"Ernst Stürmer" - Autor bei Tredition.de
 

Ernst Stürmer

Dem Sachbuchautor, Journalisten und Fotoreporter Ernst Stürmer liegt die Ferne nahe. Er greift gerne Themen aus Asien, Südamerika und Afrika auf. Seine Schwerpunkte: > traditionelle Kulturen, > Spiritualität, > Weisheitslehren, > Religionen und > Heilkunde.
Geboren wurde der Autor 1932 in Linz/Donau. Er studierte Geschichte und Romanistik an den Universitäten Graz, Paris (Sorbonne) und Wien. 1958 schloss er sein Studium mit dem Doktorat der Philosophie ab.
Zahlreiche berufliche Reportage-Reisen und Studienaufenthalte führten ihn westwärts bis Peru und ostwärts bei Japan.
In Kyoto (Japan) hatte er die einmalige Gelegenheit, das hinter Klostermauern abgeschirmte unverfälschte klassische Zen/Zazen, die fernöstliche Meditation im Lotossitz, im Tenryu-ji und im Hosshin-ji zu studieren und – zu fotografieren (!). (Dokumentiert in dem Buch „Zen, Zauber oder Zucht?“, Verlag Herder).
Dem Yoga auf der Spur, durchstreifte er Indien kreuz und quer. Er besuchte die namhaften Yogainstitute und Ashrams, um den Originalyoga zu erkunden, der unendlich mehr ist als eine Gesundheitsgymnastik. (Dokumentiert in dem Buch „Der Yoga-Report“, Verlag Herder).
Als in Europa und Amerika der Guru-Kult blühte und neben den Beatles Abertausende Westler nach Rishikesh (Indien), den Wallfahrtsort der Sinnsucher, pilgerten, durchforschte Stürmer die heimliche Hauptstadt des Yoga-Weltreiches zu Füßen des Himalaya am Oberlauf des Ganges. Über Stürmers Biografie der heiligen Stadt und Hochburg der Gurus – „Paradies Rishikesh“ (Verlag „Bergland-Buch“) – schrieb die Expertin Trude Fontana in der Südost-Tagespost (Graz): „Vor uns liegt ein großartiges Buch, das wichtige Abschnitte der indischen Spiritualität ausleuchtet; wir nehmen an, dass es als eines der bleibenden Standardwerke aus der großen Bücherflut übrigbleiben wird.“
Das umfassendste der zahlreichen heilkundlichen Bücher Stürmers ist „Asiatische Heilkunst“. Es entfaltet die traditionellen Heilsysteme Chinas, Tibets, Indiens, Japans, Koreas und des islamischen Kulturkreises. (Erschienen in den Verlagen Veritas, Herder und Bechtermünz).
Ein Kuriosum: Stürmers aus christlicher Sicht geschriebene Biographie über Adam Schall, den deutschen Jesuiten und Chefastronomen des Kaisers von China – „Meister himmlischer Geheimnisse“ (Verlag St. Gabriel) – veröffentlichte in chinesischer Übersetzung der Verlag der Universität Peking im kommunistischen China!
10 der vielen Bücher Stürmers wurden in Fremdsprachen übersetzt.
 

Neuigkeiten

Schulmedizin oder TCM???

21.07.2017
 
Schulmedizin oder TCM?
Warum die moderne wissenschaftsbasierte Schulmedizin und die auf Erfahrung beruhende Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gegeneinander ausspielen? Beide Systeme haben ihre guten Seiten, Stärken und Verdienste, von beiden können wir profitieren.
Wir wollen nicht chinesischer sein als die Chinesen, die sich an ihrer TCM ebenso erfreuen wie an der Schulmedizin. Eine Frucht des Zusammenwirkens der TCM und der Schulmedizin ist der Nobelpreis für Medizin, den die TCM-Pharmakologin Tu Youyou im Jahre 2015 erhalten hat. Die erste chinesische Nobelpreisträgerin hat, inspiriert von dem Gelehrten und Arzt Ge Hong (4. Jahrhundert) und anderen antiken Heilkräuter-Handschriften, einen Anti-Malaria-Wirkstoff aus dem Einjährigen Beifuß entdeckt.
Den Nobelpreisvortrag, den Tu Youyou in Stockholm hielt, hatte den Titel: "Die Entdeckung des Artemisinin - ein Geschenk der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) an die Welt".
Herzstück der TCM ist ihre über Jahrtausende erprobte und perfektionierte Kräuterheilkunde.
Im Westen denken wir bei Traditioneller Chinesischer Medizin gewöhnlich zuerst an Akupunktur (Nadelbehandlung). In China werden aber in der TCM nur 10% aller Erkrankungen mit Akupunktur behandelt, aber 85% (!!!) mit Arzneimitteln.
Die Pflanzenheilkunde ist allenthalben auf dem Vormarsch. Keine ist aber ausgereifter und praktisch bewährter als die chinesische "Phytotherapie". Daher ist das neue Buch "Schatzhaus China-Apotheke" mit kulturgeschichtlicher Note gerade zur rechten Zeit erschienen. Das mit 131 Illustrationen reich bebilderte Buch entfaltet anhand von zahlreichen Parade-Beispielen pflanzlicher Heilmittel (die bei uns erhältlich sind) das "Kleine Einmaleins" der TCM-Pflanzenheilkunde.
Die Lektüre lädt ein, den von der Natur geschenkten Reichtum, der in der TCM verborgen ist, für Gesundheit und Anti-Aging zu nutzen. Denn darum geht es der TCM primär: Gesundes Altwerden leicht machen.