich danach auf das Teenie gemäße Verfassen depressiver Tagebuchgedichte. Als desorientierter Kommunikationswissenschaftler der GHS Essen erlernte ich die Kunst des Fakirs und Feuerspuckens. Nachdem diese Kleinkunstkarriere verpuffte, verdingte ich mich als abgebrannter ingoamericano in Werbeagenturen und Marketingabteilungen. Besser spät als nie ‑ hier wurde mein Schreibtalent entdeckt. Und mit Anfang 30 in München begann meine Karriere als Journalist, Autor und Texter für Werbung und Unternehmen. Durch- statt ausbrennen ist meine jetzige Lebensphilosophie: Zwischen 2011 und 2016 habe ich ausführlich Südamerika mit Bus und Rucksack bereist. Die traum-artigen Erlebnisse habe ich in meinem ersten Buch „Buenos Días Südamerika!“ aufgearbeit. Das nächste Buchprojekt ist ein Reisewerk und danach möchte ich mich an die Fiktion heranwagen. Alles mit dem Ziel, noch reicher im Geist und Säckel zu werden.

 

Das Buch

Buenosdias Südamerika

Bild: Cover „Buenos Diás, Südamerika!“

„Friedhöfe statt Foodporn“. Meine Grundeinstellung zum Reisen kann ich kaum besser auf den Punkt bringen. Ich toure in Südamerika im und abseits des Mainstream und erzähle davon in meinem Reiselesebuch „Buenos Días, Südamerika!“. Es ist eine Art Touri-Kreuzzug quer durch den Teilkontinent in sieben Länder: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Peru und als Zugabe ein paar Grenzorte in Uruguay, Venezuela und Paraguay. Was die meisten meiner Leser schätzen ist meine leichte (Selbst)Ironie verbunden mit erlebten Informationen. Humor ist Geschmackssache, aber ich habe nun mal meine eigene Sicht auf Reisekollegen, Einheimische und Sehenswürdigkeiten. Pointierte Kurzgeschichten sind mein Metier. Seitenabhandlungen über Alltagsvorgänge findet man im Buch ebenso wenig wie marktschreierisch-künstliche erfundene Spannungsbögen zu Südamerika. Ganz im Gegenteil: Ich verfolge das ernsthafte Anliegen, gegen die europäische und deutsche Überheblichkeit und das Medienklischeedenken – Strand, Inkas, Seuchen, Gewalt – bezüglich des Kontinents anzuschreiben.

Die Welt ist schön. Ich will, dass der Leser in meinem Buch Freude spürt. Eine amerikanische Reisefreundin sagte mal zu mir: „Du erinnerst mich an einen Freund. Nicht, weil Du auch eine Glatze hast. Du strahlst Glück aus.“ Dieses Glück verursachende Erlebnisse schildere ich natürlich auch in meinem Buch: Im Wasser tanzende Pinguine vor Galapagos, das Wandern auf den Tafelbergen der brasilianischen Chapada Diamantina. Das Mountainbiken an Ecuadors höchstem Berg Chimborazo. Der Moped-Ritt durch die kolumbianische Tatacoa-Wüste. Und ja: auch auf dem Machu Picchu war es beeindruckend und die Lebenslust und mein Sambakostüm in Rio unvergesslich. Und doch weiß ich: Die glücklichsten Reisemomente sind gar nicht die weltberühmten Orte zum Angeben – sie finden oft an unbekannten Orten statt und gehören einem allein.

Reisetipps. Im Buch besuche ich über 50 bekannte und unbekannte Orte. Der Leser kann sich eine Reiseroute zusammenstellen, präsentiert anhand Hunderter Sehenswürdigkeiten und Touren. 36 Farbbilder schmücken die Seiten – leider nicht immer direkt beim jeweiligen Reisebericht. Das war einfach eine Kostenfrage. Deshalb gibt es weitere Fotogalerien zu den Stationen auf meiner Webseite www.ingoamericano.com Ich wollte keinen klassischen Reiseführer erstellen, da ist Lonely Planet ohnehin unschlagbar. Ich würde sagen, ich verfasse Porträts von Land und Leuten wie Kurzgeschichten, mit populärwissenschaftlichen Anspruch und Tourentipps. Gute Reise!

 

Die Lieblingslektüre

Louise Erdrichs ‚Der Club der singenden Metzger‘. Man könnte mir vorwerfen, das ganze große Risiko bin ich mit dem Lesen des Romans der US-Amerikanerin Louise Erdrich nicht eingegangen. Denn ich liebe Auswanderergeschichten um die Jahrhundertwende – ab nach Amerika –, ich liebe Familienchroniken und der deutsche Historienanklang macht die Story für mich noch interessanter. Das rund 35 Jahre umfassende Geschichts- und Familienpanorama rund um die Metzgerei Waldvogel gefällt mir vor allem aufgrund des Aufbruchthemas und der ausgefeilten Charaktere. Von denen hat jeder gute und schlechte Seiten, Macken und viele davon sind liebenswert.

