Paperback

Mein Weg aus dem Trauma

Wie es mir mit Traumatherapie und EMDR gelang die Folgen des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit zu überwinden und ein erfülltes Leben zu führen

Christine Striebel
Gesundheit, Familie, Lebenshilfe

Können seelische Wunden heilen?

Jahrzehntelang litt die Autorin körperlich und psychisch an den Folgen eines Kindheitstraumas. Doch mit 58 Jahren wagt sie sich noch einmal an eine Therapie.

In ihrer autobiografischen Erzählung verzichtet Christine Striebel auf Schilderungen des Missbrauchs. Stattdessen lässt sie uns Schritt für Schritt ihre Therapie begleiten: Wir begegnen Ängsten, Zweifeln und Rückschlägen – aber auch einem Team von inneren Helfern, einem sicheren Ort und der unbändigen Kraft der Fantasie.

Ihre Mut machende Erfahrung:

Die Heilung alter, seelischer Verletzungen ist möglich!
 

Neuigkeiten

Alle Buchinfos auf neu gestalteter Homepage

18.07.2020
 
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich freue mich Ihnen mitteilen zu können: Meine Homepage erscheint in neuer Gestalt. Meine Grafikerin Marlies Berger untertützte mich dabei, mit der Seite mein neues Lebensgefühl auszudrücken. Denn auch heute noch darf ich wundervolle Geschenke des Lebens entdecken.

Begleiten Sie mich durch meine Bücher auf dem Weg aus dem Trauma

Herzlichst Christine Striebel
 

Autoren - Interview

12.07.2020
 
Liesa Marin:
Heute habe ich eine super liebe und engagierte Autorin dabei, die sich gern mal selbst vorstellen möchte.
Ein Interview, mit vielen spannenden und interessanten Fragen. Schaut mal rein.
.
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-Hallo und herzlich willkommen! Stell dich doch mal kurz vor.
 

Die häufigsten Übergriffe finden in der Familie statt

05.06.2020
 
Die häufigsten Übergriffe finden in der Familie statt

Vorab möchte ich mich für Deinen Mut bedanken, liebe Christine Striebel, so offen und ehrlich über ein Thema zu schreiben, was zum Leidwesen der Betroffenen immer noch verschwiegen, gemieden, heruntergespielt und vor allen Dingen missverstanden wird. Insbesondere zum Schutz der Familienmitglieder - die für die häufigsten Übergriffe auf (die eigenen) Kinder verantwortlich sind - wird das Thema nicht nur innerhalb der Familien Totgeschwiegen. Seit Generationen spricht man nicht über das „Geheimnis“ und bis heute kehren leider auch Institutionen wie Schulen die offensichtliche Not der Kinder lieber unter den Teppich.

Die Autorin nimmt den Leser/die Leserin mit auf eine sehr persönliche Reise und schafft es gefühlt nebenbei wichtige Fragen zu beantworten, Mut zu machen, zum Nachdenken anzuregen und Hilfestellung anzubieten.

Was ist ein Trauma? Was ist daran denn so schlimm? Warum konnte man sich all die Jahre nicht daran erinnern? Warum funktioniert man plötzlich nicht mehr? Warum ist auf einmal alles so verrückt und was ist eigentlich „normal“?

Durch die fließende und angenehme Schreibweise wird der Leser/die Leserin mitgerissen. Man will das Buch gar nicht mehr beiseite legen und unbedingt wissen wie es weitergeht. Wie hat es die Autorin geschafft mit diesen schlimmen, traumatischen Erlebnissen ein „normales“ Leben zu führen und wieder glücklich zu sein?

Dank detaillierter Beschreibung kann man sich als Leser/Leserin sehr gut einfühlen und die Gedanken der Autorin nachvollziehen.

Ich persönlich fühle mich geehrt, dass ich den „sicheren Ort“ der Autorin kennenlernen durfte.

Der Leser/die Leserin bekommt einen Einblick in einen Ort, der mehr als nur sinnbildlich den wertschätzenden Umgang mit den durchaus berechtigten Gedanken und Gefühlen - den wertschätzenden Umgang der Autorin mit sich selber - beschreibt.

