"Bernhard Hagemeyer" - Autor bei Tredition.de
 

   

Bernhard Hagemeyer

geboren 1939 in Bottrop, Studium der Wirtschaftswissenschaften in Freiburg, Münster und Köln, Dipl. Kaufmann, Wissenschaftlicher Assistent, Politik- und Unternehmensberater, verheiratet, zwei Kinder, lebt in Bonn.

www.book-art.eu
mail: hagemeyer@book-art.eu

Veröffentlichungen:
- Grenzen der Demokratie?, Ludwig Erhard, Kurt Brüss, Bernhard Hagemeyer (Hrsg.), Düsseldorf-Wien, 1973
- Sozialer Dialog - Konzertierte Aktion: Gesellschaftspolitische Instrumente für eine wirtschaftsdemokratische Ordnung?, in: Erhard, Brüss, Hagemeyer, S. 261-282
- Neoliberalismo y Socialcristianismo, mit einem Vorwort von Oscar Alzaga, Union Editorial, Madrid, 1986
- España: Balance 1988-1989, Union Editorial, Madrid, 1989 (Ed.)
- Madraíbona - Neuronengewitter und Wachleben, Bonn, 2012
- Besuchter Traum - ein Protokoll, Bonn, 2013 (mit 60 farblichen Foto-Grafiken), ISBN 978-3-8442-7427-1
- ER&SIE&ES - ein Bühnenstück für drei Personen, in: Dichtungsring, Zeitschrift für Literatur, 2016, Bd. 47 - Szenarien, S. 64
- Chalet Grunewald, Roman, Hamburg, 2017
- Kellergeschoss, Roman, Hamburg, 2018
- Mädchen mit Margerite im Haar, in: Dichtungsring, Zeitschrift für Literatur, 2018, Bd. 52, S. 78
- Balkenstube, Roman, 2015, Neuauflage Hamburg, 2018
- Carlos de Teruel, Roman, Hamburg, 2018

 

Veranstaltungen

3. Bonner Buchmesse

Beginn: 07.10.2018, 13:00 Uhr
Ort: Bonn, Brotfabrik  
Auch auf der 3. Bonner Buchmesse "BonnBuch" ist Hagemeyer mit seinem neuesten Roman "Carlos de Teruel" vertreten. Er stellt dort auch seine bisherigen Romane "Balkenstube", "Chalet Grunewald" und "Kellergeschoss" sowie den Bildband "Corpus" aus.
 

KUNST!Lesen

Beginn: 22.07.2018, 18:00 Uhr
Ort: Bonn  
Der KUNST!rasen öffnet sich mit dem Start von „Couchlounge-Kunst!Lesen“ einer neuen Sparte: der Literatur. Das Musikfestival möchte Künste fördern und das nicht nur in der Musik. comm-deluxe und das KUNST!rasen-Team laden in dessen VIP Bereich zur neuen Reihe Couchlounge-KUNST!lesen ein.
Zum Thema „Bonn im Buch“ liest Bernhard Hagemeyer aus seinem kürzlich erschienenen Roman KELLERGESCHOSS am Sonntag, 22. Juli 2018, 18 Uhr, VIP-Zelt KUNST!rasen, Charles-de-Gaulle-Strasse (am Posttower, Rheinaue), Bonn. Eintritt frei. Parkplätze vorhanden.
 

2. Bonner Buchmesse

Beginn: 15.10.2017, 13:20 Uhr
Ort: Bonn  
Mit seinem neuesten Roman Chalet Grunewald ist Bernhard Hagemeyer auf der 2. Bonner Buchmesse vertreten. Er stellt darüberhinaus seine früheren Editionen vor, u. a.: Besuchter Traum, Balkenstube, Corpus (Bildband). Download
 

 

Neuigkeiten

Lesung Bonner Buchmesse 7.10.2018

07.10.2018
 
Im Rahmen der Bonner Buchmesse am 7. 10. 2018 liest Hagemeyer aus seinem Roman "Kellergeschoss"
 

Bonn im Buch

22.07.2018
 
Zum Thema „Bonn im Buch“ liest Bernhard Hagemeyer aus seinem kürzlich erschienenen Roman KELLERGESCHOSS am Sonntag, 22. Juli 2018, 18 Uhr, VIP-Zelt KUNST!rasen, Charles-de-Gaulle-Strasse (am Posttower, Rheinaue), Bonn. Eintritt frei. Parkplätze vorhanden.
Der KUNST!rasen öffnet sich mit dem Start von „Couchlounge-Kunst!Lesen“ einer neuen Sparte: der Literatur. Das Musikfestival möchte Künste fördern und das nicht nur in der Musik. comm-deluxe und das KUNST!rasen-Team laden in dessen VIP Bereich zur neuen Reihe Couchlounge-KUNST!lesen ein.
 

