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Christine Striebel

Das Tagebuchschreiben wurde Christine Striebel zum Rettungsanker, nachdem im Alter von 41 Jahren die Erinnerungen an die sexuelle Gewalt ihrer Kindheit zurückkehrten. Es folgte eine schwere Zeit, in der sie sich dem Tod oft näher fühlte als dem Leben. Nachdem sie mithilfe von Therapien zurück ins Leben gefunden hatte, wollte sie der Welt zeigen, dass man ein solches Trauma überwinden kann. Ihr Überlebenstagebuch arbeitete sie um – zu ihrem ersten Selbsthilfebuch „Nicht allein. Überstützung von Betroffenen sexueller Gewalt“, das sie 2004 veröffentlichte. Es folgten die Bücher „Schritt für Schritt ins Leben“ und „Die Heilung meines Traumas“.
Die 1952 in Stuttgart geborene Autorin arbeitete als Grund- und Hauptschullehrerin bis sie 1996 wegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung in den Vorruhestand trat. Seitdem widmet sie sich dem Schreiben und der psychologischen Beratung. Sie ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder.

Weitere Informationen: www.chancezuleben.de

 

Neuigkeiten

Exposé

06.07.2019
 
Abstract: Autobiografische Erzählung einer erfolgreichen Traumatherapie
Perspektive: Ich-Erzählerin

Inhalt des Buches:
Eines Morgens bittet Christine Striebel ihren Ehemann um eine Tasse Kaffee. Dies ist eine völlig neue Selbstverständlichkeit in ihrem Leben. Dieser ersten Veränderung folgen weitere souveräne Verhaltensweisen. Aus Angst ist Neugier geworden. Ihre Lebenseinschränkungen durch die Folgen des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit sind verschwunden.
Natürlich hätte sie ihre Heilung, ihr freies Leben, den Zugang zu ihren Gefühlen und das Erleben ihrer selbstbestimmten, echten Partnerschaft einfach nur genießen können. Doch als psychologisch interessierte Frau will sie verstehen, wie die Heilung ihres Kindheitstraumas möglich geworden war. Auch ihr Autorenhirn will mit Informationen gefüttert werden. Eine so spannende und gut endende Geschichte kann sie nicht in der Schublade liegen lassen. Deshalb lässt sie ihre Therapieerfah-rungen noch einmal Revue passieren, um den Weg ihrer Heilung ausfindig zu machen. - Ein Zufall spielte ihr als Endfünfzigerin einen Zeitungsartikel zu. Eine Trauma Therapeutin beschreibt darin ihre Arbeit mit EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing; auf Deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung, eine etablierte Methode der Psycho- traumatherapie). Dieser Artikel lässt die Autorin noch einmal Mut fassen und die Therapie beginnen. - Dabei stellt sich heraus, dass das „Zaubermittel EMDR“ nicht einfach so angewendet werden kann. Voraussetzungen dafür sind eine Stabilisierung und ab- solutes Vertrauen in die Fähigkeiten der Therapeutin. Hier steckt für die Protagonistin das Problem im Detail. Die Angst, dass sich die Drohung nach dem Missbrauch erfüllt, beherrscht ihr Leben: „Wenn du jemandem von unserem Geheimnis erzählst, wird es heißen, du lügst oder du wirst für immer in die Psychiatrie eingesperrt.“ - Eineinhalb Jahre Vertrauensaufbau und Training, Phantasie als kreative Kraft zu sehen, sind die Vorarbeit zu der EMDR-Therapie. Hilfreiche Übungen ermöglichen Christine Striebel, ihre Phantasie positiv zu nutzen und sich als selbstwirksam zu erfahren. - Die für die Autorin wichtigste Übung ist der innere sichere Ort. Dort kommt die geniale Kreativität der Autorin zum Einsatz. Sie bringt ihre unguten Gefühle an diesen Ort, lässt sie Gestalt annehmen, im Innern nachreifen und heilen. Entgegen anderer Lehrmeinungen entdeckt sie mehrere „Seelenanteile“, d.h. verschiedene Momentaufnahmen ihrer kindlichen Seele, die verletzt wurden. Und jeder „Seelenanteil“ darf sich austoben. Diese Arbeit ist rein geistig-emotional, doch trotzdem sehr anstrengend und ermüdend.
Eine Paartherapie soll Entspannung in den täglichen Kleinkrieg der Eheleute bringen. Dabei entdeckt die Autorin die Ursache ihrer Eheprobleme, was ihre schwierige Ehe augenblicklich verändert. Sie steht plötzlich auf einem Fundament tiefer Liebe. Aus dieser Sicherheit heraus gibt die Seele der Autorin durch einen Flashback kund, dass sie nun bereit ist, das Trauma zu bearbeiten.
In sieben EMDR-Sitzungen gelingt es der Protagonistin, ihr Trauma zu verarbeiten. Ein Seelenanteil stirbt. Die Autorin fürchtet nun die ganze Therapie in den Sand gesetzt zu haben. Doch sie erfährt, dass der zu tiefst verletzte, traumatisierte Seelenanteil in Frieden gegangen ist. Trotzdem mag die Protagonistin den Anteil nicht verlieren. Deshalb legt sie ihn in ihr Herz. Die anderen, noch am inneren sicheren Ort verweilenden Seelenanteile wünschen sich auch diese Integration. Auch diese Aktion gelingt und wärmt ihr Herz.
Am nächsten Morgen wacht die Autorin erfrischt auf und bittet ihren Mann Timm um eine Tasse Kaffee. Ihr neues Leben beginnt.
 