Eine sehr wertvolle Erfahrung ❤️

Insgesamt vermittelt das Buch Mein Weg aus dem Trauma von Christine Striebel auf sehr angenehme Art und Weise Verständnis für traumatisierte Menschen, ihren täglichen Kampf und ist eine Empfehlung für Angehörige von Betroffenen oder Menschen, die sich näher für das Thema interessieren.

Tanja Kubsch
 

Beeindruckend und ausdrucksstark

03.06.2020
 
Beeindruckend und ausdrucksstark

Dieses Buch hat mich sehr berührt, es ist einfach anders, als die bisherigen, die ich über das Thema Missbrauch gelesen habe. Die Autorin gibt der Tat, dem Täter und dessen Mitwisser (Mittätern) wenig Raum. Das Buch wird davon nicht beherrscht, denn sie kommen nur am Rande vor- dann, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt.

Der Autorin geht es darum, ihren Weg aufzuzeigen, der sie aus diesem Trauma und der damit verbundenen PTBS heraus und hin zu einem neuen würdevollen und glücklichen Lebensbeginn führte.

Doch dazwischen liegen viele Jahre angefüllt mit Tränen, Depressionen und die labile Psyche der Autorin beeinflusste im großen Maße auch ihre physische Gesundheit. Die Leserschaft erfährt, wie der Missbrauch Jahrzehnte ihr Denken, Fühlen, ihr Handeln, ja ihr ganzes Leben beeinflusste und auch die zwischenmenschliche Liebe nicht vermochte, ihre Seele zu heilen.

Erst mit 58 Jahren fand sie für sich die Therapie, die ihr wirklich half, ihr Leben neu auszurichten. Den Weg, den sie nun mit Hilfe ihrer Therapeutin einschlug, er war nicht einfach, manchmal holprig und manchmal machte sie im Bewusstsein, zwei Schritte nach vorn und wieder einen zurück – aber vorwärts ging es irgendwie immer. Die Autorin hat durch diese Therapie eine neue Wirklichkeit für sich erarbeiten können, eine mit der es ihr gut geht.

Nicht mehr nur auf ihre Persönlichkeit fixiert, erkannte sie, wie schwierig die ganze Situation, über viele Jahre hinweg auch für ihren Partner gewesen war. Handlungsorientiert, um einander zu helfen, sich gegenseitig auch zu stärken, nahmen sie eine Paartherapie wahr. Und das war gut und richtig so, denn beide konnten immer besser in die Seele des anderen blicken und ihre positiven Gefühle zueinander, ihre gegenseitige Achtung und Liebe wieder auf sichere Füße stellen. Beide Therapien im gleichen Zeitraum durchzuziehen, war noch einmal eine ganz besondere Herausforderung für die Autorin.

Christine Striebel malt mit der Beschreibung ihrer Therapieabläufe, speziell des imaginären sicheren Ortes in ihrer Seele, Bilder jeder Farbschattierungen in den Kopf der Leserschaft , düstere, helle, bunte leichte, lustige und schwere, traurige und fröhliche und immer liebevoll. Beeindruckend und ausdrucksstark – da ist im Gegensatz des erlebten Traumas eine Leichtigkeit zu spüren – man merkt, dass die Autorin in sich ruht, und genau das ist es, was das Buch so lebendig macht und womit es ihr gelingt, die Leserschaft in ihren Bann zu ziehen und anderen Betroffenen Mut und Hoffnung zu geben.

Im Buch ist therapeutisches Fachwissen ebenso zu Hause wie persönliche Erfahrungswerte , deshalb ist es für Betroffene und Therapeuten gleichermaßen interessant und eine Bereicherung.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

Heidelinde Penndorf
 

Von Qualen weg zum Glück

28.05.2020
 
Von Qualen weg zum Glück

Handlung:
Können seelische Wunden heilen? Jahrzehntelang litt die Autorin körperlich und psychisch an den Folgen eines Kindheitstraumas. Doch mit 58 Jahren wagt sie sich noch einmal an eine Therapie. In ihrer autobiografischen Erzählung verzichtet Christine Striebel auf Schilderungen des Missbrauchs. Stattdessen lässt sie uns Schritt für Schritt ihre Therapie begleiten: Wir begegnen Ängsten, Zweifeln und Rückschlägen – aber auch einem Team von inneren Helfern, einem sicheren Ort und der unbändigen Kraft der Fantasie. Ihre Mut machende Erfahrung: Die Heilung alter, seelischer Verletzungen ist möglich!

