Paperback

Kraniche im Grenzland

Eine Brustkrebserfahrung

Ilona Clemens
Romanhafte Biografien

Fünf Tage vor ihrer Hochzeit entdeckt Ilona ein großes Etwas in ihrer linken Brust. Sofort weiß sie: Das gehört da nicht hin und ist nicht harmlos.
Eine herausfordernde Zeit beginnt, die Ilona mit viel Mut und Humor annimmt.
Schonungslos beschreibt sie, was es bedeutet, durch eine Brustkrebserkrankung hindurchzugehen.
Darf man sich gesund fühlen im Angesicht einer Krebserkrankung?
Darf man sich während einer Chemotherapie mehr denn je attraktiv und weiblich fühlen?
Was ist überhaupt krank? Was gesund?
Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Leben, gerade dann, wenn es dunkel wird.

Rezensionen

Ein berührendes kleines Wunderwerk

Kranich
★★★★★

Ilona Clemens beschreibt in ihrer autobiografischen Brustkrebserfahrung „Kraniche im Grenzland“ ihren Weg vom eigenen Ertasten des Knotens in ihrer Brust bis zum vorläufigen Ende der Therapie zu Beginn der Corona-Pandemie. Als die Welt den Atem anhielt, hatte Ilona sich seit einem Jahr bewusst atmend mit der Welt verbunden, nachdem ihr die Diagnose den Boden unter den Füßen weggezogen hatte. Sie schildert ihren eigenen Weg zwischen Schulmedizin und alternativen Heilmethoden.
Ich habe das Buch mit großer Spannung (an einem einzigen Tag) gelesen, nicht zuletzt deshalb, weil Ilona ohne Tabus das Auf und Ab ihrer Gefühle beschreibt. Auch bei ihren zahlreichen Therapie-Entscheidungen, die sie sich nicht leicht gemacht hat, habe ich mit gezittert.
Ihre Suche nach alten und neuen „Kraftquellen“ habe ich neugierig verfolgt.
Interessant fand ich auch, wie Bekannte, Freunde und Partner mit Ilonas Brustkrebserfahrung umgegangen sind. Ilonas Reaktionen waren für mich nachvollziehbar und tief berührend.
Geliebt habe ich die kleine Ilona in ihrem ostfriesischen Dorf.
Ilona schreibt ehrlich („Ich kann den Befund kaum anschauen, ohne eine mittlere Panikattacke zu bekommen.“), emotional („Ich liebe sie, diese zarte, so kranke Person, die auf eine Art gesund ist, von der die meisten Menschen nur träumen können.“), humorvoll („Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!“ – „Geht nicht, bin in Chemotherapie.“ – Upps! Da guckt er, der Prinz.) und bilderreich („Grenzland“ /„Kraniche“). Das Geheimnis dahinter werde ich an dieser Stelle nicht verraten! Starke Gefühle drückt Ilona Clemens zwei Mal auch in (eigenen) Gedichten aus.
Ich empfehle das Buch allen, die eine Frau kennenlernen wollen, die sich weigert, die Zeit mit Brustkrebs als die dunkelste Zeit ihres Lebens zu bezeichnen. Eine, die mit der Endlichkeit ihres Lebens konfrontiert, darüber nachdenkt, wofür es sich zu sterben, vor allem aber, wofür es sich zu leben lohnt.


 

Veranstaltungen

Test Lesung

Beginn: 31.12.2021, 00:00 Uhr
Ort: Testort  
Dies ist ein technischer Test.
 

Online Lesung

Beginn: 02.06.2021, 19:00 Uhr
Ort: online per Zoom, Link bei Anmeldung  
Ilona Clemens liest aus ihrem Erstlingswerk.
In einer Rezension heißt es über "Kraniche im Grenzland":
Ilona Clemens beschreibt in ihrer autobiografischen Brustkrebserfahrung „Kraniche im Grenzland“ ihren Weg vom eigenen Ertasten des Knotens in ihrer Brust bis zum vorläufigen Ende der Therapie zu Beginn der Corona-Pandemie. Als die Welt den Atem anhielt, hatte Ilona sich seit einem Jahr bewusst atmend mit der Welt verbunden, nachdem ihr die Diagnose den Boden unter den Füßen weggezogen hatte. Sie schildert ihren eigenen Weg zwischen Schulmedizin und alternativen Heilmethoden.
Ich habe das Buch mit großer Spannung (an einem einzigen Tag) gelesen, nicht zuletzt deshalb, weil Ilona ohne Tabus das Auf und Ab ihrer Gefühle beschreibt. Auch bei ihren zahlreichen Therapie-Entscheidungen, die sie sich nicht leicht gemacht hat, habe ich mit gezittert.
Ihre Suche nach alten und neuen „Kraftquellen“ habe ich neugierig verfolgt.
Interessant fand ich auch, wie Bekannte, Freunde und Partner mit Ilonas Brustkrebserfahrung umgegangen sind. Ilonas Reaktionen waren für mich nachvollziehbar und tief berührend.
Geliebt habe ich die kleine Ilona in ihrem ostfriesischen Dorf.
Ilona schreibt ehrlich („Ich kann den Befund kaum anschauen, ohne eine mittlere Panikattacke zu bekommen.“), emotional („Ich liebe sie, diese zarte, so kranke Person, die auf eine Art gesund ist, von der die meisten Menschen nur träumen können.“), humorvoll („Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!“ - „Geht nicht, bin in Chemotherapie.“ - Upps! Da guckt er, der Prinz.) und bilderreich („Grenzland“ /„Kraniche“). Das Geheimnis dahinter werde ich an dieser Stelle nicht verraten! Starke Gefühle drückt Ilona Clemens zwei Mal auch in (eigenen) Gedichten aus.
Ich empfehle das Buch allen, die eine Frau kennenlernen wollen, die sich weigert, die Zeit mit Brustkrebs als die dunkelste Zeit ihres Lebens zu bezeichnen. Eine, die mit der Endlichkeit ihres Lebens konfrontiert, darüber nachdenkt, wofür es sich zu sterben, vor allem aber, wofür es sich zu leben lohnt.