"Hilde Bürger" - Autor bei Tredition.de
 

Hilde Bürger

Hilde Bürger wurde 1916 in Berlin geboren. Wenn es keine Nazis gegeben hätte, wäre sie wohl eine gute Ärztin geworden - aber ein Studium war ihr als Jüdin verwehrt. Sie durchlitt den Holocaust - die Diskriminierung, Ausgrenzung, Beraubung, Verfolgung. Die Befreiung erlebte sie im Konzentrationslager Theresienstadt. 1984 veröffentlichte sie ihre Autobiografie. Hilde Bürger starb 2002. Ihre Tochter Renate und ihre Enkelinnen Sonja und Miriam haben eine Neuflage dieses lesenswerten Buches erwirkt.
 

Veranstaltungen

Buchtaufe - Lesung

Beginn: 23.10.2020, 18:00 Uhr
Ort: Vorraum des Klick Kino, Windscheidtstraße 19, 10627 Berlin  
Es lesen Hilde Bürgers Tochter Renate und ihre Enkelinnen Miriam und Sonja Knüppel, am Flügel musikalisch begleitet von Assaf Fleischmann.
 

 

Presseberichte

Hilde Bürger – Schicksal einer deutschen Jüdin im KZ Theresienstadt

02.01.2021
 
„Hilde Bürgers Tochter Renate im Interview: "Als Kinder haben wir immer nur gewusst, dass meine Mutter es schwer hatte. Das hat mein Vater immer gesagt. Der Standardsatz lautete: ‚Seid leise, seid lieb zu der Mami, sie hat es so schwer gehabt!‘ Als ich dann ein bisschen älter wurde, habe ich schon auch gehört – ob von der Mutter oder dem Vater, weiß ich nicht –, dass sie als Jüdin im Konzentrationslager war. Als Kind konnte ich mir darunter nicht so viel vorstellen. Aber ich war irgendwie auch stolz, dass ich aus einer Familie komme, in der es keine Nazis gab, sondern aus einem jüdischen Zusammenhang."“
Wunderbares Feature und Artikel über das Buch von Till Janzer, Redaktionsleiter von Radio Prag International.
 
Quelle: Radio Prag