"Christine Striebel" - Autor bei Tredition.de
 

     

Christine Striebel

Das Tagebuchschreiben wurde Christine Striebel zum Rettungsanker, nachdem im Alter von 41 Jahren die Erinnerungen an die sexuelle Gewalt ihrer Kindheit zurückkehrten. Es folgte eine schwere Zeit, in der sie sich dem Tod oft näher fühlte als dem Leben. Nachdem sie mithilfe von Therapien zurück ins Leben gefunden hatte, wollte sie der Welt zeigen, dass man ein solches Trauma überwinden kann. Ihr Überlebenstagebuch arbeitete sie um – zu ihrem ersten Selbsthilfebuch „Nicht allein. Überstützung von Betroffenen sexueller Gewalt“, das sie 2004 veröffentlichte. Es folgten die Bücher „Schritt für Schritt ins Leben“ und „Die Heilung meines Traumas“.
Die 1952 in Stuttgart geborene Autorin arbeitete als Grund- und Hauptschullehrerin bis sie 1996 wegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung in den Vorruhestand trat. Seitdem widmet sie sich dem Schreiben und der psychologischen Beratung. Sie ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder.

Weitere Informationen: www.chancezuleben.de

 

Neuigkeiten

Helgas Bücherparadies

06.10.2019
 
Autorenvorstellung: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1157050194498668&id=908931359310554

Preisausschreiben:
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1157051404498547&id=908931359310554

Rezension "Die Heilung meines Traumas: Diese Rezension kann 1:1 auf die Zweitauflage "Mein Weg aus dem Trauma" übertragen werden. Neuerungen: Inhaltliche Berichtigungen und ausführlichere Übungserklärungen, professioneller Titel, Cover und Klappentext.
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1158470967689924&id=908931359310554

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1158559964347691&id=908931359310554
 

Rezensionen "Die Heilung meines Traumas Part 3

24.09.2019
 
bookheart_and_teatime Lovelybooks 5 Sterne 1.08.2018
Kurzmeinung: Ein Buch das berührt und Hoffnung schenkt❤
Rezension zum Buch: Die Heilung meines Traumas (Wie ich mich von den Folgen des sexuellen Missbrauchs befreite).
Autor/in: Christine Striebel
Seiten: 193
Verlag/Herausgeber: tredition
Handlung: Das Buch behandelt das Thema Traumabewältigung im Bereich sexueller Missbrauch. Das Buch behandelt die Anwendung von Strategien zur Bewältigung von Krisensituationen. Wir begleiten die Patientin (Autorin) bei ihrem Weg, der mit einer Traumatherapie beginnt (in dieser Zeit begleiten wir die Autorin auch bei ihrer Arbeit mit dem ISO (innerer sicherer Ort) und im späteren Teil des Buches wo das Vertrauen zur Therapeutin ausreichend aufgebaut war kam die EMDR Methode dazu um durch wechselweises Stimulieren beider Gehirnhälften Eindrücke und Vergangenes zu verarbeiten. Die Fachbegriffe werden im Buch verständlich erklärt.

Meine Meinung: Das Buch ist unglaublich gut geschrieben, nicht trocken oder zäh (was bei Erzählungen gern mal vorkommen kann) sondern flüssig. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Da das Thema mich selbst betrifft gab es einige Parallelen und ich konnte mich oft selbst wiederfinden. Es kam mir vor wie als würde mir eine Freundin eine Geschichte erzählen und mir Mut machen wollen und das tut diese Erzählung auch: sie schenkt Hoffnung das egal was passiert ist alles irgendwann besser werden kann. Ich fühle mich geehrt dieses Buch lesen zu dürfen da es sehr intime Einblicke in die Psyche und Gefühlslage der Autorin gibt. Ich kann das Buch an alle die das Thema sexueller Missbrauch interessiert und natürlich oder ganz besonders empfehle ich das Buch betroffenen und Ex-betroffenen. Jeder kann aus dem Buch Hoffnung ziehen, eine tolle, ehrliche und unglaublich gefühlvolle Geschichte.

SchneeweisschenundRosenrot Lovelybooks 5 Sterne Juli 2018
Kurzmeinung: Sowohl Betroffene als auch nicht Betroffene können aus diesem Buch vieles lernen, in einer sehr angenehmen Sprache geschrieben.
Hoffnungsträger
Ein Buch das Hoffnung macht trifft es sehr gut. Es tut gut, die Fortschritte miterleben zu dürfen und ich empfinde es als eine Ehre so viel Privates zu erfahren. Auch gefällt mir der Erzählstyle sehr gut, es ist sehr einfühlsam und vorsichtig geschrieben und gleichzeitig offen, ehrlich und direkt. Eine tolle Mischung und ein Buch, das ich immer wieder lesen werde!

