"Birgit Faschinger-Reitsam " - Autor bei Tredition.de
 

Birgit Faschinger-Reitsam

Birgit Faschinger-Reitsam, Jahrgang 1961, tanzte leidenschaftlich gerne Tango, bis sie durch Fußprobleme ausgebremst wurde. Statt den Tanz an den Nagel zu hängen, beschäftigte sie sich seitdem mit großem Engagement mit Füßen und zeigt Frauen, wie sie Bezug zu diesem wenig beachteten Körperteil finden. Sie bloggt als "Draufgängerin" und bringt Frauen wieder auf die Füße und Tänzerinnen wieder auf's Parkett.
 

Neuigkeiten

Wenn Tango Leiden schaf(f)t

17.01.2017
 
5.0 von 5 Sternen
Füße facettenreich betrachtet
Von Andrea Blank am 17. Januar 2017
Ich habe das Buch zu Weihnachten bekommen und in einem Satz ausgelesen. Ich bin keine Paartänzerin, aber mit Füßen kenne ich mich ziemlich gut aus. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen, wie das Thema angegangen wurde, viele Facetten wurden beleuchtet, die über das rein anatomische Problem hinausgehen. Großes Lob von mir.
 

Wenn Tango Leiden schaf(f)t

09.11.2016
 
Top-Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen
Ein Buch voller Erfahrungen und erprobter Tipps für zufriedene Tangotänzerinnenfüße
Von Manuela Boessel am 2. November 2016
Birgit Faschinger-Reitsam beschreibt uns in ihrem frisch erschienenen Werk EINEN Weg zum Tango, einen aus meiner Sicht steilen: Den Ihrigen, den sie zwangsläufig (?) highheelbewehrt bewältigte, der ihr trotz aller Widrigkeiten glückliche Füße und vor allem sinnlichen, ganzkörperlichen Genuss beim Tanzen schenkte.

Der Wunsch, das Tangoland mit hübsch-hohem Schuhwerk zu betreten und zu erkunden, ist mir persönlich zwar ein bissel fremd, dennoch scheint er mir sehr weit verbereitet. (Heute noch viel mehr als vor 16 Jahren, als Tangueras noch in Cargohosen zur Milonga erscheinen durften, mit dem einzigen Schuhanspruch im Beutel: "Er muss so bequem sein, dass ich stundenlang drin tanzen kann! Aussehen und Höhe irrelevant!")

Kein Wunder, dass Probleme sich gerne in Glitzi-Glänzi-Peeptoe-geschmückten Füßen manifestieren, Fußschmerzen als Bühne nutzen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Aufgaben aktuell zu meistern sind: Die Autorin beschreibt spezielle Tangotanzprobleme, Schmerzen oder "Hemmschuhe", die sich die Damen gerne anziehen (z.B. Scham, Stress, "nicht gut genug sein", etc.) - verschiedene Stoppschilder auf der Reise zur wohligen "Körperbenutzung".

Diese Betrachtungen kommen erfrischend authentisch daher. Ich finde, man kann ihre eigenen, bitteren Erfahrungen zwischen den Zeilen glimmen sehen. Gerade die Vielzahl der verschiedenen Blickwinkel, die Birgit Faschinger-Reitsam einnimmt, ermöglichen ein schlüssiges Verknüpfen zu ganzheitlichen Lösungsansätzen.

Sie kredenzt uns Gedanken zum konstruktiven Umgang mit Schmerzen, liefert praktische Ratschläge "rund um den Schuh", Tipps zur verwöhnenden Pflege unserer "Freunde am anderen Ende des Universums" und zur artgerechten, entspannten Nutzung derselben, ergänzt mit feinen Visualisierungen und ergänzenden Entspannungsübungen. Wie im Tango und im "echten Leben" - Leib und Seele zusammenzubringen stimmt glücklich.

Ihre Ermutigung, Folgendes von "Profis" zu lernen und ihr Hinweis, dass die Umsetzung Zeit und Übung erfordert, empfinde ich gerade für Anfängerinnen als besonders wichtig:
* den eigenen Körper als Instrument zu begreifen, das Pflege braucht
* ihn kennenlernen und hinein zu investieren für genussvolles Tanzen

Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Autorin mehr ins Rampenlicht traute, statt hinter diversen "Expertinnen" in der zweiten Reihe zu verschwinden. Und womit? Mit Recht! Schließlich hat sie selber genügend Stoff im Schuhbeutel! Ich erinnere hier an die Textpassagen, in denen sie die Leserinnen ermuntert, sich als etwas Besonderes zu sehen und den staubigen Glaubenssatz "nicht gut genug sein" zu entsorgen.

Besonders schatzkistenverdächtig - leider ebenso ein wenig im Beiläufigen versteckt - finde ich Birgits Gedanken zum Umgang mit Tangokrisen. Diese gehören meiner Erfahrung nach zur ganz normalen Entwicklung der Tangotänzerin dazu. Da muss man einfach durch! Also, liebe "Tangoküken", lesen und beherzigen!

