Paperback

Die Heilung meines Traumas

Wie ich mich von den Folgen des sexuellen Missbrauchs befreite

Christine Striebel
Biografien & Erinnerungen, Gesundheit, Familie, Lebenshilfe

Die Heilung meines Traumas


„Die Heilung meines Traumas“ ist die Geschichte der Autorin. Sie war in ihrer Kindheit sexueller Gewalt ausgesetzt und litt sehr unter den Folgen.
Das Buch beginnt mit „Eine Tasse Kaffee bitte!“ - einer einfachen Bitte hinter der sich ein beeindruckender Kampf um ein Zurück ins Leben findet. Nach erlittenem Kindesmissbrauchs kämpft sich die Autorin in ein gesundes Leben zurück. Sie beschreibt eindrucksvoll und berührend ihren Weg durch die Tiefen und Höhen einer Traumatherapie. Aus der Dunkelheit des Traumas in das Licht der Heilung. Die Leser dürfen diesen Weg mitgehen, ohne grausame Details, und dennoch schonungslos ehrlich. Und am Ende... aber das erfahren Sie dann selbst. Wir laden Sie herzlich ein diese Reise ins Lebensglück mit der Autorin zu machen!

Denn Heilung ist möglich, so die Botschaft des Buches!


Die Autorin ist Betroffene von sexuellen Gewalterfahrungen in der Kindheit. Dieses in ihrem Innern gut gehütete Geheimnis arbeitet sich mit den Jahren immer mehr an die Oberfläche, zeigt sich in Depressionen. Mit 43 Jahren überfluten sie die erste Erinnerung an ihr Kindheitstrauma. Der Sturz in die Hölle der Depression beginnt. Eine ihrer Überlebensstrategien ist das Schreiben, um der ganzen Welt zu zeigen, dass man dieses Trauma überleben kann. Ihre ersten beiden Selbsthilfebücher „Nicht allein“ und „Schritt für Schritt ins Leben“ entstehen.
 

Neuigkeiten

Wie es zu meinem Buch kam

11.11.2017
 
Wie es zum Buch kam „Die Heilung meines Traumas“:
Zwischen meinem ersten, vermeintlich fertigen Manuskript und dem heutigen Buch liegen Welten. Es waren 4 Jahre, mindestens 17 Buchvariationen, Unterbrüche und viele Erkenntnisse.
Zu Beginn war ich berauscht von meinem neuen Glücksgefühl. Denn mein bisheriges Gefühl von Glück hatte völlig neue Formen angenommen.
Wenn ich meine Manuskript-Variation 1 heute lese, war es ein Wirrwarr von Gedanken. Sie waren Ausdruck meines neuen Lebens. Es war glückliches Chaos. So wie frisch verliebte in einer etwas anderen Realität leben, als ihre Mitmenschen. Die Kritiken meiner Testleser waren liebevolle Hinweise auf „Mist“. Traurig verwarf ich meine Buchidee und genoss mein Leben.
Doch schon kurze Zeit später zog es mich erneut an den Schreibtisch. Schließlich wusste ich: Jeder Mist ist auch Dung! Das Manuskript wurde neu geordnet und an vielen Stellen umgeschrieben, den Kritiken dankbar folgend. Doch auch diese und die folgenden ca. 10 Variationen scheiterten immer an der gleichen Stelle. Es ist im Buch der Part über die Eheprobleme. Es sollte keine Schlammschlacht über Vergangenes werden. Es sollte niemandem raten auf jeden Fall in einer unguten Beziehung zu bleiben, sondern den eigenen Gefühlen zu folgen. Gleichzeitig wollte ich deutlich machen, wie sehr unsere unterschiedlichen sexuellen Bedürfnisse aufeinander prallten. Wie sehr ich gelitten hatte.
Nach mehreren Anläufen klappte dann auch dieses Kapitel. Die Feinarbeit konnte beginnen.
Und nun nach meinen Wert geschätzten Testleserinnen, einem professionellen Lektorat und einem ebensolchen Korrektorat bestellte ich mein Probeexemplar.

Mein Mann bot sich für den letzten Feinschliff an. Er meinte nach dem Lesen: „Ich spüre Deine Achtsamkeit und Liebe in dem Buch!“ Was für ein wundervolles Kompliment!


 

 

Presseberichte

Ein sehr wertvolles Buch für Betroffene und ebenso interessant für Therapeuten!