Liebe Frau Striebel, 8. April 2018
Habe Ihr Buch in einem Rutsch gelesen.
Und erstmal: Es ist super geschrieben!
> Im Detail finde ich:
> Ihre Entwicklung ist total nachvollziehbar (und bewundernswert)
> Es ermutigt nicht aufzugeben und die Kraft aufzubringen weiter dran zubleiben
> Sie reißen die Ursache nur an, was völlig ausreicht und damit der Leser keine Vergleiche anfängt (bei mir war das viel schlimmer oder getriggert wird)
> Sie haben eine nicht zu komplizierte Sprache gewählt, sodass jeder es lesen kann.

> Echt super!
Eine Bewunderin

Hilfreiches Buch
Ich bin ganz begeistert von dem Buch, denn es ist gut geschrieben, einfach zu lesen und ich kann mich mit vielen Ängsten, Sorgen und Themen identifizieren, die dort Thema sind. Toll finde ich, dass die Autorin den Mut hatte, ihre Geschichte auf Papier zu bringen und diese für alle zugänglich gemacht hat. Mir hat das Buch ein Stück der Angst vor den EMDR-Sitzungen genommen und mir mehr Hoffnung gegeben, dass sich alles zum Guten wenden wird!
Von J. bei Amazon 4. Februar 2018

 

Rezensionen zu "Die Heilung meines Traumas" Part 2

24.09.2019
 
Heilung meines Traumas - von Christine Striebel
- gelesen von Sabine Marya
Welches Potential hat die Imagination als heilende Kraft? Welchen Wert hat es für Überlebende von Gewalt, sich einen sicheren inneren Ort zu schaffen? Und wie wichtig ist es, sich vor einer Trauma-Therapie erst einmal innen und außen zu stabilisieren, Achtsamkeit mit sich selber und Selbstfürsorge zu lernen und zu der begleitendenden Therapeutin eine tragfähige Beziehung aufzubauen?
Christine Striebel ist selber Überlebende von Gewalt in der Kindheit und sie nimmt uns in diesem Buch mit auf ihren offenen und ehrlichen Rückblick auf ihre mutige Reise zu ihrem guten und selbstbestimmten Leben, in dem alle Ressourcen voll ausgeschöpft werden können. Der Autorin gelingt dies, ohne dabei die Leser zu verschrecken mit Gewaltszenen aus der Kindheit. Ganz im Gegenteil: das Buch liest sich mit einer erstaunlichen Leichtigkeit und zeigt dabei ganz deutlich auf, wie wichtig jede einzelne Antwort auf diese oben gestellten Fragen ist.
Imagination als heilende Kraft hat ein großes Potential, nicht nur in der gemeinsamen therapeutischen Arbeit während der Therapiesitzungen, sondern besonders auch durch die Möglichkeit, selber eigenständig Übungen zu machen. Dabei bietet sie eine Vielzahl an therapeutischen Möglichkeiten, die hier in diesem Buch sehr gut dargestellt werden. Die Imagination unterstützt u.a. dabei, sich innen zu stabilisieren, sich selber Oasen der Ruhe und des Auftankens zu schaffen und sich selber zu trösten und Mut zu machen, auch Neues zu wagen, z.B. Selbstfürsorge, das Meistern von bis dahin schwierigen oder unlösbaren Situationen und das Setzen von Grenzen.
Der sichere innere Ort ist ein Ort, an dem man sich absolut sicher und geborgen fühlt. Für Überlebende von Gewalt in der Kindheit kann dies das 1. Mal in ihrem Leben sein, dass sie an einem solchen Ort diese Erfahrung machen können. Die Autorin nimmt uns mit an ihren sicheren inneren Ort und lässt uns dabei daran teilhaben, wie sich innen Sicherheit und Geborgenheit aufbauen und Balsam für ihre verletzte Seele sind. Diese Offenheit, der Mut und das große Vertrauen uns allen gegenüber hat mich als Leserin besonders berührt.
Traumatherapie und die Arbeit mit EMDR benötigen ein gutes, starkes Fundament - erst in dem Moment, als sich Christine Striebel mit diesem Fundament sicher genug fühlte, konnte die Heilung beginnen, mit dem Vernarben der alten Wunden und durch die Entdeckung dessen, was für Christine Striebel ein gutes und selbstbestimmtes Leben ist.
"Heilung meines Traumas" beginnt mit einem wichtigen Wendepunkt im Leben der Autorin, mit der Bitte um eine Tasse Kaffee. Was für andere eine völlig banale Handlung sein mag, ist für die Autorin ein Meilenstein, nach einem schweren und schmerzlichen Weg geht sie nun in ein Leben, in dem sie für ihre Gegenwart und Zukunft neue Weichen stellt, für ein gutes Leben, in dem man endlich auch Wünsche und Bedürfnisse äußern kann.
Ich kann dieses Buch sowohl Überlebenden als auch TherapeutInnen empfehlen, sie können durch Christines Geschichte auch miterleben, dass es sich lohnt, diesen schweren Weg gemeinsam zu gehen.
Überlebenden kann dieses Buch Mut machen, sich ebenfalls einzulassen auf die heilende Kraft der Imagination, auf die Stabilisierung im Innen und Außen, auf die Traumatherapie und auf EMDR-Sitzungen.
Für TherapeutInnen kann es besonders wertvoll sein zu lesen, welchen hohen Stellenwert für die Klienten eine tragfähige Beziehung hat.
Auch für Angehörige und Menschen, die sich erstmalig mit diesem Thema auseinandersetzen wollen, kann ich dieses Buch als Einstieg empfehlen, da die Autorin mit diesem Buch Mut macht, ihre inneren Nöte und die Folgen der Gewalt in der Kindheit auf ihr heutiges Leben gut beschreibt und dabei gleichzeitig auf jegliche Horrorszenarien verzichtet, dadurch wird das Buch so leicht lesbar.
Ich sage DANKE an die Autorin für dieses Buch und wünsche ihr weiterhin von Herzen alles Gute.
www.marya.de
Hoffnung
 

