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Bernd Schubert

Bernd Schubert, geboren 14.05.1945, verheiratet, zwei erwachsene Kinder
Grundschullehrer, Diplomsportlehrer und promoviert zum Dr.paed. auf dem Gebiet der Sportwissenschaften
Beruflicher Werdegang:
4 Jahre Lehrer, von 1969 bis zum Renteneintrittsalters 2010 hauptberuflicher Leichtathletiktrainer

In den Funktionen: Grundlagentrainer, Sprinttrainer und Cheftrainer Leichtathletik bis 1985 im früheren Sportclub Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), bis 1989 Verbandstrainer im DVfL der DDR für alle Sprung- und Mehrkampfdisziplinen, von Februar 1990 bis zum 24.11. des gleichen Jahres frei gewählter und letzter Chefverbandstrainer der DDR Leichtathletik,
Per 1.1.1991 Anstellung beim DLV der BRD anfänglich als Cheftrainer Ost, ca. 13 Jahre als ltd. Bundestrainer bzw. Cheftrainer bis 2004.
Nachfolgend noch 5 Jahre Sprinttrainer Leichtathletik im LAC Erdgas Chemnitz als Angestellter des DLV.

Im Rahmen des Vereinigungsprozesses 1990 von DLV West und DLV Ost prägte er gemeinsam mit seinem westdeutschen Ponton die Auswahl und nachfolgende Anstellung und Integration der Ost - Trainer in den westdeutschen DLV.

Direktor von 26 Leichtathletikmeetings in Chemnitz, Dortmund und Leverkusen.

Von 1993 bis 2009 ehrenamtlicher 1. Vorsitzender des Leichtathletikclubs Erdgas Chemnitz.

1991 Herausgabe eines Fachbuches durch den DLV als Anleitung zur Vorbereitung der deutschen Leichtathleten auf die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona, „Aktuelle Trainingsgrundlagen des Hochleistungstrainings“, erarbeitet von Trainern, Sportwissenschaftlern und Medizinern unter der Leitung von Schubert.
1993 Herausgabe des Fachbuches „Vom Anfänger zum Top-Leichtathleten“ durch den DLV, erarbeitet von einem Autorenkollektiv unter Leitung von Schubert.

Bedingt und gefördert durch die Berufstätigkeit bereiste Schubert insgesamt 89 Staaten, was sein Interesse an Geografie, Geschichte und vor allem an Politik, ganz wesentlich steigerte und die daraus gewonnen Erfahrungen prägten immer stärker sein Weltbild.
Aus einem „Schwarzweiß Denken“ wurde zunehmend eine tolerantere Beurteilung von Menschen, politischen Systemen und Staaten, wobei er konsequent darauf achtet, dass jedwede Menschenfeindlichkeit, insbesondere der Neonazismus, keinen Platz in unserer Gesellschaft erhalten darf.
Schubert bekennt sich dazu, trotz mancher Verfehlungen des politischen Systems der DDR, gern in ihr gelebt zu haben. Gleichwohl ist er froh darüber, dass wir Deutschen nun in einem Staat leben.