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Acht Monate unseres Lebens im afrikanischen Busch

Abenteuer Anekdoten Schicksale Enttäuschungen - Absturz

Elizabeth Kott
Biografien & Erinnerungen, Unterhaltung & Kultur, Belletristik, Sachbücher

Elizabeth führt mit ihrem Mann ein glückliches, erfülltes Leben in Deutschland.

Ihr Onkel in Südafrika bietet ihrem Mann eine vakante Stelle als Mineraloge in Südafrika an.
Trotz aller Ungewissheit was auf sie zukommen würde, emigrieren sie in den Schwarzen Kontinent.

Sie sollen neun Monate im afrikanischen Busch an den Ufern des Olifants Flusses, ohne Strom und Wasser leben. Ihr Mann soll die Kartierung eines riesigen Geländes mitten im Krügerpark übernehmen. Temperaturen von 48°C im Schatten, Insekten, Schlangen und Skorpione, Überschwemmung und Buschbrand machen das Leben zwar abenteuerlich aber auch schwer.

Dazu kommt es zu Ungereimtheiten bei Gehaltsabrechnungen. Sie entschließen sich, nach acht Monaten im Busch zur Rückkehr in die Zivilisation nach Phalaborwa, ein Fehler mit schlimmen Folgen.

Die bebilderte Autobiografie wurde als Vergangenheitsbewältigung geschrieben. Auf faszinierende Weise gibt die Autorin Einblicke in das Südafrika mit Apartheit und Exotik. Liebenswerte Anekdoten machen die interessante Geschichte umso mehr lesenswert.
 

Presseberichte

Lesung in Bad Kreuznach

05.06.2016
 
„Abenteuer Afrika“
Kreuznacher Rundschau
Elizabeth Kott liest
Abenteuer Afrika
Elizabeth Kott, geboren in den
USA und aufgewachsen in Südafrika,
schreibt und malt für ihr Leben
gern. Die Hauptthemen dabei
sind die Begebenheiten in Südafrika.
Kindheitserinnerungen und
Abenteuer während der Apartheid,
aber auch Erlebnisse im afrikanischen
Busch. Am Sonntag, 5.
Juni, berichtet die Schriftstellerin
ab 14.00 Uhr im Antiquariat taberna
libraria, Mannheimer Straße
80, über ihre Erlebnisse.
 