Rezensionen "Die Heilung meines Traumas Part 1

24.09.2019
 
Ein sehr wertvolles Buch für Betroffene und ebenso interessant für Therapeuten
Für Betroffene ist das Buch sehr zu empfehlen, weil es der Autorin gut gelungen ist, sehr offen-aber dabei nicht (v-)erschreckend-über ihren therapeutischen Prozess zu schreiben. Schön finde ich, dass Sie die Leser berührt und nicht nur von den Erfolgen, sondern auch über ihre (anfangs überhöhten) Erwartungen, Zweifel, Ängste und Rückschläge spricht.
Ich denke, dass sich dadurch viele Leser an unterschiedlichsten Stellen „abgeholt“ fühlen, die eventuell vor der Entscheidung stehen, eine Traumatherapie zu beginnen. Auch für Jene, die sich in einem therapeutischen Prozess befinden und durch die – immer mal auftretenden – Schwierigkeiten/Widerstände/Zweifel hangeln. Hier und da wird er/sie sich selbst wieder erkennen und die Erfahrung machen, dass es weiter-und gut ausgehen kann. Erwartungen werden auf ein realistisches Maß herunter geschraubt- so zum Beispiel die Erkenntnis der Autorin, dass ein paar (EMDR-) Sitzungen nicht ausreichen, um ein Kindheitstrauma zu verarbeiten. Oder auch, dass es kein Luxus, sondern „bitter-süße“ Notwendigkeit ist, erst ausführlich an der Stabilisierung, sowie einer tragfähig-therapeutischen Beziehung zu arbeiten und zu lernen, gut für sich zu sorgen, ja achtsam mit sich umzugehen!
Nur auf diesem stabilen Fundament ist die Integration erst möglich. Zweifel werden aufgelöst, Ängste beruhigt und die Seele regelrecht getröstet. Für betroffene (also traumatisierte) Leser könnte es sich anfühlen, als würden sie von einer guten Freundin/einem guten Freund durch den eigenen Entscheidungsprozess begleitet. Es macht Hoffnung, dass es Wege der Heilung gibt und dass ein glückliches Leben – statt bisheriges Überleben – nach einem Trauma möglich ist.
Nicht zuletzt finde ich das Buch auch für Therapeuten interessant! Als Therapeutin der Autorin (im Buch unter einem Pseudonym genannt) ziehe ich vor ihr den Hut, weil sie es geschafft hat, so Schweres, teilweise „unverdauliches“, so leicht und flüssig zu erzählen, ohne zu schockieren.
Ihr gelingt der Spagat, sich rigoros zu öffnen und dabei trotzdem sich selbst, ihre Familie und nicht zuletzt den Leser zu schützen.
Für mich selbst war spannend, dass einige meiner Interventionen oder auch Imaginationen anders bei ihr angekommen sind, als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte, aber trotz allem eine erstaunlich gute Wirkung bei ihr hatten. Das zeigt wieder einmal, wie ich finde, dass es nicht nur auf unser therapeutisches „Handwerkszeug“ ankommt, sondern viel mehr darauf, dass wir achtsam, wertschätzend und kompetent das Fundament durch die sichere, zuverlässige und vertrauensvolle therapeutische Beziehung zur Verfügung stellen, auf dessen Boden sich dann alle Ressourcen der Klienten frei entfalten können. Gibt es schöneres für einen Therapeuten, als Zeuge sein zu dürfen, wie das Potential des Klienten sich aus ihm/ihr selbst heraus entwickeln darf und somit der Integration aus deren eigener Kraft beiwohnen zu dürfen?
Für mich ist das meist das schönste Geschenk und die Belohnung meiner Berufung – nicht ich war für die Heilung verantwortlich, sondern der Klient hat es selbst geschafft. Ich habe lediglich den sicheren Hafen zur Verfügung gestellt und kompetenten Halt gegeben.
Erfrischend fand ich zudem, dass Sie uns einen grundehrlichen Einblick „hinter die Kulissen“ erlaubt. Was sie (über mich) gedacht hat, wie ich zu Beginn auf die subtilsten mimischen Reaktionen gescannt und beobachtet wurde und wie sie (mich) auch „getestet“ hat. Auf Herz und Nieren geprüft, ob sie mir vertrauen kann, ob das Fundament wirklich sicher und stabil ist, ob ich zu dem stehe, was ich sage, ob ich authentisch bin und so fort.
...
Mit diesem Buch ist der Autorin etwas ganz Besonderes gelungen!
Conny M. bei Amazon 25. November 2017
 

