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Die Welt ist besser ohne sie

Dagmar van Dyck
Krimis & Thriller

Ein Mord erschüttert die Universität Hamburg. Im Rechtshaus wird ein Professor tot aufgefunden, gefesselt an seinen Schreibtischstuhl und brutal erstochen. Die Ermittlungen der Mordkommission in der Fakultät für Rechtswissenschaft gestalten sich schwierig, denn wirklich gemocht hat den alleinstehenden älteren Mann offenbar niemand. Seine Kollegen scheinen ihn kaum gekannt zu haben, bei den Studenten war er wegen seiner Strenge unbeliebt. Selbst seine Mitarbeiter scheinen ihm keine Träne nachzuweinen. Ein wirkliches Motiv findet sich aber zunächst nicht – weder im dienstlichen noch im privaten Bereich. Erst nach und nach wird klar, dass Prof. Dr. Harald Griefahn alles andere als ein unbeschriebenes Blatt war und seine Ermordung mit einem ungeklärten Tötungsdelikt zusammenhängen könnte, das sich 1981 in Passau ereignet hat.
Kriminaloberrat Klaus Hartmann, der vor 25 Jahren selbst Jura in Hamburg studiert hat, wird bei seinen Ermittlungen mit der Universität von heute konfrontiert – Exzellenzstreben und Leistungsdruck prägen den Alltag von Professoren und Studenten. Und manch einer, der diesem Druck nicht gewachsen ist, macht Fehler…
Das Buch zeigt aber auch das Leben im kleinen Dorf Bendestorf in der Nordheide. Hier wohnt Beate Lenau, die als Dekanatssekretärin an der Fakultät arbeitet und jetzt im Bendestorfer Freibad mit den aktuellen Berichten aus der Universität aufwarten kann. Auch sie selbst gerät allerdings ins Visier der Ermittler – hatte sie doch vielleicht das beste Motiv, Harald Griefahn zu töten.