Mein Eindruck:
"Wie es mir mit Traumatherapie und EMDR gelang die Folgen des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit zu überwinden und ein erfülltes Leben zu führen" lautet der Untertitel des Buchs und er trifft den Nagel genau auf den Kopf. In einer sehr persönlichen, sogar intimen Geschichte zeigt Christine Striebel, wie sie es mithilfe bestimmter Übungen und Methoden (Innerer Sicherer Ort, EMDR, u.a.) geschafft hat, aus ihrem Kindheitstrauma herauszufinden.

Das Buch beginnt mit einer symbolträchtigen Tasse Kaffee und hört mit einer ebensolchen wieder auf. Aber dazwischen liegen ganze Welten. Seelenwelten, in denen es einem Menschen gelingt, von Qualen weg und zum Glück hin zu gelangen! Christine wurde auf ihrer nicht ganz einfachen Reise von einer Therapeutin unterstützt. Aber gegangen ist sie ihren Weg selbst! Mit Hilfe ihrer eigenen Fantasie hat die Autorin es geschafft, sich selbst zu heilen. Es gelingt ihr auf sehr anschauliche und beeindruckende Weise, von dieser Erfahrung zu berichten und sie so nachvollziehbar darzustellen, dass andere Betroffene die Hoffnung schöpfen können, ihnen könne das auch gelingen. Wundervolle, vielgestaltige, mit Worten gemalte Bilder stellen das Gegengewicht zur Schwere der Erfahrungen in der Realität dar. Und genau dieser Gegensatz ermöglicht schließlich die Heilung der Autorin und - damit eng verbunden - auch die Rettung und den Neubeginn ihrer Ehe.

Das Buch ist erfrischend ehrlich, flüssig geschrieben und anschaulich formuliert. Fachbegriffe werden erklärt. Christine Striebel begegnet sich selbst mit Fürsorge, Mitgefühl und Liebe und sie zeigt uns, wie man ihr das nachmachen kann. Der Missbrauch wird nicht thematisiert. Dem Täter von damals soll keine Bühne geboten werden, sondern das Buch lebt durch und für die innere Welt der Autorin, die beeindruckend lebendig ist. Dazu passt auch perfekt das Cover in den sanften Farben und mit dem Bild eines kleinen Mädchens, das unbeschwert auf einer Schaukel in den Himmel fliegt. Denn dieses Mädchen ist eine der wunderbaren Gestalten, die uns im Buch begegnet.
Fazit:
Ein persönlicher Erfahrungsbericht, der auf sehr angenehme Art auch eine Menge therapeutisches Fachwissen vermittelt und sich deshalb sowohl für Betroffene als auch für Therapeuten, Psychologen und Coaches zur Lektüre eignet. Das Buch hat mich sehr berührt.

Das Buch wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt. Dafür danke ich herzlich. Meine Meinung hat das nicht beeinflusst.
 

Mein Hörbuch ist erhältlich

11.01.2020
 
Leseprobe meines Buches, das nun als Hörbuch erworben werden kann.

https://www.audible.de/pd/Mein-Weg-aus-dem-Trauma-Hoerbuch/B0839HKNF2?qid=1578430481&sr=1-2&pf_rd_p=34e3b439-2a21-4dff-af95-98a7a74a1f67&pf_rd_r=H9D94VSP6VSG15MKXYA9&ref=a_search_c3_lProduct_1_2&fbclid=IwAR0KP8ZZfjZ3nJm03FlAMXy2MLYsCeUF_kpzCMDVOGqN3H9EeG5HNdkBFQQ
oder
https://smile.amazon.de/Mein-Weg-aus-Trauma-Traumatherapie/dp/B0839HQPVP/ref=tmm_aud_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=
 

Helgas Bücherparadies

06.10.2019
 
Rezension:
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1158470967689924&id=908931359310554
oder hier:
https://www.facebook.com/helgasbuecherparadies/posts/1157050194498668?__tn__=K-R

und

Autorenvorstellung
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1158559964347691&id=908931359310554
 