Mädchen mit Margerite im Haar

05.06.2018
 
Bernhard Hagemeyer liest im Rahmen einer Veranstaltung des Dichtungsrings, Zeitschrift für Literatur, am 5. Juni 2018, 19 Uhr, im "Kurfürstlichen Gärtnerhaus", Bonn, Beethovenplatz 1, seinen im Dichtungsring Nr. 52 veröffentlichten Text "Mädchen mit Margerite im Haar", wiedergegeben in seinem kürzlich erschienenen Roman "Kellergeschoss".
 

Lesung im Bonner LiteraturAusschank

15.03.2017
 
Am 15. März wird Bernhard Hagemeyer seinen vor kurzem veröffentlichten biographischen Roman „Chalet Grunewald“ vorstellen. Gestützt auf historische Tatsachen und die Erinnerungen einer Zeitzeugin erzählt der Roman das Schicksal der jüdischen Familie Loewenberg, die während der NS-Diktatur aus Berlin nach Uruguay floh, und von ihrem Leben im Exil. Mehr als siebzig Jahre nach dem NS-Faschismus in Deutschland fördert dieser Roman zugleich auch bisher noch weitgehend unbekannte Einzelheiten zutage. Download
 

 

Presseberichte

Beueler schreibt Roman über das Guernica-Massaker

21.11.2018
 
„Bernhard Hagemeyer stellt seinen Roman vor, der die spanische Geschichte aufarbeitet.“

BEUEL. Die Vögel zwitschern im Bad Godesberger Kurpark. Tief atmet der Protagonist in Bernhard Hagemeyers neustem Roman "Carlos de Teruel" hier unter einer Libanonzeder durch.

Von Ebba Hagenberg-Miliu, 21.11.2018

Drüben im Kleinen Theater wird "Don Quijote" als Komödie gespielt, liest er auf Plakaten. Dieser Carlos Pamedo, in den 1970er Jahren Politiker des demokratischen Neuanfangs im Spanien nach Franco, ist auf Bonn-Besuch.

Jetzt muss er sich erst einmal frische Luft verschaffen. Bei einem Empfang in der nahen Redoute ist er nämlich unversehens auf ein ehemaliges Mitglied jener berüchtigten Legion Condor gestoßen. Dieser deutsche Ministerialrat a.D. hat Pamedo doch wirklich gesteckt, 1937 bei der grausamen Bombardierung der spanischen Stadt Guernica mitgeflogen zu sein.

"Wir waren es, die eure franquistische Front gerettet haben", war der alte Krieger immer noch stolz auf das Massaker, das Pablo Picasso in seinem berühmten Monumentalgemälde abbildete. Hagemeyers Protagonisten ist es im Roman speiübel.

Als junger Mann hatte dieser Pamedo Guernica überlebt und war in Gefangenschaft der Franquisten geraten. "Eine gute Gelegenheit, zwischen Deutschland und Spanien eine Brücke der Freundschaft zu bauen", schlägt im Roman der Ministerialrat dem Spanier beim Bier "Im Stiefel" vor.

Als der Deutsche die Fassungslosigkeit seines Gegenübers dann doch wahrnimmt, sagt er den fürchterlichen Satz: "Ich habe nur Befehle ausgeführt."

Warum beschäftigt sich ein deutscher Autor im Jahr 2018 mit dem Franco-Erbe? "Ich will erinnern", antwortet Bernhard Hagemeyer, wie er da fürs Foto vor dem Kleinen Theater steht.

Seit zehn Jahren suche er in seinen Romanen "Balkenstube", "Chalet Grunewald", "Kellergeschoss" und jetzt in "Carlos de Teruel" eine Antwort auf die Frage: Wie gehen wir mit Vergessen, Vergangenheit und Gegenwart um? Im grausamen Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) habe die politisch-militärische Achse zwischen Adolf Hitlers Berlin und Madrid mit der Bombardierung von Guernica und Teruel durch die Legion Condor der deutschen Wehrmacht keine geringe Rolle gespielt, so Hagemeyer. Er schreibe also gegen das Vergessen an.

Die Wunden des Franco-Regimes (1939-1975) seien zudem bis heute in Spanien nicht aufgearbeitet. Seit Juni 2018 versuche der neue sozialistische Ministerpräsident, das "Gesetz der historischen Erinnerung" zu reformieren - gegen einigen Widerstand.

Sollte das heutige Spanien am Franco-Erbe zerbrechen, könne es keinen Beitrag zu einem zukunftsfähigen Europa leisten, glaubt Hagemeyer. Seine Hauptfigur Pamedo sei eine fiktive Figur, die aber ebenso gut gelebt haben könnte wie jener Condor-Legionär oder der deutsche Repräsentant eines Bonner Entwicklungshilfeinstituts, den Hagemeyer auftreten lässt.

