"Christoph Nietfeld" - Autor bei Tredition.de
 

 

Christoph Nietfeld

Christoph Nietfeld wuchs mit der Imkerei auf und hielt selbst 15 Jahre lang Bienen konventionell. Nach einigen Jahren Pause wagte er einen Wiedereinstieg auf ganz andere Weise. Als Bienenbegleiter begab er sich zusammen mit Uwe Rabe auf die Suche nach den ursprünglichen Bedürfnissen der Honigbienen. So ernteten die beiden zwar keinen Honig, dafür aber viele spannende Erkenntnisse, die unsere gewohnte Sichtweise, die Bienen betreffend, auf den Kopf stellen.
 

Presseberichte

Bienen-Nachrichten

21.10.2020
 
„Eine neue Art der Bienenhaltung – mit mehr Verständnis für die Bienen als natürliche Wesen und nicht mehr als Nutztier und Teil der industriellen Landwirtschaft.“
Der Autor Christoph Nietfeld hat die Imkerei quasi von Kindheit an erlernt und dann für einige Jahre aufgegeben. Durch einen Zufall ist es zu einem Neustart gekommen und mit dem Abstand ging auch eine neue Perspektive einher, bei der nicht mehr die klassische Imkerei mit ihrer Honiggewinnung im Mittelpunkt stehen, sondern vielmehr die Honigbienen selbst.

Der Neustart begann mit einer Bienenkiste, mit deren Hilfe ein Bekannter den Weg der wesensgemäßen Bienenhaltung begann. Der Autor selbst griff dagegen zu einer Klotzbeute. Für erfahrene Imker sicher die extremere Unterkunft oder die urtümlichste Variante – ja nach Ansicht.

Nichtsdestotrotz macht sich der Autor eine Reihe von Gedanken zum (Über-)leben seiner Honigbienen in der Klotzbeute mit der Varroa-Milbem – sicherlich der erste Kritikpunkt heutiger Imker. Die Ausführungen von Christoph Nietfeld zu den unterschiedlichen Behandlungsweisen, ihren Auswirkungen und auch die Möglichkeiten einer Nicht-Behandlung und die Erfolge unterschiedlicher Imker unter verschiedenen Bedingungen dazu, zeigen, wie weitgehend er Informationen dazu gesammelt und bewertet hat. Die Vielfalt geht über das Kapitel zur Varroa-Behandlung in klassischer Imker-Literatur weit hinaus und gibt in jedem Fall neue Denkanstöße im Umgang mit den eigenen Bienen.

Im folgenden Kapitel widmet sich der Autor den Detailproblemen bei der Herrichtung seiner Klotzbeute, bevor er zur Beschreibung des Schwarms übergeht und der Faszination, die davon – in jeder Hinsicht – ausgeht.

Die Ausführungen von Christoph Nietfeld sind immer wieder stark geprägt von Martin Dettli und Rudolf Steiner, wobei er nicht immer konform mit ihnen geht. Der Autor sieht eine besondere Bedeutung darin, ein Bewusstsein für die Bienen zu bilden, um ihnen gerecht werden zu können.
Das rückt insbesondere bei der Schwarm- und Ablegerbildung in den Vordergrund, wo er sich kritisch mit den unterschiedlichen Methoden und dem damit verbundenen Verhalten der Honigbienen auseinandersetzt und die ansonsten gerne herangezogene Wissenschaft auch einmal links liegen lässt.

Im weiteren Verlauf berichtet Christoph Nietfeld von den Unterschieden als Imker zu Zeiten der Magazinhaltung gegenüber der nun neu angewandten Ansiedlung in der Klotzbeute. Das beginnt beim Wabenbau und führt über die Honigernte und den Ersatz des entnommenen Honigs durch Industriezucker.

Darüber hinaus macht er sich auch noch Gedanken über den Lebensraum der Honigbienen. Die industrielle Landwirtschaft spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Mähen des Rasens im eigenen Garten – Sicherheit durch Ordnung in der Natur: Von einer Blumenwiese geht quasi eine nicht näher definierte Gefahr für den modernen Menschen aus. Und ein gewisser Widerspruch ist in der Tat nicht zu verleugnen, wenn Menschen ihren Rasen kurz geschoren halten und zugleich im Gartenmarkt beim Kauf darauf achten, bienenfreundliche Pflanzen zu erwerben.
Noch größere Widersprüche gibt es beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft, deren Rückstände sich nicht nur in Gewässern nachweisen lassen, sondern ebenso beim Menschen. Der Autor hat hierzu eine Reihe von Beispielen und Quellen zusammengetragen, die den weitreichenden Einfluss der Agrarlobby und ihrer Erfolge auf die Politik zulasten von Menschen und Natur zeigen.

Wer klassisches Wissen über die Biologie der Honigbiene erfahren möchte, ist mit diesem Buch ebenso falsch bedient, wie Leser, die einen Einstieg in die Imkerei suchen. Inhaltlich steht vielmehr die Honigbiene im Mittelpunkt und mögliche alternative Haltungsweisen, um dem Anspruch der Bienen gerecht zu werden. Erfahrene Imker dürften zum Nachdenken angeregt werden, wenn sie selbst den Mut aufbringen, bekannte Wege zu verlassen und Menschen, die mit der Imkerei liebäugeln, werden eine Menge über Honigbienen erfahren.
Es sind Erfahrungen, die nicht immer auf wissenschaftlich fundierten Studienergebnissen aufbauen, sondern vielmehr auf Erfahrungen und Erkenntnissen des Autors.
 
Quelle: Bienen Nachrichten

Good News

14.08.2020
 
„Finden die vom Menschen begleiteten Bienen in ihre natürliche Kraft zurück?“
Können Honigbienen heute ohne das Zutun des Imkers überleben? Uwe Rabe und Christoph Nietfeld eint die Überzeugung, dass der menschliche Umgang mit den Honigbienen einer Korrektur bedarf. Sie haben sich deshalb die Zeit genommen, die Bedürfnisse „ihrer“ Bienen zu erforschen.

So wurden sie zu aufmerksamen und achtsamen Beobachtern, die in ihrem Buch beschreiben, was geschah als sie die Kontrolle als Imker ein wenig losließen.

Finden die vom Menschen begleiteten Bienen in ihre natürliche Kraft zurück?

„Der wilde Weg der Honigbienen“ ist ein ungewöhnlicher Erfahrungsbericht. Er leistet einen Beitrag auf dem Weg in eine wesensgemäße Bienenhaltung. Das Buch ermöglicht nicht nur Imkern, sondern auch Laien einen Einblick sowohl in unsere menschlichen Denk-Gewohnheiten als auch in die ursprüngliche Lebenswelt der Bienen.
Es tritt ein für einen Paradigmenwechsel in der Bienenhaltung und für mehr Vertrauen in das Leben und in sich selbst. Wir Menschen sind daran gewöhnt, die Dinge rational zu betrachten.
Was aber, wenn die Natur viel klüger ist als wir denken? …
 
Quelle: Heilnetz