Rezensionen zu "Mein Weg aus dem Trauma"

24.09.2019
 
Rezension vom 13.09.19
Lüdis liebevolle Lese-Empfehlungen
https://www.facebook.com/pg/L%C3%BCdis-liebevolle-Lese-Empfehlungen-121352465086943/posts/?ref=page_internal
Hallo ihr Lieben...❤
Wer mich kennt und regelmäßig meine Posts verfolgt, wird wissen, dass ich sehr aufmerksam Bücher aus den verschiedensten Genres lese.
Und dazu gehören auch manchmal welche, die nicht lustig, romantisch, aufregend, voller Magie und Abenteuer, sondern voller leiser Töne, persönlichen Schicksalen, Gelebtem und Erlebtem sind.
Und ein solches möchte ich euch heute gerne ans Herz legen.
MEIN WEG AUS DEM TRAUMA
von Christine Striebel - Autorin ist ein ganz wundervolles, autobiographisches Buch, das im tredition Verlag erschienen ist und mich sehr beeindruckt hat.
Die Autorin erzählt hier von ihrer eigenen (Leidens)geschichte ohne den Leser mit brachialen Details oder nicht mehr aus dem Kopf zu bekommenden Bildern zu bearbeiten, denn ihr Fokus liegt hierbei nicht unmittelbar auf dem in ihrer Kindheit erlittenen Trauma, sondern vielmehr auf ihrer Verarbeitung mittels Traumatherapie als erwachsene Frau.
Mit einer für uns Aussenstehenden sehr angenehmen frohen Leichtigkeit lässt sie den langen und beschwerlichen Weg der Aufarbeitung und den immerwährenden inneren Kampf Revue passieren.
Sie zeigt reflektierend, wohlwollend und zutiefst mutig, wie kräftezehrend die Zeit der Therapie, wie befreiend jeder noch so kleine positive Erfolg für sie war und wie stolz sie am Ende zu sich selbst gefunden hat.
Mit ehrlichen Worten, einem angenehm ruhigen Schreibstil und einer sehr verständlichen Erzählweise berichtet sie über Therapiestunden, Therapieformen, Hilfestellungen, Übungen, Notfallkoffer, Fortschritte und Rückschläge.
Dabei legt sie ein besonderes Augenmerk auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihrer Traumatherapeutin, was eine unglaublich wichtige Voraussetzung für eine solch schwere Therapie ist.
Die Art, wie sie ihre Geschichte erzählt ist höchst interessant und an keiner Stelle zu schwer "bepackt" oder gar langweilig.
Ganz im Gegenteil, von der ersten bis zur letzen Seite ist es geradezu spannend die Entwicklung zu verfolgen.
Für mich persönlich ist dieses Buch unglaublich berührend, Mut gebend und wertvoll.
Viele der beschriebenen Gefühle und Situationen konnte ich sehr gut nachvollziehen und ich bewundere den Mut und die Entschlossenheit der Autorin, nicht nur diesen unsagbar schweren Weg zu gehen, sondern auch darüber zu schreiben und damit vielen Menschen einen vielleicht auch nur kleinen Rettungsanker an die Hand zu geben.
Denn nichts fällt in schwierigen Situationen so schwer, wie der erste Schritt...
Liebe Autorin Christine Striebel, danke für dieses sehr besondere Buch, dem ich von ganzem Herzen eine sehr Liebevolle Lese-Empfehlung gebe...👍👍👍👍👍
Und allen Lesern wünsche ich eine erkenntnisreiche, befreiende und gute Lese-Zeit...❤

Valle am 8. Juli 2019 bei Amazon 5,0 von 5 Sternen
Berührender Blick in die Seele
Format: Taschenbuch
Das Buch erzählt den Verlauf und die Auswirkungen einer Traumatherapie aus Sicht der Klientin. Obwohl die Autorin von größter Seelennot berichtet, schreibt sie unpathetisch, schnörkellos und grundauf ehrlich. Am meisten hat mich ihre reiche innere Bilderwelt beeindruckt, zu der sie voller Vertrauen und Fantasie Kontakt aufnimmt. Eine starke Symbolkraft geht davon aus. Beim Lesen hatte ich den Eindruck, auf ganz anschauliche, berührende Art dabei zusehen zu dürfen, wie Selbstheilung der Seele funktioniert.
Sowohl für Betroffene als auch für TherapeutInnen ein spannendes und Mut machendes Buch.