Rezensionen zu "Mein Weg aus dem Trauma"

24.09.2019
 
Rezension vom 13.09.19
Lüdis liebevolle Lese-Empfehlungen
https://www.facebook.com/pg/L%C3%BCdis-liebevolle-Lese-Empfehlungen-121352465086943/posts/?ref=page_internal
Hallo ihr Lieben...❤
Wer mich kennt und regelmäßig meine Posts verfolgt, wird wissen, dass ich sehr aufmerksam Bücher aus den verschiedensten Genres lese.
Und dazu gehören auch manchmal welche, die nicht lustig, romantisch, aufregend, voller Magie und Abenteuer, sondern voller leiser Töne, persönlichen Schicksalen, Gelebtem und Erlebtem sind.
Und ein solches möchte ich euch heute gerne ans Herz legen.
MEIN WEG AUS DEM TRAUMA
von Christine Striebel - Autorin ist ein ganz wundervolles, autobiographisches Buch, das im tredition Verlag erschienen ist und mich sehr beeindruckt hat.
Die Autorin erzählt hier von ihrer eigenen (Leidens)geschichte ohne den Leser mit brachialen Details oder nicht mehr aus dem Kopf zu bekommenden Bildern zu bearbeiten, denn ihr Fokus liegt hierbei nicht unmittelbar auf dem in ihrer Kindheit erlittenen Trauma, sondern vielmehr auf ihrer Verarbeitung mittels Traumatherapie als erwachsene Frau.
Mit einer für uns Aussenstehenden sehr angenehmen frohen Leichtigkeit lässt sie den langen und beschwerlichen Weg der Aufarbeitung und den immerwährenden inneren Kampf Revue passieren.
Sie zeigt reflektierend, wohlwollend und zutiefst mutig, wie kräftezehrend die Zeit der Therapie, wie befreiend jeder noch so kleine positive Erfolg für sie war und wie stolz sie am Ende zu sich selbst gefunden hat.
Mit ehrlichen Worten, einem angenehm ruhigen Schreibstil und einer sehr verständlichen Erzählweise berichtet sie über Therapiestunden, Therapieformen, Hilfestellungen, Übungen, Notfallkoffer, Fortschritte und Rückschläge.
Dabei legt sie ein besonderes Augenmerk auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihrer Traumatherapeutin, was eine unglaublich wichtige Voraussetzung für eine solch schwere Therapie ist.
Die Art, wie sie ihre Geschichte erzählt ist höchst interessant und an keiner Stelle zu schwer "bepackt" oder gar langweilig.
Ganz im Gegenteil, von der ersten bis zur letzen Seite ist es geradezu spannend die Entwicklung zu verfolgen.
Für mich persönlich ist dieses Buch unglaublich berührend, Mut gebend und wertvoll.
Viele der beschriebenen Gefühle und Situationen konnte ich sehr gut nachvollziehen und ich bewundere den Mut und die Entschlossenheit der Autorin, nicht nur diesen unsagbar schweren Weg zu gehen, sondern auch darüber zu schreiben und damit vielen Menschen einen vielleicht auch nur kleinen Rettungsanker an die Hand zu geben.
Denn nichts fällt in schwierigen Situationen so schwer, wie der erste Schritt...
Liebe Autorin Christine Striebel, danke für dieses sehr besondere Buch, dem ich von ganzem Herzen eine sehr Liebevolle Lese-Empfehlung gebe...👍👍👍👍👍
Und allen Lesern wünsche ich eine erkenntnisreiche, befreiende und gute Lese-Zeit...❤