Worum geht es im Buch? Nach Durchleben der Schrecken des 1. Weltkrieges heiratet Metzgermeister Fidelis Waldvogel seine Eva, die schwangere Braut eines gefallenen Kriegskameraden. Zu Dritt, Sohn Markus ist geboren, und mit einem Koffer voller Würste wandert die junge Familie nach Amerika aus. Dort gründet Waldvogel in der Kleinstadt Argus, North Dakota, ein Metzgergeschäft, eine größere Familie und einen Gesangverein – so wie er es aus Deutschland kannte. Als die Artistin Delphine auftaucht und Evas beste Freundin wird, startet das Kleinstadt-Abenteuer richtig. Delphine, in einen unerreichbaren Seelenverwandten Künstler verliebt, ist die Protagonistin zum mitfreuen und mitleiden. Eine gute Seele, die auch Fehler begeht und nach und nach zum Mittelpunkt in Fidelis Leben wird.

Alkoholsucht, unglückliche Liebe, ein paar Tote, die böse Tante, ein skurriles Bestattungsunternehmen, etwas nordamerikanische Indianerkultur, eine überraschenden Mörderin – es ist thematisch ziemlich viel los und klingt fast nach Soap. Davon merke ich beim Lesen jedoch nichts. Der Schreibstil von Erdrich ist sehr harmonisch, fast unspektakulär, mal elegische Landschaften, dann wieder handfeste Dialoge. Mich holt die Sprache ab. Ich fühle mich als Leser den Personen sehr nahe und voll in die Gesellschaft von Argus integriert. Sehr gefallen mir die Rückblenden in vergangene Zeiten, wenn überraschende Familiengeheimnisse gelüftet werden, die heutiges Verhalten erklären und neue Beziehungsgeflechte aufleben lassen. Vom Titel sollte man ich übrigens nicht täuschen lassen: Um singende Metzger geht es in diesem Wohlfühlbuch kaum.

 

 

Der Autor

Bild: Autor Mike Mettke

Bild: Autor Mike Mettke

„Ich bin 1964 in Dresden geboren und in der Lausitz (Brandenburg) aufgewachsen, wo ich auch mein Studium der Pädagogik (Deutsch/Englisch) und Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin absolviert habe. Nach dem Fall der Mauer ging ich auf Reisen und Expeditionen in mehr als 80 Länder auf 5 Kontinenten. In den 1990er Jahren habe ich Multivisions-Shows gemeinsam mit Kai-Uwe-Küchler produziert und aufgeführt, u.a. über Patagonien, Feuerland, Osterinsel, Ecuador/Galapagos, Nepal und das südliche Afrika. Das Konzept: Gesamtkunstwerke aus Bildern, Musik und poetischen Texten. Gegenwärtig lebe, arbeite und schreibe ich in Berlin und Drahendorf (Brandenburg). Im Brotberuf bin ich derzeit in Teilzeit als Lehrer tätig.“

Das Buch

Bis alles Schatten wird

Bild: Cover „Bis alles Schatten wird“

„Mein Buch ist Familien- und Liebesgeschichte und zugleich ein Abenteuerroman, dessen Hauptschauplätze die sorbisch geprägte Niederlausitz und das südliche Afrika sind. Ein Kriegsfotograf kehrt in seine alte Heimat zurück, wo sein Vater im Sterben liegt. Den alten Mann bedrückt eine alte Schuld, die er als Wehrmachtsoffizier in den letzten Kriegstagen zu verantworten hatte. Zugleich belastet ihn das ungeklärte Verhältnis zu seinem Sohn. In gemeinsamen Gesprächen versuchen sie, sich der Vergangenheit zu stellen, um Frieden zu finden. Auf dem Hof des Vaters lernt der Sohn eine ebenso rätselhafte wie faszinierende Frau kennen, in die er sich verliebt. Der Vater stirbt. Der Sohn plant einen Neubeginn und nimmt einen ungefährlich scheinenden Reportage-Auftrag ins südliche Afrika an. Die Liebe seines Lebens soll ihn begleiten. Doch was als friedliche Reise gedacht ist, wird zu einer Reise ins ‚Herz der Finsternis‘, in der sich die Frage der Schuld mit umgekehrten Vorzeichen neu stellt …“

