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H. T. Thielen

H. T. Thielen,
Jahrgang 1955, Maschinenbaustudium, Lehramtsstudium, Promotionsstudium in Philosophie/Pädagogik. Seit 1981 in der Lehre an diversen Bildungseinrichtungen im Schul- und Hochschulbereich sowie an privaten Institutionen tätig.

Mein Leitgedanke ist eine mündige Gesellschaft in einer gerechten Welt ohne Armut.
Wir leben heute jedoch in einer absolut ungerechten Welt, in der die herrschenden Machteliten, also die Tokoglifos wie ich sie nenne, die überwiegende Mehrheit der Menschen für ihre persönlichen Zwecke missbrauchen. Mein Schriften sind eine Botschaft, ja ein Appell, sich nicht weiter manipulieren zu lassen.
Wach auf Mensch, denke nach und wach endlich auf!

 

Presseberichte

Maschinenbauer mit Mission

 
„Kämpft für eine bessere Gesellschaft“
Maschinenbauer mit Mission

Helmut Theodor Thielen ist Lehrer für Technik – und
hat in seiner Freizeit ein neues Gesellschaftskonzept
entwickelt.

TRIER/BOLLENDORF
Er ist Dozent für Maschinenbau, doch neben seiner Tätigkeit als Lehrer am Trierer Balthasar-Neumann-Technikum treiben Helmut Theodor Thielen gesellschaftliche Fragen um. Sein Credo: Junge Leute sollen Kritikfähigkeit lernen und aufgeklärt statt nur ausge-bildet werden.
In einem Buch hat der 62-Jährige, der im Eifelort Bollendorf lebt, seine Gedanken nun zusammengefasst.
Helmut Thielen ist besorgt über die Lage der Gesellschaft. Nur dafür nehme er es in Kauf, persönlich in Erscheinung zu treten und sich mit seinem aufklärerischen Roman zu präsentieren, obwohl es ihm widerstrebe, Aufmerksamkeit zu erregen, sagt er. Als Maschinenbauer, erzählt Thielen beim Treffen an seiner Schule, mache man sich normalerweise selten Gedanken um eine Abschätzung von Folgen:
„Es geht eigentlich nur darum, ob etwas technisch möglich ist, nicht aber, ob es auch ethisch vertretbar ist“, erklärt er. Funknetze, militärische Systeme, Genmanipulation: Für ihn sind das nicht nur Errungenschaften. Ihre Nutzung könnte ungeahnte Folgen haben, sagt er. 18 Millionen Arbeitsplätze, rechnet Thielen vor, könnten allein in Deutschland in den nächsten zehn Jahren von Maschinen er setzt werden. An solch enormen Umwälzungen müsse die Bildung ansetzen, fordert er.
In seinem Werk „Tokoglifos“ – der Titel bedeutet im Griechischen
Wucherer – hat er seine Gedanken zu Papier gebracht. Zunächst habe er eine wissenschaftliche Abhandlung verfassen wollen, sich dann aber entschieden, seine Ideen für ein neues Gesel-lschaftskonzept in Form eines Romans zu vermitteln. Dabei streut er in zum Teil fiktiven Gesprächen mit seiner Frau und seinem Sohn immer wieder Fakten und Informationen ein, die den Leser zum Nachdenken anregen sollen.
Thielen wettert gegen den globalisierten Kapitalismus: „Wenn laut einer Studie der Hilfsorganisation Oxfam acht Menschen mehr Kapital besitzen als die ärmere Hälfte der Welt, dann kann man das nicht mehr gerecht nennen.“ Wer immer mehr wolle, immer weiter, höher und schneller, verliere den Blick für seine Mitmenschen, meint der 62-Jährige. „Wir werden heute zur
Unmündigkeit erzogen. Die Wirtschaft fordert einen konditio-nierten Menschen, der im kapitalistischen System funktioniert.“ Dem will er etwas entgegensetzen – in der Schule und mit seinen Büchern.
Ein zweites ist bereits in Planung: „Im Moment arbeite ich an einem Werk über die Pharmaindustrie sowie die Risikofolgenab-schätzung von Technologien.“ Bei all den Themen vernachlässige er seinen Beruf als Lehrer des Maschinenbaus niemals, betont
Thielen. Er könne sich keinen besseren Arbeitsplatz vorstellen: „Für uns Lehrer ist es ein Privileg, tolle junge Leute, die sich weiterbilden wollen, zu unterrichten.“ So könne er sein Wissen an künftige Generationen weitertragen – und seine Philosophie: „Wenn in der Welt Unrecht geschieht, steht jeder in der Verant-wortung, etwas zu tun."
Weitere Infos zum Autor und zum Buch: www.tokoglifos.net

VON JOSCHA WÖLBERT
 
Quelle: Trierischer Volksfreund vom 17. April 2018

 

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