 
„Mit diesem Buch ist der Autorin etwas ganz Besonderes gelungen!“

Für Betroffene ist das Buch sehr zu empfehlen, weil es der Autorin gut gelungen ist, sehr offen-aber dabei nicht (v-)erschreckend-über ihren therapeutischen Prozess zu schreiben. Schön finde ich, dass Sie die Leser berührt und nicht nur von den Erfolgen, sondern auch über ihre (anfangs überhöhten) Erwartungen, Zweifel, Ängste und Rückschläge spricht.
Ich denke, dass sich dadurch viele Leser an unterschiedlichsten Stellen „abgeholt“ fühlen, die eventuell vor der Entscheidung stehen, eine Traumatherapie zu beginnen. Auch für Jene, die sich in einem therapeutischen Prozess befinden und durch die – immer mal auftretenden – Schwierigkeiten/Widerstände/Zweifel hangeln. Hier und da wird er/sie sich selbst wieder erkennen und die Erfahrung machen, dass es weiter-und gut ausgehen kann. Erwartungen werden auf ein realistisches Maß herunter geschraubt- so zum Beispiel die Erkenntnis der Autorin, dass ein paar (EMDR-) Sitzungen nicht ausreichen, um ein Kindheitstrauma zu verarbeiten. Oder auch, dass es kein Luxus, sondern „bitter-süße“ Notwendigkeit ist, erst ausführlich an der Stabilisierung, sowie einer tragfähig-therapeutischen Beziehung zu arbeiten und zu lernen, gut für sich zu sorgen, ja achtsam mit sich umzugehen!
Nur auf diesem stabilen Fundament ist die Integration erst möglich. Zweifel werden aufgelöst, Ängste beruhigt und die Seele regelrecht getröstet. Für betroffene (also traumatisierte) Leser könnte es sich anfühlen, als würden sie von einer guten Freundin/einem guten Freund durch den eigenen Entscheidungsprozess begleitet. Es macht Hoffnung, dass es Wege der Heilung gibt und dass ein glückliches Leben – statt bisheriges Überleben – nach einem Trauma möglich ist.

Nicht zuletzt finde ich das Buch auch für Therapeuten interessant! Als Therapeutin der Autorin (im Buch unter einem Pseudonym genannt) ziehe ich vor ihr den Hut, weil sie es geschafft hat, so Schweres, teilweise „unverdauliches“, so leicht und flüssig zu erzählen, ohne zu schockieren.
Ihr gelingt der Spagat, sich rigoros zu öffnen und dabei trotzdem sich selbst, ihre Familie und nicht zuletzt den Leser zu schützen.

Für mich selbst war spannend, das einige meiner Interventionen oder auch Imaginationen anders bei ihr angekommen sind, als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte, aber trotz allem eine erstaunlich gute Wirkung bei ihr hatten. Das zeigt wieder einmal, wie ich finde, dass es nicht nur auf unser therapeutisches „Handwerkszeug“ ankommt, sondern viel mehr darauf, dass wir achtsam, wertschätzend und kompetent das Fundament durch die sichere, zuverlässige und vertrauensvolle therapeutische Beziehung zur Verfügung stellen, auf dessen Boden sich dann alle Ressourcen der Klienten frei entfalten können. Gibt es schöneres für einen Therapeuten, als Zeuge sein zu dürfen, wie das Potential des Klienten sich aus ihm/ihr selbst heraus entwickeln darf und somit der Integration aus deren eigener Kraft beiwohnen zu dürfen?
Für mich ist das meist das schönste Geschenk und die Belohnung meiner Berufung – nicht ich war für die Heilung verantwortlich, sondern der Klient hat es selbst geschafft. Ich habe lediglich den sicheren Hafen zur Verfügung gestellt und kompetenten Halt gegeben.

Erfrischend fand ich zudem, dass Sie uns einen grundehrlichen Einblick „hinter die Kulissen“ erlaubt. Was sie (über mich) gedacht hat, wie ich zu Beginn auf die subtilsten mimischen Reaktionen gescannt und beobachtet wurde und wie sie (mich) auch „getestet“ hat. Auf Herz und Nieren geprüft, ob sie mir vertrauen kann, ob das Fundament wirklich sicher und stabil ist, ob ich zu dem stehe, was ich sage, ob ich authentisch bin und so fort.

Kurz und gut – das Buch hat mir als Therapeutin erneut vor Augen geführt, dass „perfekt nicht immer das Beste“ ist, dass aus missverstandenen Interventionen trotzdem Gutes erwachsen, dass sich in einem sicherem Rahmen alles Schöne entfalten kann. Und dass eine wohlwollend-einfühlsame H
 
Quelle: Amazon Rezension