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Die Aufgaben einer Hochschule für den öffentlichen Dienst im 21. Jahrhundert

Redebeiträge und Thesen des 30. Glienicker Gesprächs 2019

Erik Kraatz, Andreas Zaby, Robert Knappe, Jürgen Stember, Johanna Groß, Britta Schumacher, Claus Lange, Claudia Gather, Benjamin Limbach
Wissenschaftliche Arbeiten

Hochschulen und gerade Hochschulen, die für den öffentlichen Dienst ausbilden, befinden sich im Wandel. Verändernde Studierendenzahlen, wachsende Ansprüche einer sich wandelnden Gesellschaft sowie nicht zuletzt der technologische Wandel auf Basis digitaler Kommunikations- und Informationstechnologien stellen Hochschulen vor umfangreiche Herausforderungen und bringen sie dazu, ihre bisherigen Aufgabenfelder zu hinterfragen. Neben den klassischen Bereichen der Lehre, die nicht nur wissenschaftliches Fachwissen vermitteln und auf den Arbeitsmarkt vorbereiten, sondern auch bei der Persönlichkeitsentwicklung und der Erbringung von gesellschaftlichem Engagement beitragen soll, und der Forschung, die den „Rohstoff“ für eine wissensbasierte Gesellschaft liefern soll, hat sich längst der Transfer von Wissen (auch im Dialog mit der Gesellschaft im weitesten Sinne) zu einer wachsenden dritten Aufgaben-Säule (sog. „Third Mission“) entwickelt.
Zum 30. Geburtstag der Glienicker Gespräche (einer Veranstaltungsreihe, die der Verwaltungsausbildung durch den Austausch zwischen Politik, Praxis und Lehre verleiht), der mit einer Tagung vom 8. bis zum 10. Mai 2019 im Schloss Friedrichsfelde im Tierpark Berlin und an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin begangen wurde, wurde ein gemeinsamer grundsätzlicher Blick auf Gegenwart und Zukunft der Ausbildung für den öffentlichen Dienst geworfen.
Die einzelnen Redebeiträge sowie die von den Tagungsteilnehmer/innen in Workshops zum Thema erarbeiteten und im Plenum beschlossenen Thesen sind im vorliegenden Tagungsband vereint.