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Katharina, die Köchin

Christa Jansenberger
Romane & Erzählungen

Katharina, die Köchin

Katharinas Leben ist reich an Tiefschlägen. Um ihrer Tochter Eva zu helfen, bürgt sie für einen großen Kredit. Die Unternehmungen der jungen Frau gehen schief und Katharina verliert ihren gesamten Besitz. Während sich Eva mit ihrem neuen Freund nach Ibiza absetzt, wird Katharina delogiert und steht mittellos auf der Straße. Den Sommer verbringt sie mit Berni, einem Obdachlosen, in einem Abbruchhaus, im Winter haust sie in einem Keller. Agnes, die Besitzerin des Thalbauergutes, auf dem Katharina ihre Kindheit verbracht hat, nimmt sie schließlich auf und beschäftigt sie als Köchin. Das große Gutsgebäude wird zu einer noblen Seniorenresidenz umgebaut.
Konrad, Agnes Onkel und zugleich Katharinas Jugendfreund kehrt von Neuseeland zurück und will sein Alter in der Heimat verbringen. Er renoviert das Thalbauerhäusel, das zum Hof gehört und nach dem Krieg Katharinas Eltern Zuflucht geboten hat.
Katharina zieht schließlich zu Konrad und führt ihm den Haushalt. Eva besucht ihre Mutter, sie hat wieder finanzielle Probleme und knöpft Katharina das mühsam Ersparte ab.
Ein Lottogewinn verändert Katharinas Leben. Endlich kann sie sich ihren Traum erfüllen und eine Wohnung mit Dachterrasse kaufen. Sie hilft auch Berni auf seinem Weg ins normale Leben. Konrad ist sehr unglücklich über diese Wende, er merkt, wie wichtig Katharina für ihn geworden ist. Sie besuchen Eva in Ibiza. Katharina unterstützt ihre Tochter großzügig bei der Gründung einer neuen Existenz in Spanien. Aber das genügt der jungen Frau nicht, sie will, als Konrad eine weitere Reise nach Spanien macht, auch ihn für sich gewinnen. Nach einer kurzen Affäre lässt sie den alternden Mann fallen. Reumütig kehrt er zu Katharina zurück. Als ihn Eva auch noch erpressen will, beichtet Konrad seinen Treuebruch. Um der Einsamkeit zu entfliehen verzeiht Katharina dem alten Freund und nimmt ihn bei sich auf.