Quelle: Kreuznacher Rundschau

Acht Monate im afrikanischen Busch

13.04.2013
 
„Abenteuer Anekdoten und Absturz“
„Es klingt alles recht abenteuerlich, aber es war genau so – sogar noch spannender, wenn man es selbst erlebt hat“, betont die heute in Gravenbruch lebende Kott. Angefangen hatte alles mit der großen Liebe, die sie während eines Urlaubs in Kroatien kennenlernte; und es endete in einer schicksalhaften persönlichen Katastrophe. „Ich brauche das Buch nicht, um eine bestimmte Begebenheit vorzutragen, ich weiß genau, wo es steht – zudem ist alles noch so lebendig in mir eingebrannt, dass ich es nie vergessen werde“, beschreibt Kott ihre schönste und zugleich schwerste Zeit.
Mein deutscher Mann Klaus war Mineraloge, ein stiller Intellektueller mit vielen Büchern und einer starken Verbundenheit und Liebe für sein Land“, schildert sie. „Das Leben hatte uns nach Umwegen nach Clausthal-Zellerfeld im Harz verschlagen, wo er seine Doktorarbeit angefangen hatte, und ich als Sekretärin im Institut für Physikalische Chemie arbeitete.“ Es sei ihnen damals gut gegangen, erinnert sich die Gravenbrucherin. „Dann schrieb ein Onkel von mir uns, dass es eine vakante Stelle als Mineraloge in Pretoria gab, mit der Möglichkeit, eine Doktorarbeit zu schreiben, und mein Mann sollte sich bewerben. Ich schrie sofort Hurra“, erzählt Kott ohne Unterbrechung – so, als wolle sie alles noch einmal schnell als Film vorbeiziehen lassen.
Das junge, lebensfrohe Paar packte die Koffer und ab ging es nach Südafrika, direkt mitten in den Busch. Für Elizabeth war es der Weg zurück in ihre geliebte Heimat, für ihren Mann sollte es der Weg in eine große berufliche Zukunft sein. Denn Elizabeth Kott wuchs in den 50er Jahren als echtes Burenmädchen in Südafrika auf, wo sie eine glückliche Kindheit erlebte. Ihre Muttersprache ist Afrikaans. Als Mädchen zog sie mit ihren Eltern aus der malerischen Umgebung von Stellenbosch in eine neue Welt im südlichen Schweden. Ihr Vater war Zahnarzt und suchte eine neue Herausforderung, da er durch die Apartheidpolitik das Leben auf der Farm für seine Familie in Gefahr sah. Über viele Umwege kam Kott nach Holland, dann nach Belgien – um im Erwachsenenalter wieder nach Südafrika zu gehen.
„Die haben uns da zu einer Mine geschickt, die mitten im Busch lag“, erzählt sie. Ohne jegliche Ahnung, was „Lowfeld“ bedeutet, hatten sie einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben, dessen Kleingedrucktes sie erst auf dem Flug nach Johannesburg studierten. Ihr Mann sollte ein Gebiet von rund 100.000 Quadratkilometern kartieren – im Lowfeld, der heißesten Gegend Südafrikas. Ohne Kenntnis, wie man mit giftigen Schlangen, gefährlichen Walzspinnen und vielen anderen Tieren umgeht, stand das Paar nicht nur vor einer beruflichen Herausforderung. Und dann gab es ja noch die großen Tiere, von Elefanten über Hyänen bis zu den Löwen. „Man riet uns dringend, uns eine Waffe zuzulegen“, erinnert sich Kott. Und auch daran, dass bald der Waran „Freddie“ und die riesige Kröte „Rosalinde“ zu Haustieren wurden. Nur zu den zähnefletschenden Pavianen und den uneinschätzbaren Schlangen habe immer ein respektvolles Verhältnis bestanden. Die größte Gefahr ging jedoch von der Mangofliege aus, deren Larven sich unter die Haut verkriechen und fürchterliche Beulen und Schmerzen verursachen. Ein Caravan-Camp am Olifant-Fluss wurde das Zuhause des Paares. Bewaffnet mit Kompass, Geologenhammer, Kamera und einer Pistole brach Elizabeth mit ihrem Mann zu den täglichen Erkundungsfahrten in den Busch auf – bei 48 Grad Hitze alles andere als eine Safari-Fahrt. „Je heißer es wurde, desto lauter wurde auch der Höllenlärm der Zikaden“, erinnert sich Kott. Doch es gab auch andere unvergessliche Erlebnisse, wie heiße Partys im Pool.
Mit dem vermeintlichen Aufstieg in eine bessere Zukunft – der Geologe hatte ein Angebot aus der Privatwirtschaft erhalten – folgte ein plötzlicher Absturz. Der Umzug ins neue Haus in Phalaborwa war der pure Luxus, was dann folgte, der pure Terror.
 
Quelle: OP Online - Leo F. Postl

Veranstaltung im Bürgerhaus Zeppelinheim

13.03.2013
 
„Elizabeth Kott berichtet von ihrem filmreichen Leben“
 

 

Videos

Lesung in KOMM Offenbach

25.06.2016
 
Ich habe mit Dr. Dorte Janussen vom Senckenberg Museum gemeinsam eine Südafrika Veranstaltung gehabt. Ich habe einige von meinen gemalten Bildern ausgestellt und während Dorte auf afrikanische Musikinstrumente spielte, habe ich aus meinen Büchern erzählt: "Acht Monate unseres Lebens im afrikanischen Busch" und "Waterfalls eine Farm in Südafrika". Die Zuschauen und wir waren begeistert.
 
 

Radio Interview mit Thorsten Otto in "Mensch Otto" auf Bayern3

29.10.2013
 
Dies ist eine einstündige Radiointerview mit Thorsten Otto in "Mensch Otto" auf Bayern 3 über mein Leben. Es gab Fragen aus der Zeit als ich mit meinem Mann 8 Monate im Caravan auf dem Olifants Fluss gelebt habe und viele Abenteuer und Anekdoten erzählte. Meine Erlebnisse finden Sie in dem Buch "Acht Monate unseres Lebens im afrikanischen Busch.