Und welche Leser spricht der Autor, ein 79-jähriger Diplomkaufmann mit Passion für Geschichtsromane, an? Die Antwort kommt unverzüglich: Diejenigen, die wissen, dass sie für das Tun und Handeln unserer Vorfahren nicht verantwortlich seien, die sich jedoch heute bemühten, mit der Vergangenheit verantwortungsvoll umzugehen.

Bernhard Hagemeyer, Carlos de Teruel, Verlag Tredition 2018, 19 Euro
 
Quelle: General Anzeiger Bonn

Treffpunkt Beueler Fähre

24.05.2018
 
„Bernhard Hagemeyers neuer Roman spielt im Bonn der Hauptstadt-Jahre und in Argentinien“
Die Journalistin und Buchautorin Ebba Hagenberg-Miliu schreibt: An der Fährstraße beginnt der neue Roman "Kellergeschoss". Dort lässt Bernhard Hagemeyer in der Rahmenhandlung seine Hauptfiguren zusammentreffen. Politikberater Felix Krauthner hat sich an Himmelfahrt 1976 mit dem befreundeten Journalisten Plakermann verabredet und erzählt von Ereignissen, Geschehnissen und Erlebtem in einem von bürgerkriegsähnlichen Zuständen erschütterten Land: Argentinien vor dem Militärputsch 1976. Hagemeyer lässt die gespannte Atmosphäre gekonnt aufleben. Zweifellos hat der Autor einen spannenden Plot geknüpft.
 
Quelle: General-Anzeiger Bonn

Das bewegende Schicksal der jüdischen Familie Loewenberg

03.12.2016
 
„Bernhard Hagemeyer hat über die Nachkriegs-Emigrantenszene in Südamerika einen Roman geschrieben“
Bernhard Hagemeyer zeigt auf eine GA-Meldung: Kulturstaatsministerin Monika Grütters wolle die NS-Wurzeln im Kanzleramt der Nachkriegszeit wissenschaftlich untersuchen lassen, liest der 76-jährige Rechtswissenschaftler vor. "Gründers zielt damit auf Hans Globke, den langjährigen Kanzleramtschef unter Adenauer." Globke, rechte Hand des Kanzlers von 1953 bis 1963, habe 1936 einen Kommentar zu den Nürnberger Rassengesetzen mutverfasst. Soweit die Meldung.
Hagemeyer hat sich daraufhin an Grütters gewandt: Er lasse in seinem neuesten Buch eine Zeitzeugin zu Wort kommen, die für 1957 eine Verbindung Globkes zu dem damals in Argentinien lebenden SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann vermute. Danach hätte der Politiker wohlmöglich den Mann, der die Deportation Hunderttausender Juden in die NS-Vernichtungslager organisierte, in Südamerika treffen wollen.
Eine steile These über den 1973 auf dem Godesberger Zentralfriedhof begrabenen Hans Globke, die Widerspruch auslösen dürfte. Der Historiker Erik Lommatzsch etwa bestreitet in seiner Globke-Biografie von 2009 jeglichen Kontakt zu Eichmann. 1961 hatte die Bonner Staatsanwaltschaft ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingestellt. Da war der "Fall Dr. Globke" mit dem Eichmann-Prozess in Israel politisch akut geworden.
Der Beueler Hagemeyer wiederum hat um seine Vermutung herum einen "biografischen Roman" über die jüdische Emigrantenfamilie Loewenberg in Uruguay gestrickt. Er hat Fotografien, Briefe und Dokumente ausgewertet. Und vor allem: Er hat die Geschichte der Flüchtlinge in Südamerika zum Leben erweckt, mit all ihrem Leid, dort auf ebenfalls geflohene Nazis getroffen zu sein. Bisher hat Hagemeyer politische Bücher veröffentlicht. Seit 2013 geht er im Selbstverlag ins Fiktionale. In seinem Roman "Balkenstube" stöberte er auf einem Dachboden, gleichsam im "Oberstübchen, einem Ort der Erinnerung". Nun kratzt Bernhard Hagemeyer an einem plötzlich hochaktuellen Thema. Warum habe sich ein herzkranker Kanzleramtschef 1957 auf eine zweitägige Flugreise begeben wollen, nur um kurz auf einem drittrangigen Empfang in Montevideo zu sprechen, wiederholt Hagemeyer damalige Medienfragen.
Seine Spekulation: Adolf Eichmann sei nicht weit gewesen. Der habe damals ja begonnen, möglicherweise Unliebsames auszupacken. Globke stornierte übrigens noch den Flug. Die Emigranten vor Ort hatten gegen seinen Besuch rebelliert. Autor Hagemeyer ist jetzt vor allem eines: sehr gespannt auf Grütters Forschungsprojekt.
 
Quelle: General-Anzeiger Bonn