Wie es zu meinem Buch kam

11.11.2017
 
Wie es zum Buch kam „Die Heilung meines Traumas“:
Zwischen meinem ersten, vermeintlich fertigen Manuskript und dem heutigen Buch liegen Welten. Es waren 4 Jahre, mindestens 17 Buchvariationen, Unterbrüche und viele Erkenntnisse.
Zu Beginn war ich berauscht von meinem neuen Glücksgefühl. Denn mein bisheriges Gefühl von Glück hatte völlig neue Formen angenommen.
Wenn ich meine Manuskript-Variation 1 heute lese, war es ein Wirrwarr von Gedanken. Sie waren Ausdruck meines neuen Lebens. Es war glückliches Chaos. So wie frisch verliebte in einer etwas anderen Realität leben, als ihre Mitmenschen. Die Kritiken meiner Testleser waren liebevolle Hinweise auf „Mist“. Traurig verwarf ich meine Buchidee und genoss mein Leben.
Doch schon kurze Zeit später zog es mich erneut an den Schreibtisch. Schließlich wusste ich: Jeder Mist ist auch Dung! Das Manuskript wurde neu geordnet und an vielen Stellen umgeschrieben, den Kritiken dankbar folgend. Doch auch diese und die folgenden ca. 10 Variationen scheiterten immer an der gleichen Stelle. Es ist im Buch der Part über die Eheprobleme. Es sollte keine Schlammschlacht über Vergangenes werden. Es sollte niemandem raten auf jeden Fall in einer unguten Beziehung zu bleiben, sondern den eigenen Gefühlen zu folgen. Gleichzeitig wollte ich deutlich machen, wie sehr unsere unterschiedlichen sexuellen Bedürfnisse aufeinander prallten. Wie sehr ich gelitten hatte.
Nach mehreren Anläufen klappte dann auch dieses Kapitel. Die Feinarbeit konnte beginnen.
Und nun nach meinen Wert geschätzten Testleserinnen, einem professionellen Lektorat und einem ebensolchen Korrektorat bestellte ich mein Probeexemplar.

Mein Mann bot sich für den letzten Feinschliff an. Er meinte nach dem Lesen: „Ich spüre Deine Achtsamkeit und Liebe in dem Buch!“ Was für ein wundervolles Kompliment!


 

 

Presseberichte

Ein sehr wertvolles Buch für Betroffene und ebenso interessant für Therapeuten!

