"Zwölf Vorlesungen für eine Akademie" von Gerd Mielke
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Zwölf Vorlesungen für eine Akademie

Gerd Mielke
Biografien & Erinnerungen, Romane & Erzählungen

Einer, der mal Affe war, berichtet vor der Akademie. Ein unglaubliches Geschehen! Das Sujet »Kluger und gelehriger Affe« ist jedoch nicht neu; es beschäftigt seit jeher die menschliche Phantasie. Kafka hatte es mit seinem Werk »Ein Bericht für eine Akademie« vor einhundert Jahren meisterhaft aufgegriffen.
Der Autor dieses Buches hat den klugen Menschenaffen nun in unsere heutige Zeit versetzt und ihn im Rahmen von Zwölf Vorlesungen neu vor der Akademie berichten lassen. Bei der Lektüre wird schnell deutlich, dass der frühere Affe längst zum erlauchten Kreis der Gelehrten gehört. Er, der neue Homo sapiens milagrensis, der weise wundersame Mensch, hat sich somit endgültig in der Menschenwelt eingefunden und in ihr eingerichtet. Dabei beobachtet er das menschliche Treiben aufmerksam und beurteilt es bedächtig, freimütig und zuweilen sarkastisch. Er verfügt nämlich noch über ein feines ursprüngliches Gespür dafür, seine neue Menschenwelt scharfsinnig zu erfassen und ganzheitlich wahrzunehmen.
Der gewesene Affe berichtet in Ich-Form über sein wunderliches Leben mit den Menschen. Der inhaltliche und erzählerische Bogen spannt sich von Anekdoten aus dem Alltagsleben bis zu psychologischen Reflexionen, von kurzen naturwissenschaftlichen Abhandlungen bis hin zu philosophischen Ausblicken zum Schicksal des Menschen auf unserem Planeten.