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Die Legende vom Hermunduren

Die Verlorenen

G. K. Grasse
Romane & Erzählungen

Der Kampf zwischen den Hermunduren und den eingedrungenen Kohorten der römischen Legion war entschieden. Als ausschlaggebend für den Sieg der Hermunduren erwiesen sich die Fähigkeiten ihres Kriegsherzogs, dem es gelang, den römischen Tribun in jeder Kampfhandlung zu täuschen, seine eigenen Streitkräfte zu massieren, des Gegners Kräfte aufzuspalten und dem Feind das Kampffeld aufzuzwingen.
Der vom Legat beauftragte Tribun Titus Suetonius verkannte, in seinem ausgelebten Hass auf den Stamm seiner Feinde, die Regeln des Kampfes und führte seine überlegenen Kohorten in jedes mögliche Desaster. Die bevorstehende Vernichtung seiner Kohorten erkennend, floh er vom Schlachtfeld. Sich schon sicher wähnend, begegnete dem Tribun der Dolch des jungen Hermunduren Gerwin, der seine Rache, am für den Mord an seinen Eltern und seiner Sippe verantwortlichen römischen Tribun, vollzog.
Nur wenigen Legionären gelang die Flucht aus der tödlichen Umklammerung.
Vom Kampffeld geflohen, von den Hermunduren gejagt, erwartete die Überlebenden auch im römischen Territorium, die Schmach der Verfolgung. Die eigene Legion zog ein Netz auf, das ein Durchdringen unmöglich machen sollte. Jeder vom Kampffeld geflohene römische Legionär galt als Feigling und Verräter. Er wurde für seine Legion zu einem ‚Verlorenen’ und gnadenlos gejagt.
Gerwin, nach seiner Tat, von den wenigen fliehenden Legionären mitgeführt, verdankte sein Überleben einem der römischen Legionäre. Zuerst ein Gefangener und nach dem Erreichen des Ufers des Rhenus, freigelassen, entschloss sich, die Fliehenden auch weiterhin zu begleiten.
Einer erkannten Pflicht folgend, mussten auch diese Fliehenden sterben, wollte sein Stamm in Zukunft friedlich leben... Diesem Ziel verfallen, rissen ihn die nachfolgenden Ereignisse in einen Strudel, der ein völlig neues Verständnis zu den Römern eröffnete. Zufällige Ereignisse brachten ihn in die Nähe der römischen Anführer, die einst den Angriff auf seine Sippe beschlossen…
 

Neuigkeiten

Teil 6 bis 10 von 'Die Legende vom Hermunduren' sind veröffentlicht!

08.02.2018
 
Die Romanfolge 'Die Legende vom Hermunduren' findet ihre Fortsetzung.
Seit Anfang Februar 2018 stehen die Teile 6 bis 10, sowie ein zugehöriges Kompendium, allen interessierten Lesern zur Verfügung. Auch dieses Mal erschienen die Folgen in allen möglichen Formaten, als Hardcover, Paperback oder e-Book.

Aus der Rache des jungen Hermunduren Gerwin ergab sich ein langer und konfliktreicher Weg, der ihn zuerst als Gefangenen fliehender römischer Legionäre in den von Rom beherrschten Teil der Welt führte.
Dort zur Anpassung gezwungen, gelingt es ihm zuerst Verständnis bei seinen Entführern zu erlangen, dann die Zuneigung römischer Freunde zu erringen und letztlich in die Nähe des Befehlshabers der römischen Legion vorzudringen, der einst den Angriff auf seine Sippe und im Folgejahr auch auf den gesamten Stamm, der im Gebiet am Main siedelnden Hermunduren, befahl.
Beharrlichkeit und Anpassungsfähigkeit ermöglichen Gerwin sich nützlich, ja sogar unentbehrlich zu machen. Er lernt den von Rom beherrschten Teil in den gallischen Provinzen kennen, wird erst ein Beschützer und letztlich Bote, bis er den Versuch unternimmt, den Legat der römischen Legion zu einem Frieden Roms mit seinem Stamm zu zwingen.

Die Fortsetzung der Romanfolge erweitert das Handlungsgebiet, vom ehemals ausschließlich auf das freie Germanien begrenzten Handlungsraum bis Rom und in die gallischen Provinzen des Römischen Imperiums.
Auch der Kreis handelnder Personen erweiterte sich und bringt eine Verknüpfung der Handlungen mit historisch bekannten Persönlichkeiten, über deren Leben wir in unserer heutigen Zeit teilweise Kenntnis erlangen konnten.

Abenteuerlich, spannend, anregend, Wissen vermittelnd und abwechslungsreich spannen die neuen Folgen einen weiten Bogen bis zu den Anfängen des Niedergangs der julisch-claudischen Dynastie und ihres Imperator Nero.

In den gallischen Provinzen des Imperium Romanum rumort es, eine Revolte scheint sich anzubahnen und Rom steuert auf das verhängnisvolle Vierkaiserjahr 69 n. Chr. zu.
Der junge Hermundure Gerwin und seine Freunde bleiben im Zentrum der Auseinandersetzungen, die sich auf Roms Weltherrschaft auswirken sollten…