Auch die Rezensionen von "Die Heilung meines Traumas" sind passend, da die 2. Auflagevorwiegend in den Übungen erweitert wurde.
 

Rezension von Lüdi

13.09.2019
 
Hallo ihr Lieben...❤

Wer mich kennt und regelmäßig meine Posts verfolgt, wird wissen, dass ich sehr aufmerksam Bücher aus den verschiedensten Genres lese. Und dazu gehören auch manchmal welche, die nicht lustig, romantisch, aufregend, voller Magie und Abenteuer, sondern voller leiser Töne, persönlichen Schicksalen, Gelebtem und Erlebtem sind. Und ein solches möchte ich euch heute gerne ans Herz legen.

MEIN WEG AUS DEM TRAUMA

von Christine Striebel - Autorin ist ein ganz wundervolles, autobiographisches Buch, das im tredition Verlag erschienen ist und mich sehr beeindruckt hat.

Die Autorin erzählt hier von ihrer eigenen (Leidens)geschichte ohne den Leser mit brachialen Details oder nicht mehr aus dem Kopf zu bekommenden Bildern zu bearbeiten, denn ihr Fokus liegt hierbei nicht unmittelbar auf dem in ihrer Kindheit erlittenen Trauma, sondern vielmehr auf ihrer Verarbeitung mittels Traumatherapie als erwachsene Frau.
Mit einer für uns Aussenstehenden sehr angenehmen frohen Leichtigkeit lässt sie den langen und beschwerlichen Weg der Aufarbeitung und den immerwährenden inneren Kampf Revue passieren.
Sie zeigt reflektierend, wohlwollend und zutiefst mutig, wie kräftezehrend die Zeit der Therapie, wie befreiend jeder noch so kleine positive Erfolg für sie war und wie stolz sie am Ende zu sich selbst gefunden hat.
Mit ehrlichen Worten, einem angenehm ruhigen Schreibstil und einer sehr verständlichen Erzählweise berichtet sie über Therapiestunden, Therapieformen, Hilfestellungen, Übungen, Notfallkoffer, Fortschritte und Rückschläge.
Dabei legt sie ein besonderes Augenmerk auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihrer Traumatherapeutin, was eine unglaublich wichtige Voraussetzung für eine solch schwere Therapie ist.
Die Art, wie sie ihre Geschichte erzählt ist höchst interessant und an keiner Stelle zu schwer "bepackt" oder gar langweilig.
Ganz im Gegenteil, von der ersten bis zur letzen Seite ist es geradezu spannend die Entwicklung zu verfolgen.

Für mich persönlich ist dieses Buch unglaublich berührend, Mut gebend und wertvoll.
Viele der beschriebenen Gefühle und Situationen konnte ich sehr gut nachvollziehen und ich bewundere den Mut und die Entschlossenheit der Autorin, nicht nur diesen unsagbar schweren Weg zu gehen, sondern auch darüber zu schreiben und damit vielen Menschen einen vielleicht auch nur kleinen Rettungsanker an die Hand zu geben.
Denn nichts fällt in schwierigen Situationen so schwer, wie der erste Schritt...

Liebe Autorin Christine Striebel, danke für dieses sehr besondere Buch, dem ich von ganzem Herzen eine sehr Liebevolle Lese-Empfehlung gebe...👍👍👍👍👍

Und allen Lesern wünsche ich eine erkenntnisreiche, befreiende und gute Lese-Zeit...❤

Lüdis liebevolle Lese-Empfehlungen vom 13.September 2019
 

Exposé

06.07.2019
 
Abstract: Autobiografische Erzählung einer erfolgreichen Traumatherapie
Perspektive: Ich-Erzählerin

