Hardcover

In ein paar Jahren können wir den Jungen nur noch im Gefängnis besuchen!

Wider die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Gedanken eines Kinder- und Jungendlichentherapeuten

Dr. Michael Sostmann
Sachbücher, Ratgeber & Freizeit, Fachbücher

In Zeiten zunehmender Digitalisierung, dem Verlust unmittelbarer Kommunikation und Begegnung, dem Umgang mit »Verhaltensauffälligkeiten« gerade von Heranwachsenden durch Pathologisierung, distanzierte Einordnung in Diagnoseschemata und inflationärer Verabreichung von Psychopharmaka droht unterzugehen, was Menschen wirklich brauchen: Zuwendung, liebevolle Wahrnehmung von Bedürftigkeit und verlässliche Beziehungen. Doch ein solcher Ansatz entspricht nicht dem Mainstream, denn er stellt die bestehenden Hilfesysteme infrage. Das Buch ist gemeint als leidenschaftlicher Appell, eben auch und gerade im professionellen Tun Beziehung, Begegnung und emotional spürbar werdende Betroffenheit und Anteilnahme zu wagen.
Der Autor arbeitet als Psychiater und Psychotherapeut überwiegend mit Kindern und Jugendlichen. Zahlreiche Vorträge und Seminare an Deutschland, Italien und der Schweiz, verschiedene Projekte in Schulen, Weiterbildung mit Seelsorgern, Lehrern und Therapeuten. Er ist Begründer des Vereins »Kinder unserer Stadt e.V.« in Stade (Niedersachsen), dessen Anliegen die Begleitung und Unterstützung bedürftiger Kinder und Jugendlicher vor Ort ist.