Paperback

Aus der Dunkelheit ins Licht

Mein Weg aus den Depressionen

Diana Hochgräfe
Gesundheit, Familie, Lebenshilfe, Romanhafte Biografien

"Aus der Dunkelheit ins Licht" erzählt die persönliche Geschichte einer Depression. Aus Sicht der Autorin sind Depressionen vor allem auch eine Erkrankung der Seele. Sie selbst litt etwa 15 Jahre darunter – zunächst unerkannt – und weiß, wie es sich anfühlt: die innere Leere, die absolute Dunkelheit, die abgrundtiefe Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit.

Mit Anfang 20 hätte sie nicht gedacht, dass sie eines Tages emotional und mental so gefestigt sein würde wie heute und ihre Erkrankung tatsächlich der Vergangenheit angehört. Es war jedoch ein langer und steiniger Weg über Jahre hinweg. Die Autorin berichtet offen und unverblümt, wie sie die Depressionen erlebte und was ihr persönlich half, wieder gesund zu werden. Letzten Endes haben diese sie stärker gemacht und ihr gezeigt, was wirklich im Leben zählt. Heute weiß sie es umso mehr zu schätzen und lebt es voller Freude, Achtsamkeit und Dankbarkeit.

Dieses Buch soll Betroffenen Mut machen, den Kampf nicht aufzugeben und Angehörigen helfen, Depressionen besser zu verstehen.

Rezensionen

Aus der Dunkelheit ins Licht

Sandy Münster
★★★★★

Dianas Buch über Depressionen ist das beste Buch, das ich zu diesem ernsten Thema
jemals gelesen habe. Mit einer unbeschreiblichen Offenheit erzählt sie dem Leser, wie sie ihre Depressionen erlebte und überstand. Dabei lässt sie auch ihre Minderwertigkeitsgefühle
und Selbstzweifel nicht aus. In vielem, was Diana schreibt, wird sich ein Betroffener wiederfinden.
Andererseits möchte man als Leser Diana einfach nur in den Arm nehmen und sagen:
„Du bist ein wundervoller und liebenswerter Mensch. Lass dir nichts anderes einreden. Der, der das nicht erkennt, hat in deinem Leben nichts zu suchen“.
Diana beschreibt, wie sie sich mit Hilfe, z. B. durch ihren Hund Nepomuk, Yoga, stimmungsaufhellende Nahrungsergänzungsmittel usw., aus ihrer Depression befreit hat.
Im Anschluss daran gibt Diana noch Tipps für Angehörige, wie sie mit Betroffenen umgehen und sie besser verstehen können. Ich kann dieses Buch allen, die unter Depressionen leiden und deren Angehörigen nur wärmstens ans Herz legen.

