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Der Mann aus Plön

Edmund Linden
Romane & Erzählungen

„Vor fünfzehn Jahren zog der Mann aus Plön in unser Tal. Er kaufte den Einödhof Huschlalm auf der Nordseite des Tales, fünfhundert Meter oberhalb des Dorfes.“
Mit diesen Sätzen beginnt Franziska Riethmüller ihren Bericht über den geheimnisvollen und schweigsamen Mann, der aus dem hohen Norden kam und sich in einem entlegenen Alpental niederließ.
Die Dorfbewohner rätseln über die Motive des Exoten und die Kinder schleichen um sein Haus und spähen durch die Fenster, um zu sehen, was der Mann in seiner Stube tut. Dabei entdecken sie, dass der Mann seinen Feierabend ganz anders verbringt als ihre Väter: Er liest Bücher. Als junge Frau lernt Franziska diesen Mann näher kennen, als sie für ihn arbeitet. Er bleibt ihr aber ein Rätsel, besonders weil er nicht die quirlige Vicky, sondern die dumme Gerda heiratet. Als verschiedene Personen aus der Heimatstadt des Plöners im Alpental erscheinen, ahnt Franziska die Motive für die Flucht des Mannes; aber erst, als sie selbst nach Plön reist, erfährt sie die volle Wahrheit über die tragische Liebesgeschichte, die den Mann aus seiner Heimat flüchten ließ.