"Bettina  Eichholz" - Autor bei Tredition.de
 

 

Bettina Eichholz

Geschrieben habe ich schon immer. Als kleines Kind winzig kleine Schulbücher, selbst gebastelt, für die Puppen. Mit richtig winzig kleinem Text drin. Später dann Kurzgeschichten und jede Menge Gedichte. Immer wieder Gedichte.
Meine Deutschlehrerin auf der Realschule meinte, ich solle doch Journalistin werden. Ich aber wollte Künstlerin werden. Doch nach dem Fach-Abi in Graphik und Design kam mir, wie schon „Adele“ so treffend gesagt hat, das Leben dazwischen.
Und so nahm ich den vernünftigen Weg und machte eine kaufmännische Ausbildung. Mein Deutschlehrer auf der Berufsschule meinte, ich solle doch Nachrichtensprecherin werden. Doch auch diesen Vorschlag habe ich nicht beherzt. Und so habe ich viele Jahre im Büro gearbeitet. Doch das Schreiben ging mir nie so richtig aus dem Kopf. Mit Mitte zwanzig (das war in den 90ern) habe ich dann einen erneuten Anlauf genommen und bei einer Frauenzeitschrift im Zuge eines Wettbewerbs verschiedene Gedichte eingeschickt. Und ich bin damals sogar in die Endrunde gekommen, habe dann aber letztendlich nicht gewonnen.
Beim WDR habe ich im Jahr 2016 im Rahmen der Feier zum 1000sten „Tatort“ einen Kurzkrimi eingeschickt. Auch hier habe ich nicht gewonnen, aber der Wunsch, nun doch endlich eine richtige Geschichte zu schreiben, hat sich nur noch mehr gefestigt.
Die Idee zu „Only you“ hatte ich schon länger, und so habe ich mich irgendwann einfach hingesetzt und alles niedergeschrieben. Als dann die „WN“ in 2017 beim jährlichen Schreibwettbewerb das offene Genre ausgegeben hatte, fühlte ich mich inspiriert und habe meine Geschichte eingeschickt.
Schon wieder nicht gewonnen, aber meine Geschichte hat dennoch gefallen und beim Verlag hat man mich ermutigt, sie zu veröffentlichen. Und ganz ehrlich, wenn nicht jetzt, wann dann ….


... und von so viel Schaffenskraft durchdrungen, arbeite ich schon an der nächsten Geschichte.