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Sterben ins Leben hinein

Ein Wegweiser für den richtigen Umgang mit der Trauer

Diana Sommerfeld
Gesundheit, Familie, Lebenshilfe

Stirbt ein geliebter Mensch, so stirbt in gewisser Weise auch ein Teil von uns mit ihm.

Wir sterben ins Leben hinein.

Ich nehme Sie mit auf eine Achterbahn der Gefühle. Erleben Sie in allen vier Phasen der Trauer, was Trauer in uns bewirkt und wozu sie uns bringt. Was wir denken und empfinden, was wir zulassen und dulden – all das sind Emotionen der Trauer, die gelebt werden wollen.

Ich lass Sie nicht allein, wenn Sie in der Phase des Nicht-wahrhaben-Wollens den Verlust eines geliebten Menschen wie eine ohnmächtige Lähmung bis hin zu einer unmenschlichen Starre empfinden.

Ich bin bei Ihnen, wenn aufbrechende Emotionen, wie Zorn, Angst, Ruhelosigkeit Sie erfüllen. Wenn ohne scheinbaren Sinn eine gefühlsleere, eine sinnlose unbarmherzige Zeit über Sie hereinbricht, halte ich Ihre Hand.

Ich begleite Sie auf Ihrer Suche nach sich selbst. Denn solange Sie sich mit jemanden beschäftigen, solange Sie sich noch über jemanden ärgern, solange ist er irgendwie noch da.

Ich helfe und unterstütze Sie beim Begreifen, das Trauern als etwas ganz Wesentliches zu sehen ist. Wir müssen wieder neu erlernen, miteinander zu trauern. Es gilt, Berührungsängste zu überwinden, der Trauer gegenüber, dem Tod gegenüber, den Trauernden und Hinterbliebenen gegenüber.

Wir alle sind sterblich. Der Tod gehört nun mal zum Leben dazu. Jeder Mensch wird mehrere Abschiede in seinem Leben erleben. Sie gehören zu uns und sie werden uns weh tun. Wir müssen erkennen, dass wir zerbrechlich sind, dass wir für unser Wohlbefinden von vielerlei Dingen abhängig sind. Und wir werden erkennen, dass wir eine Trauer durchstehen und Grenzsituationen erleben können und daran erstarken. Wir müssen die Emotionen nur zulassen. Wir werden neue Rituale finden, um zu begreifen, zu erkennen, zu halten. Sie werden uns die Kraft geben, die Trauer zu erdulden. Denn wir sind am Ende die Starken.

In der Trauerarbeit gibt es viel zu tun. Tun wir es! Es gibt viele Mittrauernde, lassen wir sie an uns heran.