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Mehr Göttlichkeit (er)leben

Vom Sinai bis Jordanien - Eine Reise mit Attilio Ferrara, Heiler und Botschafter

Anna Ballner, Stefan Hauer
Reise & Abenteuer, Religion & Spiritualität

Felsenstadt Petra:
...Der einzige Weg in die Stadt führt durch den Siq. Das ist ein schmaler Gebirgspfad, der auf beiden Seiten von hohen Felsen mit vielen Löchern umgeben ist. Es ist ein ergreifendes Gefühl hier durchzugehen.
Der Weg durch den Siq ist ein Erlebnis, auch durch die beeindruckenden Farben und Felsformationen. Am Ende, wenn sich der Blick auf das Schatzhaus öffnet, ist man restlos überwältigt.
Plötzlich stehen wir vor einem imposanten Tor im hellenistischen Stil erbaut. Das Schatzhaus ist das bekannteste und berühmteste Bauwerk in Petra.
An der Fassade erkennen wir Abbildungen von vier Adlern, zwei Urnen, eine Statue der Göttin Isis, ein Giebel mit Rosen und Weingläser.
Hier muss man einfach stehen bleiben, die Energie genießen. Die meisten Kollegen spüren Bilder aus vergangenen Zeiten, dieser besondere Ort bringt sie in unser Bewusstsein. Das ist ein bemerkenswerter Moment auf der Wanderung durch die Felsenstadt Petra....
In den Wänden des Siq sind Abbildungen von Göttern. Der Hauptgott hatte sowohl quadratische Augen als auch eine solche Nase. Die kleine Statue links von ihm ist seine Frau. Durch die Grotte links über der Statue kamen die Beduinen und brachten Opfer für ihren Gott.
Auf der ganzen Wanderung durch Petra, vor allem wenn man die Felswände nach oben sieht, fühlt man wie winzig der Mensch ist. Und doch hat der Mensch schon vor ewigen Zeiten diese Stadt geschaffen.
Weiter führte unser Weg durch die Fassadenstraße, zum Amphitheater, das im römischen Stil gebaut ist.
Am Ende der Schlucht erkennt man weit weg die Ortschaften, in welche die Beduinen umgesiedelt wurden.
Hier beginnt auch der Aufstieg zum Felsentempel. Alle steigen mit Attilio zum Tempel auf. Oben angekommen bereiten wir uns für die Energiearbeit vor.
Alle nehmen sich bei der Hand:
Um 14:40 Uhr hat Attilio, im Beisein seiner Schüler, die alte Lichtsäule aufgelöst und vor dem größten Königsgrab – dem sogenannten Urnengrab - eine neue aufgebaut, ohne Wünsche.

Stefan notierte später in sein Tagebuch: Nach dem Aufbau vibrierte mein ganzer Körper. Die Frequenz ist einzigartig stark und berührt jeden auf seine Weise. Es ist wie eine schnell explodierende Lichtsäule. Die Moleküle in der Luft richten sich neu aus.