Die Lieblingslektüre

„Mein literarischer Geschmack ist sehr von der amerikanischen Literatur geprägt. Ihre über alle Moden hinweg realistische Erzählweise hat es mir angetan. Show, don’t tell. Zeigen, nicht behaupten. Dem Leser überlassen, was er denken will, und nicht moralisieren. Den Leser ernstnehmen. Die literarischen Stilmittel dem Stoff und der Geschichte unterordnen und nicht die eigene angenommene Kunstfertigkeit zu einem ‚intellektuellen Hindernisparcours‘ aufbauen. Einfach versuchen, eine gute Geschichte in einer klaren und ‚abgespeckten‘ Sprache zu erzählen … Am Anfang begeisterte mich vor allem Ernest Hemingway mit seiner gewiss mythisch überhöhten Verbindung von Leben und Schreiben. Das hatte durchaus tragische Züge. Erst schrieb er über das, was er erlebte. Dann versuchte er ’nachzuleben‘, was er geschrieben hatte … Ich bin in jugendlicher Begeisterung oft den Handlungsschauplätzen seiner Geschichten ’nachgereist‘. Von ‚oben in Michigan‘ bis nach Afrika oder Kuba. Oder sein Lieblingscafé La Closerie des Lilas in Paris … So ein Schriftstellerleben wollte ich auch führen, was ich heute natürlich sehr selbstironisch beurteile. Außerdem veränderten meine zahlreichen eigenen Reisen mein Selbstbild erheblich … Andere Autoren schoben sich in den Fokus meines literarischen Interesses: Raymond Carver, Richard Ford, Tobias Wolff, Cormac McCarthy, Craig Nova, Tim O’Brien, Stewart O’Nan, James Salter

Und dann spielten für mich natürlich die literarischen Reiseschriftsteller eine herausragende Rolle. Wobei ich in freiwilliger Selbstbeschränkung nur einen hervorheben möchte: Paul Theroux. Dessen letztes Buch Tief im Süden. Reise durch ein anderes Amerika habe ich just in diesen Tagen ausgelesen. Vielleicht ist Paul Theroux, der u.a. mit seinem gemeinsam mit Bruce Chatwin verfassten Reisebuch über Patagonien bekannt wurde, der beste Reiseschriftsteller unserer Zeit. Ein Vorbild allemal. In Die Andere Bibliothek ist gerade Basar auf Schienen. Eine Reise um die halbe Welt wieder neu auf Deutsch zu lesen. Es liegt auf meinem Nachttisch …

Ich selbst arbeite derweil an einem neuen Buchprojekt, das ich bei tredition zu veröffentlichen beabsichtige, übrigens auch an einem literarischen Reisebuch, einer poetischen Spurensuche. Arbeitstitel: Von Träumen und Reisen. Notizen von unterwegs …“

 

 

Der Autor

Wolfgang-Kofler

Bild: Autor Wolfgang-Kofler

„Mein Name ist Wolfgang Kofler, ich bin 44 Jahre und wohne in Villach (Kärnten), verheiratet, eine Tochter (18). Als studierter Politologe bin ich seit mehr als 20 Jahren beruflich als Lohnschreiber für diverse Medien im Einsatz. Die bekanntesten: NEWS (größtes Ösi-Nachrichtenmagazin), Kleine Zeitung (2-größte Kauftageszeitung des Landes). Einmal wurde ich von einem Fachmagazin zu Österreichs Magazin-Chefredakteur des Jahres gewählt. Meine Hobbys: Motorradfahren und -fallen (die Sturzhäufigkeit ist Teil meines Buches), Eishockeyspielen (aua!).“

Das Buch

Früher war ich jünger

Bild: Cover „Früher war ich jünger“

„In ‚Früher war ich jünger‘ erzähle ich 41 Geschichten aus dem Leben eines einfachen Mannes. Wichtig war mir, echte Erlebnisse niederzuschreiben, und zwar schnörkellos und, wenn möglich, humorvoll. Ich möchte Menschen zum Lachen bringen. Es gibt ohnehin zu wenig zum Lachen. Und: es gibt in meinem Buch keine höhere Moral – außer dem vorangestellten Motto: ‚Wir sind die Summe unserer Fehler – na und?‘ Wenn man so will: ein Plädoyer gegen die überall spürbaren Tendenzen zur erwarteten Fehlerlosigkeit. Aus dem Buch sind ein paar Lesungen (die nächste im April in einem Luxushotel) und eine Kolumne in Kärntens reichweitenstärkster Wochenzeitung entstanden. Das freut mich ungemein!“

