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Kampf um Autonomie

kein leichtes Spiel

Ernst H. Stiebeling
Politik & Geschichte

Steckt hinter der 'friedlichen Nutzung der Kernenergie' der Wille, das Risiko der Selbstauslöschung der Menschheit auszuweiten? Was war in Deutschland los, als die sowjetische Macht den Amerikanern in Kuba Raketen vor die Nase setzte? Haben unübersichtliche Sexaffären, 'sexuelle Gewalt' etwas mit den politischen Verhältnissen zu tun? Warum sind unsere Politiker so geil auf den 'Drohnen - Krieg'? Haben wir das syrische Giftgas ermöglicht? Sollten wir es dann auch kompetent entsorgen? Deutsche Heuchelei und mehr Militäreinsatz angesichts der Brandherde in Nah-Ost, in Afrika, Asien ...? Die Welt ist überschuldet, - unfähig zu handeln? Und uns geht es bei all den Schulden noch immer gut? Was bringen unsre selbst ernannten 'Leistungsträger', die immer wieder wegen Korruption, Untreue und Steuerhinterziehung vor Gericht zitiert werden? Und wie soll denn, bitte schön, der Wechsel hoch gestellter Politiker in die 'Wirtschaft' vernünftig bewertet werden?
Nimmt man noch die Fortschritte der Medizin und Technik hinzu, dann fällt es nicht schwer, die Schattenseiten aufzuzählen. Und immer wieder spielt die Religion eine eigenartige Rolle - beispielsweise bei der Verleihung des Hessischen Kulturpreises im Jahre 2009. Unerwartet scheint es heute vielfach ums Überleben zu gehen, - gehen wir womöglich mit dem bürgerlichen Freiheitsversprechen falsch um?. Dabei geht es der Pflicht zur Verantwortung offenbar schlecht. Angesichts gesättigter Erfahrungen steht die Kontroverse von der Natur des Menschen im Raum. Da kämpft dann der bornierte 'Egoist' gegen die Empathiefähigkeit des gleichen Menschen.
Die Essays, Kommentare, Reportagen, aus denen dieses Buch besteht, verstehen sich als Skizzen, durch die wir hinter die Oberfläche aktueller Ereignisse blicken können. Die Beschäftigung mit den chronischen Leiden der Demokratie führt mitten hinein in eine Erzählung, die offen politisch argumentiert, das Prinzip Hoffnung erinnernd.