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Zwölf Vorlesungen eines gewesenen Affen für eine Akademie

Gerd Mielke
Biografien & Erinnerungen, Romane & Erzählungen

Einer, der mal Affe war, berichtet vor der Akademie über seine Menschwerdung. Ein unglaubliches Geschehen! Das Thema kluger und gelehriger Menschenaffe ist jedoch nicht neu; es beschäftigt seit jeher die menschliche Phantasie. Franz Kafka hatte es vor mehr als einhundert Jahren mit seinem Bericht für eine Akademie eindrucksvoll aufgegriffen.
Der Autor dieses Buches hat den gewesenen Affen nunmehr in unsere heutige Zeit versetzt und in Anlehnung an Kafkas Erzählung neu berichten lassen. Er, der neue Homo milagrensis, der neue wundersame Mensch, ist offensichtlich in der Menschenwelt angekommen. Er berichtet vor andächtiger Zuhörerschaft in Ich-Form über sein neues Leben und seine sonderlichen Erfahrungen mit den Mit-Menschen und scheut sich auch nicht, der Frage nachzugehen, wieviel Affentum noch in den Menschen steckt. Der inhaltliche und erzählerische Bogen spannt sich dabei von Anekdoten aus dem Alltagsleben bis zu psychologischen Reflexionen – und von kurzen naturwissenschaftlichen Einlassungen bis hin zu philosophischen Ausblicken zum Schicksal des Menschen auf unserem Planeten.
Daraus sind Zwölf Vorlesungen eines gewesenen Affen für eine Akademie geworden.