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Die Breite der Zeit

Brigitte Halenta
Romane & Erzählungen

Abenteuer Alter: Die letzte Chance, ein glücklicher Mensch zu sein.

Nach einem Schicksalsschlag, der ihr altes Leben vernichtet, muss die Heldin des Romans, die siebzigjährige Henriette, sich ein neues erfinden. Die aufregende Entdeckungsreise in das eigene Ich öffnet die Augen für ganz neue Möglichkeiten, Alter zu erleben:

Henriette erobert sich die Freiheit des Alters, nur nach eigenem Gutdünken zu leben; sie lässt sich noch einmal auf Liebe und Sexualität ein ohne die Scham und die Verlustängste ihrer jungen Jahre; sie kostet von der unermesslichen Breite der Zeit, statt sich widerstandslos ihrer berechenbaren Länge zu unterwerfen.
 

Presseberichte

GEO Magazin (Nr. 04/2020 “Illusionen”)

14.03.2020
 
„Älterwerden bedeutet nicht automatisch ein Wenigerwerden“
GEO Magazin aktuelle Ausgabe (Geo Nr. 04/2020 “Illusionen”)
Fotograf: Olaf Blecker
Text: Silia Wiebe

Im Alter liebt man anders, erkannte Brigitte Halenta, 82, und thematisiert in ihren Büchern die bereichernden Erfahrungen des Älterwerdens.

Die Veränderungen meines Lebens kamen nicht über Nacht und nicht durch äußere Einflüsse. Sie sind das Ergebnis innerer Prozesse. Nach der Trennung von meinem zweiten Mann studierte ich Psychologie und arbeitete 25 Jahre als Psychotherapeutin. An den freien Wochenenden und im Urlaub saß ich über meinen Gedichten und Büchern am Schreibtisch. Schreiben ist für mich wie Atmen. Ich zog alleine drei Kinder groß. Da war kein Raum für Träume vom großen Ruhm als Schriftstellerin. Zehn Jahre schrieb ich an meinem wichtigsten Buch. Als der Roman „Die Breite der Zeit“ endlich veröffentlicht wurde, feierte ich meinen 70. Geburtstag. Eine Zeit des Aufbruchs und Neuanfangs. Der Roman und auch mein aktuelles Sachbuch stellen die lebenslange Entwicklung des Menschen in den Mittelpunkt. Es ist mir ein Herzensanliegen, Klischees zu demontieren wie z. B. die Auffassung, dass in der Sexualität Ästhetik und Erotik nicht voneinander zu trennen seien. Älterwerden bedeutet nicht automatisch ein Wenigerwerden. Ich lebe und ich liebe heute bewusster und mein Verständnis für die Zusammenhänge der Welt ist tiefer geworden. Es wäre wichtig, dass ältere Autorinnen ihre Romanheldinnen aus ihrer Perspektive erzählen lassen. Meistens lesen wir nur, was junge Menschen denken und fühlen, aber die haben oft eine klischeehafte Vorstellung vom Alter. Mir hat auch nicht das sprichwörtliche Enkelkind das Internet eingerichtet. Ich blogge und twittere mit Selbstverständlichkeit. Die Zeit, sich mit der modernen Technik zu befassen, ist auch ein Privileg des Alters. Genau wie das Schreiben. Dass ich nicht mehr beweisen muss, wer ich bin und was ich kann, und auch keine Eitelkeiten mehr befriedigen muss, macht meinen Blick frei und unabhängig.
 
Quelle: GEO Magazin

5 Fragen an Brigitte Halenta, Autorin von DIE BREITE DER ZEIT

08.09.2016
 
„»Übers Alter reden, macht alt. Und das besonders in der westlichen Welt, in der die Menschen für Alter ein Defizitmodell im Kopf haben. Think young ist meine Devise.«“
Laut einer aktuellen Studie im Auftrag der Deutschen Bank und der Initiative »Deutschland – Land der Ideen« haben eher jüngere Menschen (14- bis 29-jährige) Angst vor dem Alter und der damit verbundenen Einsamkeit. Hingegen haben aber erstaunlicher Weise nur elf Prozent der von TNS Infratest befragten über 60-jährigen Angst vor dem Alleinsein!

Für Autorin Brigitte Halenta ist diese Erkenntnis nicht überraschend. In ihrem Roman »DIE BREITE DER ZEIT« muss die Heldin des Romans, die siebzigjährige Henriette, sich ein neues erfinden. Die aufregende Entdeckungsreise in das eigene Ich öffnet die Augen für ganz neue Möglichkeiten, Alter zu erleben:

Henriette erobert sich die Freiheit des Alters, nur nach eigenem Gutdünken zu leben; sie lässt sich noch einmal auf Liebe und Sexualität ein ohne die Scham und die Verlustängste ihrer jungen Jahre; sie kostet von der unermesslichen Breite der Zeit, statt sich widerstandslos ihrer berechenbaren Länge zu unterwerfen.
 
Quelle: Lesetipp Blog