"Artur Rümmler" - Autor bei Tredition.de
 

   

Artur Rümmler

Warum Sciencefiction?
Jahrzehntelang hatte ich in zahlreichen Gedichten und Kurztexten unsere gesellschaftliche Realität in Worte gefasst, kleine und große Erfahrungen des Individuums im Verhältnis zu seinen Mitmenschen und dem sozialen Umfeld, bis ich auf die Idee kam, mich der Zukunft zuzuwenden.
Eine literarische Handlung in die Zukunft zu verlegen, bietet einige Vorteile. Zum einen bringt diese Verlagerung größere Freiheiten für die Phantasie mit sich, die, nicht mehr gebunden an überprüfbare Inhalte, sich ungehemmt austoben und eine neue, ungewohnte Welt präsentieren kann, was natürlich für den Leser viel Überraschungswert enthält.
Dabei hat der Schreibende die Möglichkeit, Elemente der heutigen Zeit auf eine andere Zeitebene hochzuladen, dort in einem anderen Gewand zu kritisieren oder eine bessere Alternative anzubieten. Man gestaltet eine Vision der Zukunft, aber in dieser kann sich auch die Gegenwart widerspiegeln, in der sie entsteht. Dies ist für mich der charakteristische Reiz der Sciencefiction.
Eine literarische Vision der Zukunft lässt sich nicht kurz fassen, sie verlangt nach einer geräumigen Gattung, und da bietet sich vor allem der Roman an. Er erlaubt die breite Schilderung der Individuen und der gesellschaftlichen Umstände, in denen sie leben. Eine pralle neue Welt, in der die Lesenden versinken können. Ein Sciencefictionroman muss dick sein, sonst fehlt ihm etwas, und die Lesenden werden von der mageren Kost nicht satt.
Die erste Eigenheit meiner Sciencefictionromane "2040 - Im Visier der Macht" und "2084 - Money goodbye. Krimi aus einer besseren Zeit", die zusammengehören, die man aber unabhängig voneinander lesen kann, besteht darin, dass ich nicht, wie gerne üblich, wild in den Weltraum hinein phantasiere, sondern einen neuen, fasziniernden irdischen Planeten visioniere.
Die zweite Eigenheit liegt in der Erzählhaltung. Ich mag, als Schreiber wie als Leser, den Humor und die Satire, ich möchte lächeln und lachen, und wünsche das auch den Lesenden. In diesem Sinne: viel Spaß mit dem jetzt erschienenen "2084 - Money goodbye"!
Artur Rümmler
 

Neuigkeiten

An meine Leserinnen und Leser!

24.04.2020
 
Wenn in turbulenten Zeiten wie heute viele Dinge, die wir zu schätzen wissen, zertrümmert wer-den, stellen wir uns automatisch die Frage, wie es wohl weitergehen wird, welche Zukunft auf uns wartet, und wir hoffen auf etwas Besseres.
In meinem 2011 erschienenen Roman „2040 - Im Visier der Macht“, der für mich überraschende Parallelen zur heutigen Weltsituation enthält, hatte ich verschiedene Entwicklungslinien aus der Gegenwart nach vorne weiter geführt und war bei einer ausgewachsenen neoliberalen Diktatur gelandet, die vom organisierten Widerstand überwunden wird.

Im jetzt erschienenen Roman „2084 - Money goodbye. Krimi aus einer besseren Zeit“ bin ich, ohne wie Stanislaw Lem oder die Brüder Strugatzki groß im Weltall herumzukurven, einfach ein paar Jahrzehnte auf der Erde weiter gesprungen.
Die Welt im Jahr 2084 steht in bewusstem Kontrast zu Orwells düsterem „1984“ und bietet dir Sensationelles: Geld gibt es nicht mehr, alles, was du brauchst, ist kostenlos, Miete und Rente sind kein Thema, Kriege gibt es nicht mehr, die Basis fällt alle Entscheidungen, Supercomputer setzen sie um. Aber dieser wünschenswerte Zustand gerät plötzlich in Gefahr und muss von mei-nem Helden Giovanni und seinen MitkämpferInnen verteidigt werden, was für zahlreiche, Span-nung schaffende Höhe- und Wendepunkte sorgt. Auch lernst du viele interessante Typen kennen. Auf diese Weise entsteht das bunte Panorama einer neuen Gesellschaft als wohltuendes Gegen-stück zur heutigen Zeit. Ein Abenteuer wartet auf dich.