Hardcover

Blue Hell

Daniela Menth
Krimis & Thriller

Ein junger Mann, durch eine Kopfverletzung ohne Erinnerungen, findet sich in einem „Bed and Breakfast“ im nördlichen Kalifornien wieder. Er möchte herausfinden, woher er kommt und wer er ist. Doch mit Entsetzen stellt er fest, dass er in seiner Vergangenheit kriminell war. Er versucht seine Fehler wieder gutzumachen und erfährt wie schmal der Grat zwischen Schuldigen und Opfer ist.
 

Veranstaltungen

Lisme und Lose Krimilesung

Beginn: 27.02.2017, 14:00 Uhr
Ort: 8360 Eschlikon  
Krimilesung in der Bibliothek Eschlikon
 

 

Presseberichte

Dieser Kriminalroman weckt die Reiselust

01.02.2017
 
Die 33-jährige Autorin Daniela Menth veröffentlichte letzten August ihr Erstlingswerk «Blue Hell». Die Niederbipperin fing mit dem Schreiben des Kriminalromans an, obwohl sie selbst noch keine Ahnung hatte, wie die Geschichte enden würde.
Niederbipp Einen Kriminalroman schreiben, der in Kalifornien spielt, obwohl man selbst noch nie da war? Die Niederbipperin Daniela Menth nahm diese Herausforderung an. Mit der Hilfe von Büchern und Google Earth ging sie ans Werk. Im August letzten Jahres erschien ihr erstes und in sich abgeschlossenes Buch unter dem Namen «Blue Hell». Dieses schrieb sie innerhalb eines Jahres und fand nach zwei weiteren einen deutschen Verlag, der die Autorin bei der Veröffentlichung unterstützte. Letztes Frühjahr konnte sich Daniela Menth einen grossen Herzenswunsch erfüllen. Sie bereiste mit ihrem Mann und den beiden Kindern Amerika und besuchte die Schauplätze ihres Kriminalromans. Dabei entstand das Coverbild ihres Buches. «Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl, wirklich dort zu sein». Die 33-Jährige schwärmt für Amerika. Insbesondere das ländliche Gebiet und das Meer haben es ihr angetan.
Die gute Beobachtungsgabe ist hilfreich
Die Autorin liest privat vor allem Sachbücher, das zu Recherchezwecken. Darin ist sie sehr gründlich, wie die Detailtreue ihres Werkes beweist. «Ich lese keine Krimis», erklärt sie lachend. «Ist vielleicht auch besser so, dann kann ich auch nichts unbewusst kopieren.» Weshalb entschied sie sich gerade dafür einen Kriminalroman zu schreiben? «Das hat sich einfach so ergeben.» Sie ist eine Autorin, die bei Schreibbeginn noch nicht weiss, wie die Geschichte endet. Sie schreibt nach der Grundidee einfach los. «Bei Blue Hell reichte das für das erste Drittel des Buches. Der Rest entwickelte sich nach und nach.» Menth schreibt seit sie zehn Jahre alt ist. Noch heute bringt sie ihre Geschichten mit Stift aufs Papier. Ihre Begeisterung fürs Schreiben erklärt sie sich dadurch, dass es in ihrem Elternhaus keinen Fernseher gab und sie sich so ihre ersten Abenteuergeschichten selbst ausdachte. «Ich war ein sehr ruhiges Kind», erzählt die Autorin. «Dadurch entwickelte ich eine gute Beobachtungsgabe.» Diese kommt ihr beim Entwurf ihrer Charaktere zu gute. Sie fühlt sich gerne in die Personen hinein und schlüpft dabei in eine andere Rolle.
Alltag geht vor
Daniela Menth schreibt immer dann, wenn sie Zeit dafür hat. Hin und wieder steht sie auch in der Nacht auf, wenn ihr eine Idee im Kopf herumschwirrt. «In erster Linie bin ich aber Mami.» Sind ihre Kinder in der Schule, arbeitet sie entweder ein kleines Pensum als Konditorin oder erledigt anstehende Arbeiten. Zum Schreiben braucht sie absolute Ruhe. «Es ist ein guter Ausgleich zum Alltag.» Druck verspürt sie nicht, wenn es um die Verkaufszahlen ihres Buches geht, denn diese werden nur gedruckt, wenn eine Bestellung eingeht. Ausserdem ist das Buch auch digital erhältlich. «Es war ein tolles Gefühl, den ersten Probedruck in den Händen zu halten. Noch heute erfüllt es mich mit Stolz, mein erstes Buch vollendet zu haben.»

«Blue Hell»
Ein junger Mann, durch eine Kopfverletzung ohne Erinnerungen, findet sich in einem «Bed and Breakfast» im nördlichen Kalifornien wieder. Er möchte herausfinden, woher er kommt und wer er ist. Doch mit Entsetzen stellt er fest, dass er in seiner Vergangenheit kriminell war. Er versucht seine Fehler wieder gutzumachen und erfährt, wie schmal der Grat zwischen Schuldigen und Opfer ist.
Das Buch «Blue Hell»ist bei Weltbild als E-Book erhältlich, bei Ex Libris digital wie auch als Printversion verfügbar und bei Bücher Lüthy in Solothurn im Regal zu finden.
 
