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Das Leben der Anna Hebert

ein Frauenschicksal

Horst G. T. Müller
Belletristik, Romane & Erzählungen

Im Roman wird Annas Lebensgeschichte vor dem geschichtlichen Hintergrund beider deutscher Staaten in den Jahren 1956 bis 2007 geschildert. Annas Mutter führte einen unmoralischen Lebenswandel, in dem sowohl sowjetische Offiziere als auch deutsche Männer eine dominierende Rolle spielten. Anna erfuhr in diesem Umfeld weder mütterliche Fürsorge noch väterliche Zuwendung. Im Gegenteil, sie wurde von den wechselnden Partnern ihrer Mutter geschlagen und vergewaltigt.
Nach dem vierjährigen Aufenthalt in einem Jugendwerkhof, in den die Mutter ihre ungeliebte Tochter abgeschoben hatte, heiratete Anna törichterweise einen von der Mutter ausgesuchten Mann, der sich ebenfalls als Schläger und Vergewaltiger erwies.
Nach dessen Inhaftierung geriet sie mit ihren drei Kindern immer wieder an fragwürdige, teilweise perverse, Partner, die ihren weiteren Lebensweg und ihre Psyche sehr negativ beeinflussten. Ihren scheinbaren Ausweg sah Anna nur in der Einnahme von Beruhigungstabletten, mit denen sie versuchte, ihr trostloses Leben für die Kinder erhalten zu können.
Nach dem sechsmonatigen Aufenthalt in einer Entzugsklinik gelangte Anna mit Hilfe wertvoller Ratgeberinnen und für sich erschlossener Literatur endlich auf den richtigen Weg, auf dem sie sich ihrer persönlichen Stärke bewusst wurde und für sie ein neues, erfülltes Leben begann.