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Das Internationale Steuerrecht im Spannungsfeld zwischen Welthandel, Nationalstaat und Demokratie

Götz T. Wiese
Wissenschaftliche Arbeiten

Wiese setzt sich aus steuerrechtlicher Sicht mit dem Globalisierungstrilemma auseinander: Welthandel, Nationalstaat und Demokratie stehen in einem Spannungsfeld zueinander, von dem gesagt wird: „We cannot simultaneously pursue democracy, national self-determination, and economic globalization“ (D. Rodrik). Das Spannungsfeld zeigt sich auch im Internationalen Steuerrecht. Steuern werden typischerweise national erhoben und sind finanzielle Grundlage eines funktionierenden demokratischen Staates. Globale Handels- und Finanzströme kennen indes keine staatlichen Grenzen. Die Schicksalsfrage des Internationalen Steuerrechts lautet: Was soll besteuert werden? Wo? Und wie? Politische Ökonomie und Finanzwissenschaften stellen bereits die Systemfrage: „The weight of complexity has brought the system to its knees“ (M. Devereux). – Können die Rechtswissenschaften Antworten geben? Sie müssen!