"Hans Egli-Gottier" - Autor bei Tredition.de
 

Hans Egli-Gottier

Hans Egli-Gottier, geb. 1940, Erstberuf El. Ing. HTL. Anschliessend Studium der Pädagogik und Sozialpädagogik. Tätig als Lehrer und Erzieher für Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf. Von 1990 bis 2006 Leitung der Höheren Fachschule (HF) für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Sozialtherapie, HFHS in Dornach / Schweiz.
 

Veranstaltungen

Eröffnung einer Website

Beginn: 13.07.2017, 00:00 Uhr
Ort: Arlesheim CH  
Die Website dient dem Erfahrungsaustausch über Kinderzeichnungen mit rätselhaften Attributen, die an die Spiritualität vergangener Kulturen, an Märchen und Mythen erinnern. Es liegt die Betrachtungsweise vor wie in "Geheime Botschaften – Was Kinderzeichnungen offenbaren".
 

 

Neuigkeiten

Rückmeldungen

08.09.2016
 
U. P. , Vorschulpädagogin:
„Ich finde es nicht nur interessant, sondern es berührt mich, wie respektvoll und sorgfältig über die ‚Künstler’ und ihre Werke gesprochen wird. Danke!“

G. B., Sonderpädagoge:
„... Ich bin ja auch Liebhaber von Kinderzeichnungen, aber Du machst auf manches aufmerksam, das ich bisher noch gar nicht wahrgenommen habe. Dafür bin ich Dir dankbar.“

A. G. Alt kant. Vorsteher
„Mit den ‚Geheimen Botschaften“ hast Du ein feines Buch zum Thema der Kinderzeichnungen geschrieben, ein Buch, das nicht viele andere interpretiert. Das Schauen steht bei Dir im Vordergrund und von diesem Schauen aus den Weg zum Kind zu finden. Immer wieder findest Du aus dieser Sichtweise heraus den Weg in die Zusammenhänge mit der kindlichen Entwicklung, aber ohne Deine anthroposophische Grundhaltung zu verleugnen.
Auch die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend. Die Einführung nach der Kapitelüberschrift und das Fazit am Schluss ist für des Verständnis sehr hilfreich.
Persönlich war die Lektüre sehr anregend. In Erinnerung an mein Studium an der Uni Bern über Urgeschichte habe ich wieder einmal den Bildband über die Kunst der Eiszeit hervorgeholt, um die Menschendarstellungen aus der Vorzeit mit Deinen Ausführungen zu vergleichen. Es lassen sich interessante Parallelen finden. Natürlich blättere ich wieder in verschiedenen Schriften über Kinderzeichnungen und Testverfahren wie der ‚Mann – Zeichnen – Test’. Und da zeigt sich sehr gut, welchen anderen Zugang Du in Deinem Buch zu Kinderzeichnung gewählt hast...“
 

 

Presseberichte

Kinderzeichnungen und ihre Botschaft

01.09.2016
 
Rezension in der Zeitschrift „Erziehungskunst“
Dieter Schulz

Egli-Gottier betont das Individuelle jeder Kinderzeichnung, was von Anfang an die Befürchtung auflöst, es könnten allgemein festlegende Interpretationen von Kinderzeichnungen folgen.

Eine liebevolle Hinwendung zu den Kindern und ihren Zeichnungen sowie behutsame, mehrperspektivische und freilassende Interpretationsannäherungen prägen durchgehend den Text. Beeindruckend ist, mit welcher Sorgfalt der Autor eine Phänomenologie der Zeichnungen entwickelt. Allein beim Lesen dieser genauen Beschreibungen fangen die Bilder bereits an, aus sich heraus zu sprechen. Dort, wo Interpretationen angedeutet werden, stellt Egli-Gottier Bezüge her zur Mythologie, zu entwicklungspsychologischen und spirituellen Zusammenhängen, die er so freilassend anbietet, dass man sich eingeladen fühlt, mitzudenken und selbst aktiv versucht zu verstehen. Die Grundlagen für die Betrachtung der Bilder stammen aus der Anthroposophie, der humanistischen Psychologie, Pädagogik, Heilpädagogik, Mythologie und Philosophie. Dadurch wird der Geist, der das Buch prägt, wohltuend weit und groß. Berührend sind die Darstellungen von Kinderbildern im Vergleich verschiedener Kulturen und der offenbare Zusammenhang des Mikrokosmos Mensch mit dem Makrokosmos.
Wie man dem Text entnehmen kann, sind manche der dargestellten Bilder bereits Jahrzehnte alt. Dennoch beziehen sie sich immer auf die menschliche Entwicklung, deren Urbildhaftigkeit vom Alter der Bilder nicht beeinträchtigt wird. Die Beobachtung mancher Kindergärtnerin, dass viele Kinder heute weniger Gestaltungskräfte in ihren Zeichnungen zeigen und die damit verbundene Frage nach dem Einfluss unserer Umwelt könnten in einem folgenden Buch thematisiert werden.
Hans Egli-Gottier: Geheime Botschaften – Was Kinderzeichnungen offenbaren
 
Quelle: Erziehungskunst – Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart

Im kindlichen Kosmos wird das Menschheitliche erahnbar

01.12.2015
 
Rezension in "Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz"
Konstanze Brefin Alt

Im November ist Hans Eglis Publikation „Geheime Botschaften“ im Self-Publishing-Verlag tredition erschienen. Als anthroposophischer Pädagoge und Sozialpädagoge (er leitete bis 2006 die Höhere Fachschule für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Sozialtherapie, Dornach) waren ihm im Berufsalltag die Kinderzeichnungen zu Botschaften der kindlichen kosmischen Weisheit und Verbundenheit geworden. Nun hat er das, was er dabei entdecken durfte, in dieser Schrift übersichtlich und leicht verständlich zusammengestellt. Und weil er diese Einsichten sowohl in ein Verhältnis zu der Kindesentwicklung wie den kulturellen Bezügen der Menschheitsentwicklung, die da durchscheinen, zu bringen vermag, wird im kindlichen Kosmos tatsächlich das Menschheitliche erahnbar. Und weil Kinder sehr exakt sind im Beschreiben ihrer Wahrnehmung, lässt sich an ihrem Zeichnen auch ihre sich durch die Kindheit wandelnde Beziehung dazu ablesen.
Welches Abenteuer ist da der Weg von der sich verdichtenden Spirale zum sich schliessenden Kreis, mit dem das Kind seine Innen- und Außen-Erfahrung markiert. Und schon mit den einfachsten Bildgestaltungen der Kopf- und Bauchfüßler beschreibt das Kind die lebendige Welt der Beziehungen und Räume seiner Umgebung. Es gibt Kinder, die Chakren zeichnen und dann sogar den Moment festhalten, wo diese Verbindung sich schließt, weil sie jetzt die Aufmerksamkeit auf das Greif- und Begreifbare lenken. Es finden sich sogar Zeichnungen, in denen Kinder deutlich machen, dass für sie Tod eine Übergangsfrage ist.
 
Quelle: Zeischrift "Das Goetheanum" – Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz, Dezember 2015