Wie Hauspferd Nasar zum Medienstar wurde

Nasar

Her mit dem Kissen: Nasar hat es faustdick hinter den Ohren, wie im Buch von Dr. Stephanie Arndt zu lesen ist.

Als Sturm Xaver über dem Norden Deutschlands wütete, holte Dr. Stephanie Arndt ihren Araber Nasar kurzerhand ins Haus. Dort gefiel es ihm so gut, dass er nun jeden Tag in die gute Stube hineinspaziert. Über die heiteren Ereignisse, die Dr. Stephanie Arndt mit Nasar erlebt, hat sie gerade ein Buch bei tredition herausgegeben.

tredition: Liebe Frau Arndt, die wirklich außergewöhnliche und lustige Geschichte Ihres Hauspferdes erzielt riesiges Medienecho. Wie kam es dazu und wie aktiv betreiben Sie PR-Arbeit?

Dr. Stephanie Arndt: Das ganze Thema hat eine große Eigendynamik, bedingt durch die Originalität der Geschichte und natürlich gehört auch immer etwas Glück dazu, die Medienaufmerksamkeit zu gewinnen. Erster Impuls war ein Bericht von RTL und im Zuge dessen berichteten weitere Medien. Insbesondere über Social Media hat sich das Thema rasant verbreitet. Interessant dabei ist der neue Ansatz, wie die Medien arbeiten: Es wird abgewartet, auf welche Themen die Menschen abfahren – dann werden die Geschichten von Presse und TV aufgegriffen.

tredition: Wie kam es zum Buch über Nasar? Haben Sie bereits zuvor Erzählungen verfasst oder sind generell buchaffin?

Dr. Stephanie Arndt: Nein, gar nicht! Ich bin wahrlich keine Leseratte, von Fachbüchern einmal abgesehen. In das eigene Buchprojekt bin ich mehr oder weniger ‚hineingestolpert“. Ein Fotobuch, das ich für mich und Freunde erstellt hatte, stieß auf so große Begeisterung, dass ich mich schließlich entschloss, es zu veröffentlichen – allerdings sollte es nicht bei Fotos alleine bleiben.

tredition: Also fingen Sie an zu schreiben!

Dr. Stephanie Arndt: Genau. Fast jeden Abend schrieb ich ein ganzes Kapitel, wie ein Gedächtnisprotokoll – Nasar schaute mir dabei gerne mal über die Schulter (lacht). Stoff für lustige Geschichten liefert der Gute ja wahrlich genug, insofern fiel mir das Schreiben nicht schwer. Was dann mehr Zeit kostete, war die Auswahl der schönsten Fotos und so manche technische Tücken mit meinem Computer.

tredition: Wie kamen Sie auf tredition und weshalb haben Sie sich für eine Veröffentlichung bei uns entschieden?

Dr. Stephanie Arndt: Ich bin zunächst mit einer Druckerei in Kontakt getreten, die mir dann tredition empfohlen hat. Mein Glück! Ich schätze den unkomplizierten Ablauf der BuchveröffentNasar_Coverlichung und den persönlichen Kontakt zu tredition.

tredition: Wie werben Sie für Ihr Buch?

Dr. Stephanie Arndt: Ich habe eine Webseite samt Video-Trailer erstellt, zudem ist Nasar auch auf Facebook vertreten. Abgesehen davon profitiere ich natürlich von der großen Begeisterung der Medien. Die Bild-Zeitung stattet mir in diesen Tagen bereits zum zweiten Mal einen Besuch ab, um eine weitere Fotostrecke über Nasar zu produzieren.

tredition: Wird es eine Fortsetzung des Buches geben?

Dr. Stephanie Arndt: Auf jeden Fall! Ob in gedruckter Form, als e-Book oder im Rahmen eines Blogs, ist noch nicht entschieden. Aber bei der Begeisterung, die das Buch ausgelöst hat, bleibt mir gar nichts anderes übrig als die Geschichte fortzuführen! (lacht)

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