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Tee mit Ayman

Im Dialog mit Geflüchteten

Astrid Ruppert
Biografien & Erinnerungen

Ayman, 27, ist einer der vielen Syrer, der im Sommer 2015 nach Deutschland kommt. Sein Leben hier beginnt in einer 750 Seelen zählenden Gemeinde im hessischen Vogelsberg. Dort begegnet ihm die Autorin Astrid Ruppert im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten. Aus den ersten Skizzen über ihre Begegnungen mit Ayman und den anderen Bewohnern der kleinen Gemeinschaftsunterkunft auf dem Land entstehen wöchentliche Kolumnen, die in der Alsfelder Allgemeinen Zeitung erscheinen und sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Diese sind hier in einem Buch neu zusammengestellt. In ganz persönlichem Ton schildert die Autorin ihre Erlebnisse und reflektiert dabei sowohl den Alltag der Geflüchteten als auch das Tagesgeschäft ehrenamtlicher Arbeit. Viele, die ehrenamtlich mit Geflüchteten arbeiten, werden sich hier wiederkennen. Andere, die noch nie Kontakt zu Geflüchteten hatten, erhalten Antworten auf vielleicht ungestellte Fragen.

Tee mit Ayman ist süß und bitter zugleich: erzählt wird von Kämpfen gegen die Windmühlen der Bürokratie, von berührenden zwischenmenschlichen Momenten und vom Culture Clash zwischen Orient und Okzident, der manchmal zum Lachen und Weinen gleichzeitig ist.