Hardcover

CARL BLASEL

EIN WIENER BÜHNENLEBEN

Catrin Möderler
Biografien & Erinnerungen, Film, Kunst & Kultur

Ein Wiener Zwei-Jahrhundert-Schauspieler -

Im Jahr 1831 kommt CARL BLASEL in Wien zur Welt. Johann Nestroy inspiriert ihn, von Jacques Offenbach und Johann Strauß wird er gefördert. In den Possen des Alt-Wiener-Volkstheaters brilliert er ebenso wie in den Kassenschlagern der modernen Wiener Operette. Selbst auf Schallplatte und im Film zeigt Carl Blasel sein zeitloses Können. Als er 1922 stirbt, ist er eine Wiener Berühmtheit - gleichsam das Gesicht seiner Stadt.

Gustav Klimt zeichnet sein Portrait, Robert Stolz spielt Klavier bei seinem 60. Bühnenjubiläum, Franz Lehár dirigiert zu seinem 90. Geburtstag. Eine Textzeile des begnadeten Komikers wird zum geflügelten Wort: „Bitte sehr, bitte gleich!“

Fast achtzig Jahre lang steht CARL BLASEL auf den Bühnen seiner Heimatstadt. Die Komiker-Größen Matras, Knaack und Girardi überlebt er. Sich selbst bleibt er immer treu, egal wie die Zeit sich auch wandelt. Bis er schließlich gleichgesetzt wird mit dem idealen „alten Wien“, einem Traumbild, dem selbst die bitterste Realität nichts anhaben kann. Getreu seinem viel gesungenen Couplet: „Einen ordentlichen Wiener geniert so was nicht!“

Mit zahlreichen Abbildungen.
 

Presseberichte

Gefeierter Theaterstar: CARL BLASEL - EIN WIENER BÜHNENLEBEN

05.10.2021
 
„Kultur ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält und sie besser macht.“
In ihrem Artikel auf der offiziellen Internetseite der Stadt Bad Honnef beschreibt die Pressesprecherin Christine Pfalz ausführlich und detailreich die Bedeutung des Schauspielers Carl Blasel für das 19. und beginnende 20. Jahrhundert, die Catrin Möderler in ihrem Buch herausgearbeitet hat. Ein Zitat aus dem Text von Chr. Pfalz lautet:

"Bemerkenswert an Carl Blasels Leben ist, dass er fast 80 Jahre auf der Bühne stand. Er habe wohl ein Langlebigkeits-Gen gehabt, sagt Catrin Möderler. Er war zu seinem 90. Geburtstag noch in einer Nestroy-Rolle gefeiert worden. Kurz vor seinem Tod hielt er sich im Gasthaus seines Sohnes im Prater auf, begrüßte die Gäste und erzählte ihnen Geschichten. Er musste sich danach ins Bett legen und konnte friedlich einschlafen. Er erhielt ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof. Aber auf dem Grabstein ist sein Vorname mit „K“ geschrieben, wo er doch so viel Wert auf das „C“ gelegt hatte.
Das Erstaunliche ist, dass er alle Entwicklungen des Kulturbetriebes von der Biedermeierzeit bis in die Tonfilmzeit in den Roaring Twenties erfolgreich mitgestaltet hat. Eine Auszeit oder Urlaub hat es für ihn nie gegeben: Jeden Tag stand er auf der Bühne und am Wochenende gab es schon mal mehrere Vorstellungen. Er führte eine lange Ehe mit Johanna, die nach 50 Jahren gemeinsamer Zeit vor ihm im Jahr 1910 starb. Die Ehe hielt, obwohl er immer den Liebhaber, vor allem in den Operetten gegeben hatte und von sich selbst sagte, dass er ein Damenliebling sei. (...) Für das nächste Projekt wird sich Catrin Möderler mit dem Leben der Bertha von Romani (1828-1914) befassen. Sie war auch eine Ehefrau von Ferdinand Röder, einige Zeit vor der Verbindung Ferdinands mit Milas Mutter. Bertha von Romani kann noch heute ein Vorbild sein, weil sie ihr Leben selbstbestimmt führte. Die Leserinnen und Leser können gespannt sein, welche Geheimnisse Catrin Möderler diesmal lüften wird. Jedes ihrer Bücher entführt in die Welt der berühmten Stars alter Zeiten und ist ein besonderes Lesevergnügen."
 
Quelle: Mein Bad Honnef - Die offizielle Web-Präsenz der Stadt

Ein Zwei-Jahrhundert-Schauspieler

01.10.2021
 
„Es ist ein Lesevergnügen, diesem Carl Blasel nachzusteigen, der in den Possen des Alt-Wiener Volkstheaters brillierte und in den Kassenschlagern der modernen Wiener Operette.“
Die Redakteurin Roswitha Oschmann berichtet in der Ausgabe vom 01. Oktober 2021 des Bonner Generalanzeigers über das Buch "CARL BLASEL - EIN WIENER BÜHNENLEBEN", das seit Kurzem auch in der Stadtbücherei Bad Honnef zu entleihen ist. Ein Zitat aus dem umfangreichen Zeitungsartikel mit Bild lautet: "(...) Wie schon mit ihren beiden vorherigen Büchern, sorgt Catrin Möderler für echtes Lesevergnügen - die studierte Schauspielerin und Opernsängerin, die sich als Journalistin dem Fachgebiet Kultur und klassische Musik widmet, zeichnet mit Genauigkeit den Weg ihrer Protagonisten nach und hebt Fundstücke aus Archiven und Zeitungen in kursiver Schrift heraus. Aber ihr gelingt bei aller Sachlichkeit die gewisse Leichtigkeit, um den Leser bei Laune zu halten. eine Menge Fotos tragen ebenso dazu bei. (...)"
 
Quelle: Bonner Generalanzeiger / Unabhängige Tageszeitung für den Rhein-Sieg-Kreis und den nördl. Kreis Neuwied