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Fethi Pinar


Fethi Pinar
Der Autor, Fethi Pinar, wurde 1958 in dem kleinen Dorf Hançerli bei Niğde in Kappadokien, Türkei in sehr ärmlichen Verhältnissen geboren. Aus wirtschaftlichen Gründen zog die Familie nach Istanbul, wo Fethi seine Jugend verbrachte. Seinen Bildungsweg beschritt der grundsätzlich hochbegabte Schüler nur zwangsweise und mit viel Abneigung, Desinteresse und häufigem Schwänzen. Die Oberschule brach er ohne Abschluss ab, da die Straßenschlachten zwischen den Kommunisten und Faschisten in den 70er Jahren einen regulären Schulbesuch unmöglich machten. Seit frühster Kindheit schwer gedemütigt und brutal misshandelt durch die eigenen Eltern sucht Fethi vergeblich nach einer eigenen Identität und Anerkennung. Indem er sich zum gefürchteten Bandenführer einer Jugendgruppe entwickelt, erlangt er in Istanbul eine gewisse Berühmtheit.
Um der elterlichen und gesellschaftlichen Gewalt zu entkommen, um reich zu werden und um Rache an der Welt zu nehmen, heuert er als Seemann an und bereist als Abenteurer die halbe Welt. Mit Gelegenheitsjobs unterschiedlichster Art hält er sich am Leben. 2003 kehrt er, mittlerweile fünfundvierzig Jahre alt, als gescheiterte Existenz, psychisches Wrack und schwer drogen- und alkoholsüchtig und vollkommen mittellos nach Istanbul zurück um kurze Zeit danach nach Antalya umzusiedeln. Ohne Berufsausbildung, ohne Unterstützung durch Familie oder Freunde, vegetiert er arbeitslos, obdachlos, mittellos und chancenlos einige Jahre elend dahin, bis plötzlich, als er darüber nachdenkt, sich das Leben zu nehmen, eine unerwartete Wende in seinem Leben stattfindet. Die Begegnung mit einem Heiligen Mann in Ostanatolien öffnet die Tür zu einem spirituellen Leben. Ohne Alkohol, Drogen und Gewalt und mit Hilfe einer schwedischen Touristin beginnt er, dieses Buch, das gleichzeitig Lebensbeichte, Therapie und Lehrstück ist, zu schreiben. In seinem trostlosen Dasein als einsamer ‚Eremit‘ hält ihn seitdem nur die Gewissheit, dass sein Buch eines Tages verlegt wird und er durch die Einnahmen endlich seine Existenz werde sichern können, am Leben. Sein sehnlichster Wunsch ist es, anderen verzweifelten Menschen in ähnlicher Lage durch das Lesen seines Buches Mut machen zu können.