e-Book

Bitter Moon Poetry

Geschichten

Hagen Bretschneider
Lyrik & Poesie

Die Welt ist aus den Fugen. Sie gleicht einer ausgehängten Tür. Sie ist verrückt geworden. Bretschneider, Prophet des Desasters, wütet gegen das Verbrechen der Gleichgültigkeit, gegen die mitunter ins Groteske umschlagende Grausamkeit der Gegenwart. Der Mensch ist Angst. Der Mensch ist Verlassenheit. Der Mensch ist Verzweiflung. Rücksichtslos geht es runter. Bis in die tiefsten Niederungen. Jede Geschichte ist eine weitere quälende Drehung an dieser Spirale des Niedergangs. Es ist die Tortur einer Daumenschraube. Ein dichter, temporeicher Sprachteppich. Ein unbequemer Sitzplatz, auf dem sich Burroughs, Sartre und Houellebecq verstört aneinander klammern.
 

Presseberichte

Die Minenfelder der urbanen Seele

31.10.2016
 
Der Springer Hagen Bretschneider führt seine Leser "auf die Minenfelder der urbanen Seele". Indem er sich traditionellen Lyrik-Formen verweigert, macht er sich nicht auf die Suche nach dem perfekten Satz, der kunstvollen Sentenz, der passenden Metapher, sondern überschüttet mit einem expressiv-depressiven Ausbruch seiner Bewusstseinssituation. Es ist das "Infarkt-Finale nach dem Spaßterror", die "Welt des Niemals", in der die Vergangenheit nie aufhört und die Zukunft nie beginnt, in der "alle Wege ins Absurde führen". Am Ende des Wortgewitters "langsames Ausklingen, kein Entrinnen, ein Strudel, ein Sog"
 
Quelle: Leinetal Online News

Endzeit-Assoziationen und lyrische Flächenbrände

29.10.2016
 
"Hochgeschwindigkeitstexte" nennt der Springer Lyriker seine dichtgewebten, metaphernreichen Geschichten. Klangfarbenreich malt er mit Endzeit-Assoziationen geradezu lyrische Flächenbrände. Mit seinem lyrischen Werk jenseits fest gefügter lyrischer Formen gibt er auf 207 Seiten Individuen Raum, die mit sich selbst oder den gesellschaftlichen Bedingungen nicht klar kommen. Mit seiner Kreativität setzt Bretschneider einen Gegenpol zur Absurdität der westlichen Welt, einer Welt, wo nahezu alles marktwirtschaftlichen Prinzipien unterworfen ist.
 
Quelle: Hallo Wochenende

Jenseits der üblichen Wohlfühlzone

21.10.2016
 
Der nach eigener Beschreibung eher verschlossene, ruhige Autor ist angetreten, neugierige Leser fernab der üblichen Wohlfühlzone herauszufordern. Bretschneider wütet gegen das Verbrechen der Gleichgültigkeit, gegen die mitunter ins Groteske umschlagende Grausamkeit der Gegenwart, verheißt schon der Klappentext. Jede Geschichte ist Teil eines quälenden Niedergangs. Indem er schreibt, kehrt er sein Innerstes nach außen, indem er seine Texte wohlgeordnet zwischen seinen Buchdeckeln veröffentlicht, gibt er dieser unruhigen Gedankenwelt eine ästhetische Form. Wir empfehlen es wagemutigen, robusten Lesern.
 
Quelle: Neue Deister Zeitung