"Evi Ketterer" - Autor bei Tredition.de
 

     

Evi Ketterer

EVI KETTERER ist eine ausgebildete Pflegefachfrau mit Weiterbildungen in Intensivpflege, Anästhesie und spezialisierter Palliative Care. Sie praktiziert Buddhismus seit 1995 in der Schweiz, Deutschland, Portugal, Frankreich, Polen und den USA. Während ihrer Zeit auf der Intensivstation wurde ihr klar, dass das medizinische System weder in ganzheitlicher Pflege ausbildet, noch sie für Patienten und Angehörige zur Verfügung stellt. Sie begann ihre Praxis des Mitgefühls und der Meditation in ihren Beruf zu integrieren. Im Jahr 2000 traf sie Joan Halifax und begann mit ihr im Being with Dying Process zu studieren und später zu assistieren. Evi lebte als ordinierte Zen-Priesterin von 2003 bis 2010 am Zen Center of Los Angeles. Als Resultat einer Podiumsdiskussion der Hospice and Palliative Care Nurse Association leitete sie sowohl Retreats für Laienpraktizierende mit dem Titel "Die Weisheit der Vergänglichkeit", als auch für Professionelle zum Thema "Mitfühlende Betreuung für Sterbende und ihre Begleiter/innen".
Nach Ihrer Rückkehr aus den USA arbeitete sie zunächst in einem Palliativzentrum in der Schweiz und gegenwärtig in einem mobilen spezialisierten Palliative Care Team. Neben ihrer Arbeit als Pflegefachfrau leitet Sie auch ein monatliches Treffen für Trauernde und gibt auf Anfragen Weiterbildungen im medizinischen, wie auch im spirituellen Bereich der Sterbebetreuung.

 

Veranstaltungen

Lesung in der Bibliothek Zug, Evi Ketterers intime Geschichten über das Sterben

Beginn: 04.05.2017, 19:30 Uhr
Ort: Bibiliothek Zug  
Buch erzählt die Geschichten des Lebens anhand der Beziehung von Betroffenen, Angehörigen und Pflegefachfrau zu Ende. Niemand stirbt mit der Diagnose, man stirbt mit dem letzten Atemzug. Sterben gehört zum Leben, ist Leben. Deshalb soll man darüber sprechen und den Sterbeprozess so würdig gestalten wie möglich – für sich selbst und für andere. Das Buch ist damit ein sehr intimes Bekenntnis und ein politisches Statement. Die Pflegefachfrau Evi Ketterer ist in Palliative Care spezialisiert und arbeitet bei der Spitex Kanton Zug. Donnerstag, 4. Mai 2017, 19.30 Uhr Bibliothek Zug, St.-Oswalds-Gasse 21, Zug Ihr Buch erzählt die Geschichten des Lebens anhand der Beziehung von Betroffenen, Angehörigen und Pflegefachfrau zu Ende. Lesung mit anschliessender Diskussion. Der Eintritt ist frei, Türkollekte.
 

 

Neuigkeiten

Buchrücken

01.11.2016
 
Es sind Lebensgeschichten von schwerkranken und sterbenden Menschen, die eindrücklich zeigen, wie intensiv und bereichernd das Leben am Ende sein kann. Evi gelingt es exzellent mit ihrer authentischen und kreativen Art, gespickt mit einer Prise Humor, die einzigartigen Bedürfnisse dieser Menschen und Angehörigen wahrzunehmen. Sie schildert, was alles möglich wird, wenn die Ressourcen dieser Menschen entdeckt und geweckt werden.
Doris Bacher, Freundin und Palliativpflegefachfrau
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Die Diagnose „unheilbar krank “ verändert nicht nur das Leben eines schwerkranken Menschen, sondern auch das seiner Angehörigen. Trotz Beschwerden, Einschränkungen aller Art und bevorstehendem Tod, ist das Schaffen einer individuellen, optimalen Lebensqualität das erklärte Ziel einer menschenwürdigen Sterbebegleitung. Evi Ketterer erzählt Geschichten intimer Beziehungen ihrer liebgewordenen Sterbenden, die sie auf dem letzten Lebensweg begleiten durfte. Einfühlsam, eindrücklich, aber nie voyeuristisch sind ihre Ausführungen. Sie schöpft aus diesen prägenden Erlebnissen im Rahmen ihrer anspruchsvollen, traurigen Tätigkeit auch Hoffnung für sich und uns alle: das Erkennen von Krankheit, Sterben und Tod als einen wichtigen Teil von Leben und das Akzeptieren unserer Verletzlichkeit und Vergänglichkeit.
Kurt, „Marcos“ Vater
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Sehr schön finde ich an den Geschichten, wie sich Evi als stolze Pflegefachfrau von Ereignissen und Tatsachen überraschen lässt und daraus ein nächster Schritt zum Menschsein geschieht, geschehen darf aber auch gewollt unternommen wird. Ja und Jetzt! Oder Ja und Jetzt? Eine schöne Beschreibung.
Dr. Daniel Büche, Leiter Palliativzentrum St. Gallen
 

 

Presseberichte

Buchrezension Geschichten intimer Beziehungen

 
„Nun hat sie ihre zahlreichen berührenden Erfahrungen mit Sterbenden aufgeschrieben, und daraus ist ein wunderbares Buch geworden, das man nur wärmstens empfehlen kann.“
Bücher über das Sterben gibt es wahrscheinlich viele, aber sind sie auch ehrlich? Man kann sich ab und zu des Eindrucks nicht erwehren, dass so manches Werk vor Dramatik oder auch einer falschen Romantik geradezu trieft. Doch Sterben hat in den Allermeisten Fällen nichts Romantisches an sich, und anstelle grosser Dramatik ist es oft von einem sehr banalen und nichtsdestotrotz starken Leiden begleitet, sei es laut, sei es leise, sei es körperlich, sei es psychisch. Die Pflegefachfrau Evi Ketterer ist zum Glück schon aufgrund ihrer Verwurzelung im Buddhismus jemand, die nicht um den heissen Brei herumredet, sondern die Dinge beim Namen nennt, schonungslos manchmal, aber immer mit viel Mitgefühl. Nun hat sie ihre zahlreichen berührenden Erfahrungen mit Sterbenden aufgeschrieben, und daraus ist ein wunderbares Buch geworden, das man nur wärmstens empfehlen kann.
 
Quelle: palliative ch

Der Tod ist genauso individuell wie der Mensch

22.02.2017
 
„Nicht viele Menschen wissen, wie man in unserer Gesellschaft stirbt. Durch diesen mangelnden Kontakt werden Ängste und Vorstellungen projiziert.“
 
Quelle: Spitex Magazin

Rezension Buchtaufe

09.01.2017
 
„Geschichten zuende erzählen“
Lesungen sind eine tolle Sache, weil Autoren mit ihren Werken hautnah an die Leserinnen herankommen können. Es entsteht eine Beziehung zwischen Autor und Leser.

Kennt man einen Autor, liest man ein Buch mit einem anderen Fokus.

Letzte Woche besuchte ich eine Lesung, von der ich begeistert bin. Evi Ketterer las aus ihrem Buch „Geschichten intimer Beziehungen“

„Weil es diese Geschichten gibt“, ist die Antwort der in Palliative Care spezialisierten Pflegefachfrau Evi Ketterer auf die Frage: „Warum dieses Buch?“ Um sofort zu ergänzen: „Mich gibt es ohne das Thema nicht.“
 
Quelle: "alt werden kan ich später". Blog der Journalistin Regula Zellweger