Die Lieblingslektüre

„Ich bin derzeit bei Tommy Jauds ‚Einen Scheiß muss ich‘, um zu sehen und vielleicht auch zu verstehen, wie massentauglicher Humor funktionieren kann. Und ich habe gerade FAZ-Redakteur Rainer Hermanns ‚Endstation Islamischer Staat?‘ ausgelesen, weil es gesellschaftliche Herausforderungen gibt, für die ein wenig Wissen nicht schaden kann. Am liebsten lese ich aber das Spiel beim selber ‚Eishackeln‘, wie wir in Kärnten sagen.“

 

 

Die Autorin

Gudrun Niemeyer

Bild: Autorin Gudrun Niemeyer

„Ich wurde 1951 in Seesen am Harz geboren und bin dort auch aufgewachsen. Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann Alexander in Goslar. Meine Vorliebe für die Ostsee scheint in den Genen zu liegen. Mein Mann Alexander hat mir Mut gemacht, die Geschichten überhaupt zu Papier zu bringen und mich immer wieder an den Schreibtisch getrieben. (Wenn Goethe so lange gebraucht hätte …).  Mein Debüt ‚Weichseltöchter‘ ist sowohl den Vorfahren der Familie gewidmet, als auch den zukünftigen Generationen. Mit Geduld und Spucke habe ich die Erzählungen der Altvorderen aufgesaugt und daraus diese Lebensläufe romanhaft wiedergegeben.“

Das Buch

Weichseltöchter

Bild: Cover „Weichseltöchter“

„Mein Erstlingswerk schildert das Leben von vier Frauen aus meiner Ahnentafel. Gedacht sind diese romanhaften Biographien für die nachfolgenden Töchtergenerationen, damit nichts vergessen wird. Hier geht es nicht um schwierige Mutter-Tochter-Beziehungen, es geht um Mut, Tatkraft, vermeintlich falsche Entscheidungen und Sehnsüchte in Zeiten von weltumspannenden Umbrüchen. Die Frauen lebten seit Generationen im Land an der Weichselmündung und in der Stadt Danzig. Ihr alltägliches Leben wurde durch Kriege, Flucht und Heimatverlust zu großen Herausforderungen. Die Aktualität von Flucht und Vertreibung hört scheinbar nicht auf. Diese Chronik zeigt nicht nur den Wandel Deutschlands über einen Zeitraum von mehr als 150 Jahren, die Geschichten sind zudem so spannend wie ein Krimi.“

Die Lieblingslektüre

„Logische Konsequenz bei der Entstehung des Buches ‚Weichseltöchter‘ war und ist das Lesen von Biografien. Zurzeit lese ich eine Neuauflage von Hans Werner Richter ‚Spuren im Sand‘ und von Clara von Arnim ‚Der grüne Baum des Lebens‘. Bei meinen Recherchen zum Buch Weichseltöchter hat mir auch sehr das Buch ‚Nebenbei Erlebtes‘ von Hannelore Giesecke, einer Goslarer Autorin, geholfen. Meine besondere Vorliebe gilt aber dem Skurrilen und Witzigen, nicht so sehr dem Krimi.“

 

 

Der Autor

Marc

Bild: Autor Marc B. Rey

„Ich lebe in Berlin und bin Online-Redakteur und freier Autor für Zeitungen und Drehbücher. Ich liebe Berlin. Ich bin fasziniert von den vielen Nationen, die in dieser Metropole leben, mit ihren vielen Geschichten, die einen an jeder Ecke erwarten. Man muss sich nur darauf einlassen. Viele Gespräche in Bars, Cafés und auf Partys oder mit dem Therapeuten haben mich bestärkt, die Geschichte rund um Beziehungsphobien, Großstädter und Geheimnisse innerhalb von Beziehungen aufzuschreiben.“

Das Buch

Hardback - Secrets - Transparent

Bild: Cover „Secrets“

„Bereits bevor ich das erste Wort meines Romans geschrieben hatte, habe ich mir die Frage gestellt, warum es immer mehr On/OFF-Beziehungen bei den 20 bis 50-Jährigen gibt. Schließlich hat uns das Internet mit seiner immer stärkeren Vernetzung doch beschert, dass wir jederzeit mit jedem stets verbunden sind. Eine der möglichen Antworten habe ich in „Secrets“ verarbeitet und wer ihn gelesen hat, kann daraus sicher auch für sich und seine Beziehung(en) wertvolle Schlüsse ziehen und verstehen, warum es heutzutage immer mehr Menschen mit Beziehungsphobien gibt.“

Die Lieblingslektüre

„Colin Harrison ‚Havana Room‘! Ein Thriller par excellence: schnell und gnadenlos. Ein absoluter Page Turner … Harrison ist ein Meister maximaler Spannung und starker Charaktere. New York spielt eine große Rolle, einerseits taghell wie wir die Metropole kennen , dann wieder der schwarze Albtraum.“

 

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