Inhalt des Buches:
Eines Morgens bittet Christine Striebel ihren Ehemann um eine Tasse Kaffee. Dies ist eine völlig neue Selbstverständlichkeit in ihrem Leben. Dieser ersten Veränderung folgen weitere souveräne Verhaltensweisen. Aus Angst ist Neugier geworden. Ihre Lebenseinschränkungen durch die Folgen des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit sind verschwunden.
Natürlich hätte sie ihre Heilung, ihr freies Leben, den Zugang zu ihren Gefühlen und das Erleben ihrer selbstbestimmten, echten Partnerschaft einfach nur genießen können. Doch als psychologisch interessierte Frau will sie verstehen, wie die Heilung ihres Kindheitstraumas möglich geworden war. Auch ihr Autorenhirn will mit Informationen gefüttert werden. Eine so spannende und gut endende Geschichte kann sie nicht in der Schublade liegen lassen. Deshalb lässt sie ihre Therapieerfah-rungen noch einmal Revue passieren, um den Weg ihrer Heilung ausfindig zu machen. - Ein Zufall spielte ihr als Endfünfzigerin einen Zeitungsartikel zu. Eine Trauma Therapeutin beschreibt darin ihre Arbeit mit EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing; auf Deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung, eine etablierte Methode der Psycho- traumatherapie). Dieser Artikel lässt die Autorin noch einmal Mut fassen und die Therapie beginnen. - Dabei stellt sich heraus, dass das „Zaubermittel EMDR“ nicht einfach so angewendet werden kann. Voraussetzungen dafür sind eine Stabilisierung und ab- solutes Vertrauen in die Fähigkeiten der Therapeutin. Hier steckt für die Protagonistin das Problem im Detail. Die Angst, dass sich die Drohung nach dem Missbrauch erfüllt, beherrscht ihr Leben: „Wenn du jemandem von unserem Geheimnis erzählst, wird es heißen, du lügst oder du wirst für immer in die Psychiatrie eingesperrt.“ - Eineinhalb Jahre Vertrauensaufbau und Training, Phantasie als kreative Kraft zu sehen, sind die Vorarbeit zu der EMDR-Therapie. Hilfreiche Übungen ermöglichen Christine Striebel, ihre Phantasie positiv zu nutzen und sich als selbstwirksam zu erfahren. - Die für die Autorin wichtigste Übung ist der innere sichere Ort. Dort kommt die geniale Kreativität der Autorin zum Einsatz. Sie bringt ihre unguten Gefühle an diesen Ort, lässt sie Gestalt annehmen, im Innern nachreifen und heilen. Entgegen anderer Lehrmeinungen entdeckt sie mehrere „Seelenanteile“, d.h. verschiedene Momentaufnahmen ihrer kindlichen Seele, die verletzt wurden. Und jeder „Seelenanteil“ darf sich austoben. Diese Arbeit ist rein geistig-emotional, doch trotzdem sehr anstrengend und ermüdend.
Eine Paartherapie soll Entspannung in den täglichen Kleinkrieg der Eheleute bringen. Dabei entdeckt die Autorin die Ursache ihrer Eheprobleme, was ihre schwierige Ehe augenblicklich verändert. Sie steht plötzlich auf einem Fundament tiefer Liebe. Aus dieser Sicherheit heraus gibt die Seele der Autorin durch einen Flashback kund, dass sie nun bereit ist, das Trauma zu bearbeiten.
In sieben EMDR-Sitzungen gelingt es der Protagonistin, ihr Trauma zu verarbeiten. Ein Seelenanteil stirbt. Die Autorin fürchtet nun die ganze Therapie in den Sand gesetzt zu haben. Doch sie erfährt, dass der zu tiefst verletzte, traumatisierte Seelenanteil in Frieden gegangen ist. Trotzdem mag die Protagonistin den Anteil nicht verlieren. Deshalb legt sie ihn in ihr Herz. Die anderen, noch am inneren sicheren Ort verweilenden Seelenanteile wünschen sich auch diese Integration. Auch diese Aktion gelingt und wärmt ihr Herz.
Am nächsten Morgen wacht die Autorin erfrischt auf und bittet ihren Mann Timm um eine Tasse Kaffee. Ihr neues Leben beginnt.
 

 

Presseberichte

"Mein Weg aus dem Trauma"

16.07.2019
 
„Mit Selbsthilfebüchern will die Pfungstädter Autorin Christine Striebelanderen helfen, ihr Leben neu zu gestalten “
 
Quelle: Darmstädter Echo