"Bernd-Christoph Gunesch" - Autor bei Tredition.de
 

Bernd-Christoph Gunesch

Bernd-Christoph Gunesch wurde 1985 in Hermannstadt geboren. Heute wohnt er mit seiner Ohana im oberbayerischen Voralpenland. Seine Aloha für die Menschen und die Natur Hawaiis hat 2010 begonnen, als er mit seiner heutigen Frau sechs Wochen eine Zeltreise machte.

Heute erlebt er als Lehrer für die Fächer Deutsch und Sport jeden Tag Neues und Spannendes mit seinen Schülerinnen und Schülern.
 

Veranstaltungen

Lesung zu Ohana im Boschnhaus in Vagen

Beginn: 29.11.2020, 15:00 Uhr
Ort: Vagen  
Ich lade Sie und euch recht herzlich ein zu meiner ersten offiziellen Lesung im Boschnhaus in Vagen.
 

 

Presseberichte

Tiergeschichten in einer märchenhaften Welt

21.10.2020
 
„Gunesch zeigt am Beispiel verschiedener Tierarten, wie wichtig Einfühlung, Geduld, Verständnis und Nächstenliebe für ein friedliches und gelingendes Zusammenleben sind.“
Bad Aibling – „Ohana – Hawaiis tierische Familiengeschichten für Groß und Klein“ lautet der Titel eines schmalen Buches, das der Aiblinger Autor Bernd-Christoph Gunesch geschrieben hat.

Mit seinen neun hintergründigen Geschichten, die auf der Inselgruppe Hawaii spielen, wendet sich Gunesch an Kinder und Eltern. Ohana bedeutet in der Sprache Hawaiis nämlich „Familie“. Dazu gehören aber nicht nur die Verwandten, sondern auch Menschen, mit denen man in tiefer Liebe verbunden ist.

Behutsam führt Gunesch die Leser in die exotische und märchenhafte Welt Hawaiis ein. So lernt man die Bedeutung wichtiger ha waiianischer Begriffe wie „Mahalo“ oder „Aloha“ kennen, was bei den Einheimischen „Liebe“, „Hallo“ und „Tschüss“ bedeutet. Hawaii besteht aus acht größeren Inseln, die jeweils Schauplatz der einzelnen Geschichten mit ganz unterschiedlichen Tieren sind.

Die erste Geschichte „Kahoolawe und das Vertrauen“ handelt von einer großen Kängurufamilie. Kängurus, die der Autor Wallapis nennt, weil die Hawaiianer für diese Tiere keinen Namen haben, stammen zwar aus Australien, leben aber auch in Zoos auf Hawaii. Einst ermutigten die Känguru-Großeltern ihre Jungen, aus dem Zoo zu fliehen und über den hohen Zaun in die Freiheit zu springen. Doch nun war die Kängurufamilie getrennt und alle waren traurig. Die Kängurukinder Malia und Keno aber haben eine Idee: Heimlich versuchen sie, ihre Großeltern aus dem Zoo zu befreien, ohne es den Eltern zu sagen.

Gunesch zeigt am Beispiel verschiedener Tierarten, wie wichtig Einfühlung, Geduld, Verständnis und Nächstenliebe für ein friedliches und gelingendes Zusammenleben sind. „Jedes Tier hat einen anderen Charakter und eine andere besondere Fähigkeit. Der eine ist schneller, der andere langsamer. Die Stärken des einen können die Schwächen des anderen sein.“

Liebevoll zu den Geschichten gezeichnet sind die Tiere, etwa die Eule, der Delfin und die Schildkröte. Nebenbei lernt man bei der Lektüre noch ein paar geheimnisvoll klingende Hawaiianische Wörter. Ein Buch, das sich auch zum abendlichen Vorlesen eignet.

Georg Füchtner
 
Quelle: OVBonline