Fazit: Ein höchst bodenständiges Buch für Tangoanwenderinnen, die ihren Fußschmerzen Adieu sagen und mehr Genuss im Tango finden möchten. Empfehlenswert! (... und lass dich vom Cover aus der Tangoklischee-Kiste nicht abschrecken 😉

Viel Vergnügen beim Lesen und "Tanz mal drüber nach"...
 

Wenn Tango Leiden schaf(f)t

09.11.2016
 
Von H. Dombrowski am 27. Oktober 2016

Ich habe sehr gute Lehrer in einem sehr guten Tango-Studio.

In dem Buch von Birgit Faschinger-Reitsam finden sich viele wertvolle Tipps zur Pflege und dem Training von Tänzerinnen-Füßen. Sie schreibt sehr anschaulich von ihren eigenen Fehlern zu Beginn ihrer Tanzkarriere und wie sie gelernt hat ihre Füße nicht mehr als nützliche Anhängsel zu betrachten, sondern sie zu lieben, ihnen respektvoll zu begegnen und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen. Denn schließlich gehören die Füße zum wertvollsten Kapital, auf welchem frau (und man) tagtäglich steht, läuft und tanzt.

Die meisten Hinweise kannte ich schon, aber es ist gut sie alle noch mal kompakt in einem Buch zu finden, inklusive der Kontaktdaten zu einigen Trainerinnen, die für das Buch interviewt wurden.
An manchen Stellen finde ich es etwas oberflächlich, etwas mehr Anatomie und mehr Tiefe wären gut gewesen - ich gebe das mal als Anregung für die zweite Auflage an die Autorin.
Aber vielleicht ist es auch nur mein Eindruck weil ich gute Lehrer/innen habe - fast jedes Training beginnt mit Aufwärmübungen, Stretching, Fußgymnastik etc. pp.. Die meisten Hinweise im Buch bezüglich Aufrichtung, Haltung, innere Einstellung fließen regelmäßig in unser Training ein.

Für alle mit weniger sorgfältig arbeitenden Lehrern ist dieses Buch Gold wert: Lest es, macht die Übungen, arbeitet mit den Affirmationen - und genießt gemeinsam mit Euren Füßen jeden einzelnen Tanz.
 

 

Presseberichte

Wenn Tango Leiden schaf(f)t

18.12.2016
 
„Mit glücklichen Füßen genussvoll tanzen “
Die besondere Geschenkempfehlung: Wenn Tango Leiden schaf(f)t.
Man muss das Leben tanzen (Nietzsche).
Birgit Faschinger-Reitsam hat den argentinischen Tango für sich entdeckt und tanzt ihn leidenschaftlich gerne. Als sie jedoch massive Fußprobleme bekommt, fängt sie an, sich mit ihren Füßen zu beschäftigen. Sie merkt schnell, dass Fußprobleme nicht nur etwas mit den Füssen zu tun haben, sondern Auswirkungen auf den gesamten Körper haben können. Seitdem sammelt sie Wissen rund um das Thema „Füße und Körperbewusstsein“ das sie uns in ihrem Buch „Wenn Tango Leiden schafft“ verrät.

Tango tanze ich zwar nicht. Aber Birgit Faschinger-Reitsams Buch ist sehr wertvoll für alle , die etwas für ihre Körper und für ein besseres Körpergefühl tun wollen. Es gibt Tipps und Einsichten, die auf viele Bereiche passen. Denn egal, was wir trainieren oder üben, wir müssen uns genügend Zeit geben. Üben, verstehen, dann aber loslassen, damit es wie bei Birgit Faschinger-Reitsam auch in den Füssen ankommen kann.

Im Buch kommen auch fünf Profis in Sachen Tanzen und Körperwahrnehmung zu Wort. Sie erzählen wie wichtig Entspannung bei Tanzen ist. Eine gewisse Lässigkeit gehört auch dazu. Und Profis überfordern sich nicht, das hat etwas mit Selbstwertschätzung und Eigenverantwortung zu tun. „Besser, schneller, stärker“ durch permanenten zu hohen Krafteinsatz und Anspannung ist kontraproduktiv. Wichtig ist dagegen eine jederzeitige Präsenz und Zum Wörterbuch hinzufügen nicht nur beim Tanzen: „Setze deine Schritte entschlossen. Mach eine Aussage!“
Neben dem Buch „Wenn Tango Leiden schafft“ lohnt es sich auch Birgit Faschinger-Reitsams Internetseite http://www.draufgaengerin.de vorbei zusehen, da sie dort viele weitere interessante Beiträge zum Thema Körper und Selbstbewusstsein finden.

Tradition Verlag, 2016
128 Seiten; 13,50 Euro

Die Vorleser: Andere lesen nach - Wir lesen vor!
http://dievorleser.blogspot.de/2016/12/weihnachtsspezial.html#more
 
Quelle: http://dievorleser.blogspot.de/2016/12/weihnachtsspezial.html#more