Paperback

Goodbye Nana

Ina Kock-Nito
Romane & Erzählungen, Krimis & Thriller

Schlaghosen, Afro-Look, Discomusik, Pornofilme und der Duft nach grünem Apfel – die Siebzigerjahre lassen grüßen! Aber unter der bunten Flickendecke aus sorglosem Konsum und moralischer Freizügigkeit liegt der triste braune Herbst. Selbst drei Jahrzehnte nach dem Krieg ist die Vergangenheit nicht überwunden, trotz der Revolte der Achtundsechziger und aller politischer Aufarbeitung.
Studentische Wohngemeinschaften in maroden Abbruchhäusern versuchen sich in Selbstfindung und diskutieren in verräucherten Kneipen die Abschaffung des Establishments. Andere flüchten in die Scheinwelt der Drogen oder in den Untergrund. Die Vorlesungen an den Universitäten sind hoffnungslos überfüllt, und so genau weiß keiner, was er da eigentlich studiert.
Es ist keine leichte Zeit für eine junge Studentin. Margret schwimmt hilflos mit im Strudel der Ereignisse und möchte am liebsten „nur ganz weit weg“. Das Studium interessiert sie nicht besonders, das Gerede der Freunde langweilt, und die Eltern sind meistens peinlich. Selbst die große Liebe hält nicht, was sie einmal versprochen hat. Erst als ein Mord geschieht, wird ihr klar, dass sie die Dinge – und ihr Leben – selbst in die Hand nehmen muss.

„Goodbye Nana“ ist ein nostalgischer Rückblick auf die Siebzigerjahre und ein Abschied von den Träumen der Jugend. Es ist aber auch ein verzwickter Kriminalfall, in dem Täter und Opfer nicht immer klar zu unterscheiden sind. Denn es geht um Geschehnisse aus der Vergangenheit, die eigentlich keiner wissen will – außer Margret. Sie macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Und kommt ihm gefährlich nahe...