Valle am 8. Juli 2019 bei Amazon 5,0 von 5 Sternen
Berührender Blick in die Seele
Format: Taschenbuch
Das Buch erzählt den Verlauf und die Auswirkungen einer Traumatherapie aus Sicht der Klientin. Obwohl die Autorin von größter Seelennot berichtet, schreibt sie unpathetisch, schnörkellos und grundauf ehrlich. Am meisten hat mich ihre reiche innere Bilderwelt beeindruckt, zu der sie voller Vertrauen und Fantasie Kontakt aufnimmt. Eine starke Symbolkraft geht davon aus. Beim Lesen hatte ich den Eindruck, auf ganz anschauliche, berührende Art dabei zusehen zu dürfen, wie Selbstheilung der Seele funktioniert.
Sowohl für Betroffene als auch für TherapeutInnen ein spannendes und Mut machendes Buch.


Auch die Rezensionen von "Die Heilung meines Traumas" sind passend, da die 2. Auflagevorwiegend in den Übungen erweitert wurde.
 

Rezensionen zu "Die Heilung meines Traumas" Part 4

23.09.2019
 
Briggitte Inslicht‎ an Christine Striebel - Autorin 8. 12. 2018
Rezension zu: Die Heilung meines Traumas:
Christine Striebel beschreibt im Rückblick ihren erfolgreichen Therapieweg, der sie vom sexuellen Missbrauch bis in ihr neues Leben führt. Ohne schockierende Details und menschliche Abgründe sondern nur, wie sie sich Schritt für Schritt befreit hat.
Die Autorin zeigt auf eindrucksvolle Weise, was möglich ist, wenn man wirklich möchte und nicht aufgibt. Das Buch ist ein sehr reflektierter Rückblick auf den für sie richtigen Weg. Sie verzichtet gänzlich auf Schuldzuweisungen oder dergleichen. Sie lässt den Leser an den Höhen und Tiefen ihrer Genesung teilhaben und man spürt die Freude über jeden Schritt in die richtige Richtung. Lässt aber auch erkennen, dass Rückschritte im großen Ganzen kein Problem sind, vielleicht sogar wichtig um wirklich genesen zu können.

Empfehlenswert für Betroffene, wobei ich hier alle Menschen miteinbeziehen möchte, die eine Therapie machen, deren Angehörige und Therapeuten. Betroffene werden sich in den Gedankengängen wiederfinden und merken, dass kleine Schritte in Wahrheit riesen Schritte sind, auf die sie wirklich stolz sein können. Für Therapeuten deshalb, da dieses Buch ihnen einen kleinen Blick „in“ den Kopf ihrer Patienten erlaubt.

Luisa R. 5 Sterne bei Amazon 1. 09. 2018
Lehrreiches Buch
Das Buch ist auch sehr wertvoll für Menschen, die nicht Opfer sexuellen Missbrauchs geworden sind, indem es eine Hilfestellung bietet, mit Traumas und Verletzungen aus der Kindheit umzugehen und sie im Idealfall zu überwinden. Es lädt dazu ein, sich mit seinen verdrängten Ängsten und seinen Gefühlen auseinanderzusetzen mit der Absicht, einen respektvollen und liebevollen Umgang mit sich selbst zu entwickeln.

Tanji bei Lovelybooks 5 Sterne August 2018
Mut machendes Buch
Dieses Buch fühlt sich an, wie eine Art Tagebuch zu lesen. Dabei werden sowohl die Höhen als auch die Tiefen geschildert und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin dabei sehr ehrlich ist und auch eher unangenehme Gedanken trotzdem anspricht. In dem Buch geht es natürlich vor allem um den Weg der Heilung der Autorin. Dabei spricht sie aber auch über ihre Beziehung und wie diese sich durch die Heilung gewandelt hat.
Sehr interessant fand ich den sicheren inneren Ort und was sich darin alles abgespielt hat, da diesem im Verlauf des Buches ein großer Raum zuteilwird. Alles in allem lässt sich das Werk durch die Tagebuchform und auch durch den Schreibstil sehr gut lesen und verstehen. Außerdem finde ich, dass das Buch sehr viel Mut macht, sich selbst mit der Vergangenheit und seinen Problemen auseinanderzusetzen.