Quelle: Neue Oberaargauer Zeitung

Ihre Ideen fliessen durch die Hand

17.01.2017
 
Daniela Menth hat ihren Erstlingsroman «Blue Hell» veröffentlicht. All ihre Einfälle zuerst handschriftlich zu Papier zu bringen, ist für die Jungautorin ein wichtiger Prozess.
Bereits im zarten Alter von 10 Jahren hat Daniela Menth mit dem Schreiben begonnen. «Wir hatten zu Hause keinen Fernseher und ich suchte etwas, um meiner Fantasie freien Lauf zu lassen», sagt die gebürtige Winterthurerin. Als Kind habe sie vor allem ihre Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht. Es seien sehr intime Schriften gewesen, die sie niemanden gezeigt habe, nicht einmal ihren Eltern. Erst später, als junge Erwachsene, sei sie auf das Genre der Kriminalromane gestossen. «Ich glaube damit habe ich eine gute Richtung für mich gefunden», sagt die Autorin.
Aussergewöhnlich ist, dass Daniela Menth all ihre Werke zunächst handschriftlich zu Papier bringt. Als Rahmen setzt sie sich jeweils einen A4-Ringblock. «Ich habe zu Hause einen grossen Stapel all meiner bisherigen Werke», sagt die 33-Jährige schmunzelnd. ‹Zu Hause›, das ist für die gelernte Konditorin seit 10 Jahren die Gemeinde Niederbipp.
Beim Krimi «Blue Hell», der im vergangenen August erschienen ist, handelt es sich um das Debüt der Jungautorin. Doch wieso wollte sie gerade diesen Roman aus ihrem Stapel von Ringblöcken veröffentlichen? «Bereits während des Schreibens hatte ich das Gefühl, dass diesmal etwas anders ist. Ich dachte, diese Zeilen sind für die Öffentlichkeit bestimmt», erinnert sich Daniela Menth an die Anfänge des Kriminalromans mit dem übersetzten Titel «Blaue Hölle». Ausserdem habe ein Ringblock diesmal nicht gereicht, fügt die 33-Jährige, die nach wie vor als Konditorin tätig ist, lachend an. Hinter der Geschichte steckt jahrelange Arbeit. Das Schreiben habe rund ein Jahr in Anspruch genommen und die Verlagssuche sogar deren zwei. «Es war wirklich schwierig, einen Verleger zu finden. Denn die renommierten Herausgeber veröffentlichen nur selten Erstlingsromane», bedauert die Debütantin. Sie wurde schliesslich in Deutschland mit dem Verlag «tredition» fündig. Dieser übernahm lediglich das Anfangsmarketing, nun ist sie selbst für den Vertrieb und die Werbung verantwortlich. «Der Aufwand hat sich gelohnt und die Arbeit macht mir Spass», hält die Niederbipperin fest. Menth freut es, dass sie bisher viele positive Rückmeldungen erhalten hat. «Einige meinten, sie konnten das Buch nicht mehr weglegen und andere, ich solle sofort wieder eins schreiben», sagt die Autorin lachend.
Die Geschichte in «Blue Hell» spielt - wie alle Werke von Daniela Menth - in realen Orten in den Vereinigten Staaten von Amerika. Seit Klein auf sei sie von der riesigen Nation fasziniert, schwärmt die Autorin. Ein Buch zu schreiben, dessen Geschichte im Oberaargau spielt, könne sie sich nicht vorstellen, da das Meer in ihren Werken jeweils eine wichtige Rolle einnehme.
Im vergangenen April besuchte sie zum ersten Mal gemeinsam mit ihren Ehemann und den beiden Kindern die Orte in Kalifornien, wo ihr Roman spielt. «Es war wie ein nach Hause kommen», beschreibt sie ihre damalige Gefühlslage. Denn während des Schreibprozesses hat die Jungautorin akribische Recherchearbeit geleistet und sich genau über die Ortschaften informiert. «Der Realitätsbezug meiner Geschichten ist mir sehr wichtig. Ich könnte nicht einfach etwas aus dem Blauen heraus erfinden», betont Menth. So informiert sie sich jeweils genau über die Themen, über die sie schreibt. Pläne für eine weitere Publikation hat sie noch nicht. Fest steht aber, dass Daniela Menth ihrer Leidenschaft weiterhin treu bleibt.


Box: „Blue Hell“
Im Buch geht es um einen jungen Mann, der im kalifornischen Dorf Elk mit einer Kopfverletzung und ohne Gedächtnis aufwacht. Ab und zu blitzen kurze Erinnerungsfetzen auf.
Der Protagonist will wissen, wer er ist und woher er kommt. Schliesslich erfährt er, dass er früher kriminell und Mitglied einer Gang war. Er will seinen Namen reinwaschen und erlebt, wie schmal der Grat zwischen Tätern und Opfern wirklich ist.
 
Quelle: Langenthaler Tagblatt