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Das jüdische Gebet (Schmone Esre)

Sein historisches Werden, seine inhaltliche Bedeutung und sein Verständnis im Chabad-Chassidismus. Bd. 3: Die vierte Bracha über Chochmah, Binah, Daat (ChaBaD)

Dr. Dirk U. Rottzoll
Religion & Spiritualität, Wissenschaftliche Arbeiten, Theologie, Philosophie

Das Schmone-Esre-Gebet, auch bekannt als Amidah- oder Achtzehn-Bitten-Gebet, ist „das“ zentrale und wichtigste Gebet des Judentums. Entstanden als Substitut des Jerusalemer Tempelkults, durchlief es sowohl eine historische Entstehens- als auch eine inhaltlich-theologische Interpretationsgeschichte. Diesem historischen Werden des Schmone-Esre-Gebets, seiner inhaltlichen Bedeutung sowie der theologischen Interpretation im Chabad-Chassidismus geht dieses Werk nach. Anhand größtenteils zum ersten Mal in deutscher Übersetzung zugänglicher Quellentexte will es als Werk- und Arbeitsbuch dem interessierten Leser einen Zugang in die Welt dieses Gebets sowie sein kabbalistisch-chassidisches Verständnis ermöglichen.

Inhalt dieses dritten Bandes ist die vierte Bracha des Schmone-Esre-Gebets, die durch die kabbalistischen Begriffe „Chochmah“, „Binah“ und „Daat“ geprägt wird. Ihre Anfangsbuchstaben „Ch-B-D“ bilden zudem das Akronym „Chabad“ und sind daher für die chassidische Chabad-Bewegung von entscheidender Bedeutung. Insofern erfüllt dieser Band zugleich die Aufgabe einer allgemeinen Einführung in die namens- und sinngebende Terminologie der Chabad-Bewegung. Da überdies am Ende des allwöchentlichen Schabbat in die vierte Bracha des Schmone-Esre-Gebets der sog. „Unterscheidungssegen“ (Havdalah) eingeschaltet wird, ist dieser Band zugleich eine Einführung in zentrale Elemente des Havdalah-Ritus.