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Gesetz und Priestertum

Die Briefe der Bibel 1: Römer und Hebräer

Dietmar Schaffarczyk
Theologie, Philosophie

Säkularismus erscheint dem «aufgeklärten» Menschen näher als ein Glaube an Gott. Der Glaube an Gott wird oftmals mit Attributen wie engstirnig, konservativ, veraltet oder mit Adjektiven wie kindlich oder naiv, beschrieben. Scheinbar scheint es vielen Menschen in der heutigen Welt «erwachsener», das heißt weniger kindlich und naiv zu sein, an Säkularismus und damit einhergehend an Kapitalismus, Technologie und Technik zu glauben als an Gott. Warum eigentlich? Warum fällt es leichter, an einen Urknall, eine Ursuppe oder andere Weltentstehungstheorien zu glauben und daran fest-zuhalten, obwohl sie sich teilweise widersprechen, gegen-seitig aufheben und bestenfalls wissenschaftlicher Glaube, keinesfalls aber bewiesenes Wissen sind? Wieso ist der Glaube an einen Urknall so vielen näher als der Glaube an einen Schöpfergott? Wird dabei nicht zu einfach übersehen, dass das brisante Pulver, das schliesslich den Urknall der Weltentstehung herbeiführte, ebenfalls zuerst gemischt werden und «sprichwörtlich» Feuer an die Lunte gelegt werden musste, bevor es zu einer Zündung kam? Woher kam das Knallpulver und wer hat das Zündholz gezündet? Die Briefe der Bibel versuchen auf diese Fragen eine Antwort zu geben.