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Afterjucken

Eine Abrechnung

Eddy Husterer
Romane & Erzählungen, Geschenkbücher, Gesundheit, Familie, Lebenshilfe

Mit Afterjucken liefert Eddy Husterer* (Pseudonym) aufschlussreiche Einblicke in den beruflichen und privaten Alltag, die Gedankenwelt und das Seelenleben eines Hochschullehrers und Übersetzers. Dabei reflektiert er sowohl seine eigene Rolle als Dienstleister als auch seine Erfahrungen als Empfänger von Dienstleistungen, insbesondere solchen, die von Handwerkern (manchmal eben nicht) erbracht werden. In diesem Zusammenhang fördert er tiefe Erkenntnisse über soziokulturelle Zusammenhänge unserer Gesellschaft zu Tage, indem er so wichtigen Fragen nachgeht wie:

„Was machen prominente Politiker, wenn sie während eines Interviews vor laufenden Kameras von hartnäckigen Blähungen gepeinigt werden oder während einer Pressekonferenz einen unablässigen Juckreiz in der Aftergegend verspüren?“ „Kann man Handwerker daran hindern, die Baustelle trotz unvollendeter Gewerke zu verlassen, indem man ihr Werkzeug als Faustpfand einbehält?“ „Ist Apostrophitis eine Erbkrankheit?“ „Kann man die Kosten für die Behandlung von Apostrophitis und anschließende Reha-Maßnahmen bei der Einkommensteuer absetzen?“

Afterjucken ist eine schonungslose und gleichsam amüsante Offenlegung unterschlagener Fakten und pikanter Hintergedanken, mit der der Autor nicht nur sich selbst, sondern auch dem Bildungsbürgertum und der postmodernen Dienstleistungsgesellschaft den Spiegel vors Gesicht hält und auch über delikateste Themen schmerzfrei sinniert. Kurz: eine unterhaltsame, mit bittersüßem Ernst gepaarte Abrechnung mit den Zwängen und Tabus unserer Gegenwart und nicht zuletzt auch ein Plädoyer für mehr Emanzipation und Toleranz hinsichtlich der Ausübung der elementarsten Menschenrechte. Lesen Sie mehr dazu in Afterjucken.

Der Autor ist Spezialist für Fachsprachen und bemüht sich seit vielen Jahren (meistens vergeblich), den Studierenden seiner Hochschule bei der Aufarbeitung lückenhafter Englischkenntnisse unter die Arme zu greifen. Darüber hinaus arbeitet er seit mehr als einem Vierteljahrhundert als freiberuflicher Übersetzer und beklagt die zunehmende Aussagelosigkeit moderner Industrieprosa.