Schneeflamme bei Lovelybooks 4 Sterne 6. 08. 2018
Wundervoll
Nun zur Rezi von Christine Striebels „Die Heilung meines Traumas“ mit der ISBN 9783743943001. Das Cover ist schöner gestaltet als seine Vorgängertitel. Dadurch wirkt es Optimistisch und leicht bei einem nicht leicht verdaulichen Thema. Hier findet sich eine biografische Erzählung über den eigenen Heilungsprozess der Autorin. Was ich besonders daran finde ist die vertrauensvolle Darstellung der Beziehung vom Therapeut und dem Klient. Das macht Mut in eigene Prozesse zu gehen und auch ungewöhnliche Wege zu gehen. Zum anderen finde ich die Dynamik interessant zwischen der Gewalterfahrung und späteren Gewichtsproblemen. Aufgrund der Darstellung kann man auch als Therapeut etwas für sich mitnehmen. Somit ist das Buch für beide Seiten des Sofas ein Gewinn. Es kann aber nicht mit seinen Vorgänger mithalten. Stellt jedoch ein wundervolles Ergänzungsbuch dar.

 

Exposé

06.07.2019
 
Abstract: Autobiografische Erzählung einer erfolgreichen Traumatherapie
Perspektive: Ich-Erzählerin

Inhalt des Buches:
Eines Morgens bittet Christine Striebel ihren Ehemann um eine Tasse Kaffee. Dies ist eine völlig neue Selbstverständlichkeit in ihrem Leben. Dieser ersten Veränderung folgen weitere souveräne Verhaltensweisen. Aus Angst ist Neugier geworden. Ihre Lebenseinschränkungen durch die Folgen des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit sind verschwunden.
Natürlich hätte sie ihre Heilung, ihr freies Leben, den Zugang zu ihren Gefühlen und das Erleben ihrer selbstbestimmten, echten Partnerschaft einfach nur genießen können. Doch als psychologisch interessierte Frau will sie verstehen, wie die Heilung ihres Kindheitstraumas möglich geworden war. Auch ihr Autorenhirn will mit Informationen gefüttert werden. Eine so spannende und gut endende Geschichte kann sie nicht in der Schublade liegen lassen. Deshalb lässt sie ihre Therapieerfah-rungen noch einmal Revue passieren, um den Weg ihrer Heilung ausfindig zu machen. - Ein Zufall spielte ihr als Endfünfzigerin einen Zeitungsartikel zu. Eine Trauma Therapeutin beschreibt darin ihre Arbeit mit EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing; auf Deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung, eine etablierte Methode der Psycho- traumatherapie). Dieser Artikel lässt die Autorin noch einmal Mut fassen und die Therapie beginnen. - Dabei stellt sich heraus, dass das „Zaubermittel EMDR“ nicht einfach so angewendet werden kann. Voraussetzungen dafür sind eine Stabilisierung und ab- solutes Vertrauen in die Fähigkeiten der Therapeutin. Hier steckt für die Protagonistin das Problem im Detail. Die Angst, dass sich die Drohung nach dem Missbrauch erfüllt, beherrscht ihr Leben: „Wenn du jemandem von unserem Geheimnis erzählst, wird es heißen, du lügst oder du wirst für immer in die Psychiatrie eingesperrt.“ - Eineinhalb Jahre Vertrauensaufbau und Training, Phantasie als kreative Kraft zu sehen, sind die Vorarbeit zu der EMDR-Therapie. Hilfreiche Übungen ermöglichen Christine Striebel, ihre Phantasie positiv zu nutzen und sich als selbstwirksam zu erfahren. - Die für die Autorin wichtigste Übung ist der innere sichere Ort. Dort kommt die geniale Kreativität der Autorin zum Einsatz. Sie bringt ihre unguten Gefühle an diesen Ort, lässt sie Gestalt annehmen, im Innern nachreifen und heilen. Entgegen anderer Lehrmeinungen entdeckt sie mehrere „Seelenanteile“, d.h. verschiedene Momentaufnahmen ihrer kindlichen Seele, die verletzt wurden. Und jeder „Seelenanteil“ darf sich austoben. Diese Arbeit ist rein geistig-emotional, doch trotzdem sehr anstrengend und ermüdend.
Eine Paartherapie soll Entspannung in den täglichen Kleinkrieg der Eheleute bringen. Dabei entdeckt die Autorin die Ursache ihrer Eheprobleme, was ihre schwierige Ehe augenblicklich verändert. Sie steht plötzlich auf einem Fundament tiefer Liebe. Aus dieser Sicherheit heraus gibt die Seele der Autorin durch einen Flashback kund, dass sie nun bereit ist, das Trauma zu bearbeiten.
In sieben EMDR-Sitzungen gelingt es der Protagonistin, ihr Trauma zu verarbeiten. Ein Seelenanteil stirbt. Die Autorin fürchtet nun die ganze Therapie in den Sand gesetzt zu haben. Doch sie erfährt, dass der zu tiefst verletzte, traumatisierte Seelenanteil in Frieden gegangen ist. Trotzdem mag die Protagonistin den Anteil nicht verlieren. Deshalb legt sie ihn in ihr Herz. Die anderen, noch am inneren sicheren Ort verweilenden Seelenanteile wünschen sich auch diese Integration. Auch diese Aktion gelingt und wärmt ihr Herz.
Am nächsten Morgen wacht die Autorin erfrischt auf und bittet ihren Mann Timm um eine Tasse Kaffee. Ihr neues Leben beginnt.
 

