"Brigitte Bosch" - Autor bei Tredition.de
 

Brigitte Bosch

...in den Farbtopf gefallen und mit Worten verrührt... beschreibt Brigitte Bosch sich selbst, denn die Malerei reizt sie ebenso wie das Schreiben. Ihre erfolgreiche Arbeit als Lehrerin hat sie hinter sich gelassen. Ein umfangreiches Wissen, Lebensnähe und ihre Leidenschaft für Geschichte sind geblieben. Davon erzählt ihr literarisches Debüt.
 

Veranstaltungen

Literatur & Musik mit Brigitte Bosch und dem Trio Nidaš

Beginn: 12.03.2020, 15:30 Uhr
Ort: Leipziger Buchmesse Halle 4 / B300 und auf den Foren  
Brigitte Bosch liest aus ihrem Debütroman, begleitet vom Trio Nidaš. Eine Geige, eine Klarinette und eine Gitarre treten dabei in Dialog zum gesprochenen Text. Ein beeindruckendes Klangerlebnis im Spannungsfeld von Wort und Musik, von Heiterkeit und Melancholie.

Vorgetragen werden vier Sequenzen des Romans, der auch Zeitgeschichte dokumentiert, gesehen aus der Sicht der Protagonisten. Leben und Denken vor 100 Jahren rücken greifbar und begreifbar heran.

Zu erleben ist jede Sequenz an den vier Messetagen auf einem Forum. Die drei jeweils anderen Sequenzen werden am Stand präsentiert.

 

Literatur, Musik & Malerei

Beginn: 23.02.2020, 16:00 Uhr
Ort: Hans-Ralf-Haus für Kunst und Kultur in Neustadt/Holstein  
Brigitte Bosch liest aus ihrem Debütroman, begleitet vom Trio Nidaš. Eine Geige, eine Klarinette und eine Gitarre treten dabei in Dialog zum gesprochenen Text. Ein beeindruckendes Klangerlebnis im Spannungsfeld von Wort und Musik, von Heiterkeit und Melancholie. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Einzelausstellung von Brigitte Bosch statt. Ihre farbintensive Kunst bildet den optischen Hintergrund. Vorgetragen werden kurze Sequenzen des Romans, der auch Zeitgeschichte dokumentiert, gesehen aus der Sicht der Protagonisten. Leben und Denken vor 100 Jahren rückt greifbar und begreifbar heran...
 

 

Presseberichte

BUCHTIPP

08.03.2020
 
„Zeit-Reise“
Minna und Paul wachsen Anfang des vergangenen Jahrhunderts auf. - Minna in einem kleinen Dorf im Wesebergland, Paul im quirligen Hamburg. Armut und der Erste Weltkrieg prägen ihre Jugend. Minna muss sich um ihre Geschwister kümmern, Paul schlägt sich mit Jobs im Hafen durch. Die Zeiten sind hart - Hoffnung auf eine glückliche Zukunft keimt erst auf, als sie heiraten und zusammen in Hamburg wohnen. Skizzenhaft und unsentimental beschreibt Brigitte Bosch in Ihrem Debütroman die Lebenswege ihrer Protagonisten. Akribisch hat die Lübecker Autorin und Bloggerin in Hamburger Archiven recherchiert. Vor historischer Kulisse lässt sie mit der Geschichte von Minna und Paul Zeitgeschichte lebendig werden. Die Generation, die von jener Zeit erzählen könnte, gibt es nicht mehr. Um so wichtiger sind Bücher wie dieses.
 
Quelle: Lübecker Nachrichten

Ein besonderer Blick auf Sonneborn

13.01.2020
 
„"Wie haben sich die Menschen damals gefühlt? Wie war es, als elektrisches Licht in den Haushalten einzog? Wie haben die Menschen den Krieg erlebt?"“
...Es ist die Jahrhundertwende, als Minna geboren wird. Sie wächst in einem abgelegenen Dorf im Weserbergland auf, vielleicht in Sonneborn. Sie ist ein kluges Mädchen, hat ein ernstes Wesen. Paul ist das Gegenteil. Er wird in Hamburg groß, macht sich wenig Gedanken, hat keinerlei Berührungsängste. 1914 beginnt der erste Weltkrieg - und bringt das Leben der beiden vollkommen durcheinander... "Wenn wir zurückblicken, ist die Geschichte durch die Brille unserer Zeit geprägt", stellt die 68-jährige (Autorin) fest. "Ich will die Vergangenheit so zeigen, wie sie wirklich war." Das tut sie, indem sie den Leser an dem Leben von Minna und Paul teilhaben lässt. In zwölf Kapiteln begleitet sie die beiden - von 1900 bis 1924. "Es sind Blitzlichter", beschreibt Brigitte Bosch. "Viele Jahre werden ausgelassen, dann passieren wieder zentrale Ereignisse für die Protagonisten, Meilensteine in der Geschichte. Schon während ihres Lehramt-Studiums hat sich die gebürtige Hamburgerin tiefgründig mit der deutschen Geschichte auseinandergesetzt. Später hat sie intensiv für ihren Roman recherchiert - zum Beispiel im Ziegeleimuseum Lage. Dort habe sie genauestens studiert, wie die Menschen damals gearbeitet haben. Nicht nur ein Ort der Recherche, sondern auch ein Schauplatz in dem Buch? Könnte sein. "Minnas Vater stirbt bei einem Unfall mit der Dampfmaschine in einer Ziegelei", verrät Brigitte Bosch... Das Besondere an dem Roman? Neben dem lippischen Bezug sicherlich die Art des Erzählens, meint die Autorin. "Ich habe jede Zeile so geschrieben, dass sich der Leser gedanklich in die Szene hineinversetzen kann", sagt sie. Nach ersten positiven Rückmeldungen sei ihr das gelungen. "Darauf bin ich stolz." Für die Nähe zum Geschehen sorgen auch die Emotionen, die in dem Roman eine große Rolle spielen. "Es gibt Teile, die kursiv gedruckt sind", sagt Brigitte Bosch. Das sind die ungefilterten Gedanken der Protagonisten, die sie als besonders eindringlich für den Leser wertet. "An vielen Stellen ist das Buch sehr ergreifend", ist sich die Autorin sicher. Zudem beinhaltet die Geschichte viele dramatische Ereignisse, denn die Kriegszeit war von Grausamkeit geprägt. "Der Roman ertrinkt aber nicht in Trauer und Tragödie", unterstreicht Brigitte Bosch...
 
Quelle: Lippische Landeszeitung vom 13. Januar 2020 / Kirsten Fuhrmann (Auszüge aus dem Text zum Interview)