 
„Mit diesem Buch ist der Autorin etwas ganz Besonderes gelungen!“

Für Betroffene ist das Buch sehr zu empfehlen, weil es der Autorin gut gelungen ist, sehr offen-aber dabei nicht (v-)erschreckend-über ihren therapeutischen Prozess zu schreiben. Schön finde ich, dass Sie die Leser berührt und nicht nur von den Erfolgen, sondern auch über ihre (anfangs überhöhten) Erwartungen, Zweifel, Ängste und Rückschläge spricht.
Ich denke, dass sich dadurch viele Leser an unterschiedlichsten Stellen „abgeholt“ fühlen, die eventuell vor der Entscheidung stehen, eine Traumatherapie zu beginnen. Auch für Jene, die sich in einem therapeutischen Prozess befinden und durch die – immer mal auftretenden – Schwierigkeiten/Widerstände/Zweifel hangeln. Hier und da wird er/sie sich selbst wieder erkennen und die Erfahrung machen, dass es weiter-und gut ausgehen kann. Erwartungen werden auf ein realistisches Maß herunter geschraubt- so zum Beispiel die Erkenntnis der Autorin, dass ein paar (EMDR-) Sitzungen nicht ausreichen, um ein Kindheitstrauma zu verarbeiten. Oder auch, dass es kein Luxus, sondern „bitter-süße“ Notwendigkeit ist, erst ausführlich an der Stabilisierung, sowie einer tragfähig-therapeutischen Beziehung zu arbeiten und zu lernen, gut für sich zu sorgen, ja achtsam mit sich umzugehen!
Nur auf diesem stabilen Fundament ist die Integration erst möglich. Zweifel werden aufgelöst, Ängste beruhigt und die Seele regelrecht getröstet. Für betroffene (also traumatisierte) Leser könnte es sich anfühlen, als würden sie von einer guten Freundin/einem guten Freund durch den eigenen Entscheidungsprozess begleitet. Es macht Hoffnung, dass es Wege der Heilung gibt und dass ein glückliches Leben – statt bisheriges Überleben – nach einem Trauma möglich ist.

Nicht zuletzt finde ich das Buch auch für Therapeuten interessant! Als Therapeutin der Autorin (im Buch unter einem Pseudonym genannt) ziehe ich vor ihr den Hut, weil sie es geschafft hat, so Schweres, teilweise „unverdauliches“, so leicht und flüssig zu erzählen, ohne zu schockieren.
Ihr gelingt der Spagat, sich rigoros zu öffnen und dabei trotzdem sich selbst, ihre Familie und nicht zuletzt den Leser zu schützen.

Für mich selbst war spannend, das einige meiner Interventionen oder auch Imaginationen anders bei ihr angekommen sind, als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte, aber trotz allem eine erstaunlich gute Wirkung bei ihr hatten. Das zeigt wieder einmal, wie ich finde, dass es nicht nur auf unser therapeutisches „Handwerkszeug“ ankommt, sondern viel mehr darauf, dass wir achtsam, wertschätzend und kompetent das Fundament durch die sichere, zuverlässige und vertrauensvolle therapeutische Beziehung zur Verfügung stellen, auf dessen Boden sich dann alle Ressourcen der Klienten frei entfalten können. Gibt es schöneres für einen Therapeuten, als Zeuge sein zu dürfen, wie das Potential des Klienten sich aus ihm/ihr selbst heraus entwickeln darf und somit der Integration aus deren eigener Kraft beiwohnen zu dürfen?
Für mich ist das meist das schönste Geschenk und die Belohnung meiner Berufung – nicht ich war für die Heilung verantwortlich, sondern der Klient hat es selbst geschafft. Ich habe lediglich den sicheren Hafen zur Verfügung gestellt und kompetenten Halt gegeben.

Erfrischend fand ich zudem, dass Sie uns einen grundehrlichen Einblick „hinter die Kulissen“ erlaubt. Was sie (über mich) gedacht hat, wie ich zu Beginn auf die subtilsten mimischen Reaktionen gescannt und beobachtet wurde und wie sie (mich) auch „getestet“ hat. Auf Herz und Nieren geprüft, ob sie mir vertrauen kann, ob das Fundament wirklich sicher und stabil ist, ob ich zu dem stehe, was ich sage, ob ich authentisch bin und so fort.

Kurz und gut – das Buch hat mir als Therapeutin erneut vor Augen geführt, dass „perfekt nicht immer das Beste“ ist, dass aus missverstandenen Interventionen trotzdem Gutes erwachsen, dass sich in einem sicherem Rahmen alles Schöne entfalten kann. Und dass eine wohlwollend-einfühlsame H
 
Quelle: Amazon Rezension

 

Videos

Hörbuch-Schnecke Steffy liest

21.12.2018
 
Lass Dich von Steffy in mein Buch begleiten. Spüre die wundervolle Energie und die Zuversicht, die meine Zeilen Dir schenken möchten.
 
 

Buchtrailer: Die Heilung meines Traumas

18.12.2018
 
Vorstellung meiner drei Bücher. Sie spiegeln meinen Heilungsweg nach sexuellen Gewalterfahrungen in der Kindheit. Von "Nicht allein": Dem Verstehen und Anerkennen was ist und zur Traumaheilung in "Die Heilung meines Traumas"