Wie es zu meinem Buch kam

11.11.2017
 
Wie es zum Buch kam „Die Heilung meines Traumas“:
Zwischen meinem ersten, vermeintlich fertigen Manuskript und dem heutigen Buch liegen Welten. Es waren 4 Jahre, mindestens 17 Buchvariationen, Unterbrüche und viele Erkenntnisse.
Zu Beginn war ich berauscht von meinem neuen Glücksgefühl. Denn mein bisheriges Gefühl von Glück hatte völlig neue Formen angenommen.
Wenn ich meine Manuskript-Variation 1 heute lese, war es ein Wirrwarr von Gedanken. Sie waren Ausdruck meines neuen Lebens. Es war glückliches Chaos. So wie frisch verliebte in einer etwas anderen Realität leben, als ihre Mitmenschen. Die Kritiken meiner Testleser waren liebevolle Hinweise auf „Mist“. Traurig verwarf ich meine Buchidee und genoss mein Leben.
Doch schon kurze Zeit später zog es mich erneut an den Schreibtisch. Schließlich wusste ich: Jeder Mist ist auch Dung! Das Manuskript wurde neu geordnet und an vielen Stellen umgeschrieben, den Kritiken dankbar folgend. Doch auch diese und die folgenden ca. 10 Variationen scheiterten immer an der gleichen Stelle. Es ist im Buch der Part über die Eheprobleme. Es sollte keine Schlammschlacht über Vergangenes werden. Es sollte niemandem raten auf jeden Fall in einer unguten Beziehung zu bleiben, sondern den eigenen Gefühlen zu folgen. Gleichzeitig wollte ich deutlich machen, wie sehr unsere unterschiedlichen sexuellen Bedürfnisse aufeinander prallten. Wie sehr ich gelitten hatte.
Nach mehreren Anläufen klappte dann auch dieses Kapitel. Die Feinarbeit konnte beginnen.
Und nun nach meinen Wert geschätzten Testleserinnen, einem professionellen Lektorat und einem ebensolchen Korrektorat bestellte ich mein Probeexemplar.

Mein Mann bot sich für den letzten Feinschliff an. Er meinte nach dem Lesen: „Ich spüre Deine Achtsamkeit und Liebe in dem Buch!“ Was für ein wundervolles Kompliment!


 

 

Presseberichte

"Mein Weg aus dem Trauma"

16.07.2019
 
„Mit Selbsthilfebüchern will die Pfungstädter Autorin Christine Striebelanderen helfen, ihr Leben neu zu gestalten “
 
Quelle: Darmstädter Echo

Ein sehr wertvolles Buch für Betroffene und ebenso interessant für Therapeuten!

