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Feldmarschall-Leutnant Felix Freiherr Stregen von Glauburg

Ein „Genie“ aus Frankfurt in Habsburgischen Diensten

Andreas Eichstaedt
Politik & Geschichte

Felix von Stregen, in Frankfurt am Main 1782 geboren, leitete als k.k. österreichischer Ingenieur-Offizier die Trassierung der ersten Hochgebirgs-Eisenbahnstrecke der Welt, der Semmering-Bahn, die seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Diese Machbarkeitsstudie erstellte er im Auftrag seines Vorgesetzten, des General-Genie-Direktors Erzherzog Johann, dem er auch sein Stadtpalais in Graz errichtete. Dort würdigt man ihn seit 1971 mit einer Stregengasse.
Zuvor nahm er an den Napoleonischen Kriegen teil. In Friedenszeiten war er als Fortifikations-Lokal-Direktor in verschiedenen habsburgischen Garnisonsstätten tätig. Nach seinen Arbeiten in der Steiermark wurde er Direktor der damals hochgerühmten k.k. Ingenieur-Akademie in Wien und zum Feldmarschall-Leutnant befördert. In den Ruhestand ging er als Felix Stregen Freiherr von Glauburg. 1854 starb er in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main. Dank des Denkmalschutzes ist sein Grab noch heute auf dem Frankfurter Hauptfriedhof vorhanden.
Seine Lebensgeschichte ist für Militär- wie für Eisenbahn-Interessierte von Interesse, genauso wie für Frankfurter, Grazer, Salzburger oder Wiener Lokalpatrioten.