Empfehlenswert

Petra Maria
★★★★★

Schon während der Einleitung des Buches bekommt man als Leser einen tiefen Einblick in das
Leben der Autorin. Sie beschreibt anschaulich und ausführlich, wie die Depression sich ganz
allmählich in ihr Leben schlich und wie lange ihr Weg bis zur Diagnose war. Diana Hochgräfe
gewährt wahrlich tiefe und ehrliche Einblicke in ihr Leben und ich bewundere ihren Mut, sich in
Gänze zu zeigen. Man bekommt das Gefühl, die Autorin zu kennen nach dem Lesen des Buches.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Jeder, der diese Diagnose aus eigener Erfahrung kennt,
sich wiederfinden kann.
Das Buch ist gut zu lesen, da es im autobiografischen Erzählstil geschrieben ist. Dadurch kann
man sich gut eindenken in die Gefühls- und Erlebenswelt „eines Depressiven“ im Allgemeinen,
ganz besonders natürlich in die Welt von Diana Hochgräfe.
Die Hochs und Tiefs sind beschaulich und lebendig beschrieben. Die Phasen von Leere und
Traurigkeit, von Verzweiflung und Suizidgedanken, bis hin zum Suizidversuch, die Hoffnung auf
Besserung, das Scheitern, die Schwierigkeiten, ausreichend gut für sich selbst zu sorgen und
Grenzen zu setzen. Das Buch geht tief und macht die Tragik der Erkrankung klar.
Neben der Diagnose Depression beschreibt die Autorin auch ihre Hochsensibilität, wodurch sie
alles noch intensiver fühlt als andere, die nicht hochsensibel sind.
Sie hat einige Ausbildungen gemacht, u.a. die zur Heilpraktikerin und zur Fitnessmanagerin. Mir
hat gut gefallen, dass sie all ihre Talente und Ausbildungen leben will und sich nicht auf Eines
beschränken mag.
Die Liebe zu ihrem Hund Nepomuk hat wesentlich zu ihrer Heilung beigetragen und Jeder, der je
ein Seelentier hat oder hatte, kann dies ganz bestimmt sehr gut nachvollziehen. Nepomuk spielt
eine extrem wichtige Rolle in ihrem Leben, ja, man kann behaupten, er hat einen wertvollen
Beitrag geleistet, sie ins Leben zurückzubringen. Sie nennt ihn liebevoll „Engel auf vier Pfoten“.
Während es im Hauptteil des Buches hauptsächlich um den Werdegang und die Beziehungen von
Diana Hochgräfe geht, geht es am Ende darum, was ihr persönlich geholfen hat, ihre
Depressionen zu überwinden und zu heilen. Sie macht deutlich, dass es ihr eigener
Genesungsweg war und er keine Allgemeingültigkeit hat, jeder seinen eigenen Weg finden
muss/darf. Viele Anregungen finden sich, die eine wunderbare Inspiration für einen Heilungsweg
sein können.
An Angehörige von Depressiven hat die Autorin ebenfalls gedacht da diese mit den Betroffenen
mitleiden und oftmals hilflos sind oder sich ohnmächtig fühlen.
Was sie durch ihre Lebensgeschichte zeigt ist, dass es eine Heilung der Diagnose Depression
geben kann. Sie motiviert Menschen, sich auf den Weg zu machen herauszufinden, was ihnen helfen und zu ihrer Heilung beitragen kann.
Danke, für dieses Buch, Diana Hochgräfe.

Aus der Dunkelheit ins Licht

Blandina
★★★★★

Depressionen kennen inzwischen sehr viele Menschen. Längst ist es kein Tabu-Thema mehr. Doch fühlen sich viele damit in Stich gelassen. Ich habe mir das Buch gekauft, da ich im privaten und beruflichen Umfeld mit depressiven Menschen Kontakt habe. Es hat mir geholfen, ein tiefes Verständnis für die Ursachen und Auswirkungen zu erhalten. Gerade dieses Verständnis ist sehr wichtig. Sehr deutlich kam für mich beim Lesen des Buches an, dass es für andere geschrieben ist. Der Weg der Heilung, den die Autorin gegangen ist, gibt Hilfestellung für diejenigen, die sich (noch) darin befinden. Es hilft, Depressionen anzunehmen und diese sogar als wertvoll anzusehen. Heilung ist nur ganzheitlich möglich. Dafür zeigt die Autorin viele mögliche Ansätze auf – auch auf körperlicher Ebene. Menschen, die Kontakt mit Depressiven haben, gibt es Verständnis und hilfreiche Ansätze zum Umgang. Zudem ist der Schreibstil sehr packend, so dass es mir mitunter schwerfiel, zwischendurch das Buch beiseite zu legen. Insgesamt kann ich das Buch allen, die mit Depressionen konfrontiert sind, genauso empfehlen wie denjenigen, die Kontakt mit depressiven Menschen im Familien- oder Bekanntenkreis sowie durch ihre berufliche Tätigkeit haben. Es ist eine Quelle der Hilfe und Inspiration. Gerade dadurch, dass die Autorin nach ihrer Heilung die Ursachen, und was ihr geholfen und nicht geholfen hat auf dem Weg so gut reflektieren kann, ist es ein wertvoller Ratgeber für Betroffene und Angehörige.