 
„Mit diesem Buch ist der Autorin etwas ganz Besonderes gelungen!“

Für Betroffene ist das Buch sehr zu empfehlen, weil es der Autorin gut gelungen ist, sehr offen-aber dabei nicht (v-)erschreckend-über ihren therapeutischen Prozess zu schreiben. Schön finde ich, dass Sie die Leser berührt und nicht nur von den Erfolgen, sondern auch über ihre (anfangs überhöhten) Erwartungen, Zweifel, Ängste und Rückschläge spricht.
Ich denke, dass sich dadurch viele Leser an unterschiedlichsten Stellen „abgeholt“ fühlen, die eventuell vor der Entscheidung stehen, eine Traumatherapie zu beginnen. Auch für Jene, die sich in einem therapeutischen Prozess befinden und durch die – immer mal auftretenden – Schwierigkeiten/Widerstände/Zweifel hangeln. Hier und da wird er/sie sich selbst wieder erkennen und die Erfahrung machen, dass es weiter-und gut ausgehen kann. Erwartungen werden auf ein realistisches Maß herunter geschraubt- so zum Beispiel die Erkenntnis der Autorin, dass ein paar (EMDR-) Sitzungen nicht ausreichen, um ein Kindheitstrauma zu verarbeiten. Oder auch, dass es kein Luxus, sondern „bitter-süße“ Notwendigkeit ist, erst ausführlich an der Stabilisierung, sowie einer tragfähig-therapeutischen Beziehung zu arbeiten und zu lernen, gut für sich zu sorgen, ja achtsam mit sich umzugehen!
Nur auf diesem stabilen Fundament ist die Integration erst möglich. Zweifel werden aufgelöst, Ängste beruhigt und die Seele regelrecht getröstet. Für betroffene (also traumatisierte) Leser könnte es sich anfühlen, als würden sie von einer guten Freundin/einem guten Freund durch den eigenen Entscheidungsprozess begleitet. Es macht Hoffnung, dass es Wege der Heilung gibt und dass ein glückliches Leben – statt bisheriges Überleben – nach einem Trauma möglich ist.

Nicht zuletzt finde ich das Buch auch für Therapeuten interessant! Als Therapeutin der Autorin (im Buch unter einem Pseudonym genannt) ziehe ich vor ihr den Hut, weil sie es geschafft hat, so Schweres, teilweise „unverdauliches“, so leicht und flüssig zu erzählen, ohne zu schockieren.
Ihr gelingt der Spagat, sich rigoros zu öffnen und dabei trotzdem sich selbst, ihre Familie und nicht zuletzt den Leser zu schützen.

Für mich selbst war spannend, das einige meiner Interventionen oder auch Imaginationen anders bei ihr angekommen sind, als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte, aber trotz allem eine erstaunlich gute Wirkung bei ihr hatten. Das zeigt wieder einmal, wie ich finde, dass es nicht nur auf unser therapeutisches „Handwerkszeug“ ankommt, sondern viel mehr darauf, dass wir achtsam, wertschätzend und kompetent das Fundament durch die sichere, zuverlässige und vertrauensvolle therapeutische Beziehung zur Verfügung stellen, auf dessen Boden sich dann alle Ressourcen der Klienten frei entfalten können. Gibt es schöneres für einen Therapeuten, als Zeuge sein zu dürfen, wie das Potential des Klienten sich aus ihm/ihr selbst heraus entwickeln darf und somit der Integration aus deren eigener Kraft beiwohnen zu dürfen?
Für mich ist das meist das schönste Geschenk und die Belohnung meiner Berufung – nicht ich war für die Heilung verantwortlich, sondern der Klient hat es selbst geschafft. Ich habe lediglich den sicheren Hafen zur Verfügung gestellt und kompetenten Halt gegeben.

Erfrischend fand ich zudem, dass Sie uns einen grundehrlichen Einblick „hinter die Kulissen“ erlaubt. Was sie (über mich) gedacht hat, wie ich zu Beginn auf die subtilsten mimischen Reaktionen gescannt und beobachtet wurde und wie sie (mich) auch „getestet“ hat. Auf Herz und Nieren geprüft, ob sie mir vertrauen kann, ob das Fundament wirklich sicher und stabil ist, ob ich zu dem stehe, was ich sage, ob ich authentisch bin und so fort.

Kurz und gut – das Buch hat mir als Therapeutin erneut vor Augen geführt, dass „perfekt nicht immer das Beste“ ist, dass aus missverstandenen Interventionen trotzdem Gutes erwachsen, dass sich in einem sicherem Rahmen alles Schöne entfalten kann. Und dass eine wohlwollend-einfühlsame H
 
Quelle: Amazon Rezension

 

Videos

Hörbuch-Schnecke Steffy liest

21.12.2018
 
Lass Dich von Steffy in mein Buch begleiten. Spüre die wundervolle Energie und die Zuversicht, die meine Zeilen Dir schenken möchten.
 
 

Buchtrailer: Die Heilung meines Traumas

18.12.2018
 
Vorstellung meiner drei Bücher. Sie spiegeln meinen Heilungsweg nach sexuellen Gewalterfahrungen in der Kindheit. Von "Nicht allein": Dem Verstehen und Anerkennen was ist und zur Traumaheilung in "Die Heilung meines Traumas"