"Ingrid Poljak" - Autor bei Tredition.de
 

Ingrid Poljak

Geboren in Wien, entdeckte die Autorin im Alter von 13 Jahren das Buch "Der Geisterseher" von Schiller/Ewers, es wurde zu ihrem langjährigen Kultbuch. Gleichzeitig begann sie in Ermanglung von anderen Büchern, die ihr gefallen hätten, selbst Romane zu schreiben.
Nach dem Studium an der TU Wien war sie viele Jahre als Architektin und nebenberuflich als Grafikerin tätig. Während dieser Zeit kam sie nur sporadisch zum Schreiben, einige Romane und Romanfragmente blieben liegen. Seit sie vor einigen Jahren den Beruf aufgegeben hat, widmet sie sich ganz dem Schreiben. Sie verfasst hauptsächlich Krimis, Thriller und mysteriöse Kurzgeschichten.

Veröffentlichungen:
"Bildermord", ein Salzburger Festspiel-Krimi (Künstlerkrimi), Berenkamp-Verlag 2012
"Auch Mord ist (k)eine Kunst", eBook mit Kurzkrimis, Verlag Stories & Friends 2014
"Die Hände des Doktor Kinich", tredition 2014

Homepage der Autorin: www.ingrid-j-poljak.com
 

Veranstaltungen

Lesung in der Galerie Sandpeck

Beginn: 28.09.2017, 19:00 Uhr
Ort: Florianigasse 75, 1080 Wien  
Ingrid J. Poljak und Michael Seitz lesen aus ihren Büchern "DIABELLIS INFERNO" und "Die verlorenen Kinder". Die beiden Romane sind thematisch verwandt, es geht um Opfer von Kindesmisshandlungen. Jedoch zeichnen sich jeder der beiden Romane durch eine eigene Herangehensweise aus. Stehen bei Seitz die Ermittlungen zu einer Mordserie im Vordergrund, spielen sich bei Poljak die psychologische Dramen der Hauptfiguren ab. Wobei sich die Motive der Täter/Opfer in beiden Büchern wieder gleichen: Rache!
 

Lesung KRIMI.ZEIT in der Osteria Allora

Beginn: 20.09.2017, 20:00 Uhr
Ort: Osteria Allora, Wallensteinplatz 5-6, 1230 Wien  
Erstpräsentation des Buches DIABELLIS INFERNO von Ingrid J. Poljak im Rahmen einer Doppellesung, gemeinsam mit Sonja Henisch, die aus ihrem Romanmanuskript "Bösenstein" liest.
Ingrid J. Poljak liest kurze Ausschnitte aus ihrem Thriller und stellt sich auch Fragen der Zuhörer zum Entstehen des Buches.
 

 

Presseberichte

Die Hölle im Kopf

28.06.2017
 
„Erinnerungslücken, Albträume, Bruchstücke aus einer schrecklichen Vergangenheit lassen die Grenzen zur Realität verschwimmen. Was wirklich geschehen ist oder geschieht, fragt sich nicht nur Diabelli selbst, sondern auch der Leser. “
Ein Wiener Strizzi wird von der Dachterrasse seiner Villa gestoßen. Ein Mord in Wien wäre für den Kommissar Paul Grafellner eigentlich kein Grund seinem Freund Chefinspektor Bertl Behringer eine Nachricht zu hinterlassen. Lediglich die Worte „Wien, Mühlgasse 29“ stehen auf dem Zettel, den Behringer auf seinem Schreibtisch in seinem Büro im LKA Graz findet. Die düsteren Erinnerungen an den Klostermord vor 16 Jahren lassen Bertl nicht lange zögern. Kurzerhand steigt er in den Zug nach Wien. Außerdienstlich versteht sich.

Es ist nicht der Wiener Strizzi, hinter dem Behringer her ist. Gegenüber von Nummer 29 wohnt der vermögende Schmuckdesigner Luc Diabelli, der Hauptverdächtige im Mordfall vor 16 Jahren. Damals wurde die verbrannte Leiche eines Klosterbruders in einem Kanalschacht unweit des katholischen Internats Hortensianum gefunden. Dieser sogenannte Klostermord wurde nie aufklärt und Behringer macht sich Vorwürfe über seine einstigen unsauberen Ermittlungen. Aber auch aus einem sehr privaten Grund ist der Grazer Polizist an der Person Diabelli interessiert. Der Wiener Strizzi ist lediglich der Auslöser für Behringer sich seiner Vergangenheit zu stellen. Und dazu braucht er eine DNA-Probe für einen Vaterschaftstest.
Brutale Morde und ein bisschen Erotik

Ein wenig später wird ein Nachbar Diabellis tot aus dem Wienfluss gefischt. Ihm folgt der alte Wiedl, den die Polizei vergiftet in seiner Badewanne findet. Derweil wird die fesche Architektin Xenia Wolenski von dubiosen Motorradfahrern verfolgt. Aber ihre Aufmerksamkeit konzentriert sich weniger auf die Biker mit den unterschiedlichen Helmen. Vielmehr hat sie ein Auge auf den attraktiven Diabelli geworfen, Dieser umgarnt die junge Frau nach allen Regeln der Kunst und ködert sie dann auch noch mit einem lukrativen Auftrag. Und Xenia lässt sich verführen. Doch das erotische Abenteuer bekommt bald einen schalen Beigeschmack.

Während sich Xenia mit Luc vergnügt, ermitteln die beiden befreundeten Kollegen Paul (offiziell) und Bertl (inoffiziell). Sie stoßen bei ihren Recherchen zu den drei Morden auf Grundstücksspekulationen und ominöse Beteiligungen an Wiener Bordellen. Aber egal, was sie auch herausfinden: Immer wieder führen die Spuren zur Mühlgasse – dort, wo Luc Diabelli wohnt. Aber die Ermittler tappen lange im Dunklen. Denn zu viele Personen spielen eine Rolle, und welche sie genau spielen, erschließt sich Behringer erst, als es fast zu spät ist.
Die Hölle im Kopf

Mit Luc Diabelli hat sich die Autorin Ingrid J. Poljak eine Figur ausgedacht, die lange nicht greifbar ist. Immer wieder lässt sie verstörende Bilder, die Diabelli heimsuchen, in den Krimi einfließen. Erinnerungslücken, Albträume, Bruchstücke aus einer schrecklichen Vergangenheit und das Andenken an seinen Meister lassen die Grenzen zur Realität verschwimmen. Was wirklich geschehen ist oder geschieht, fragt sich nicht nur Diabelli selbst, sondern auch der Leser. Dieses danteske Szenario wird mit zwei zur Vergoldung bereitliegenden Totenmasken komplettiert. Die wesentliche Frage, die sich alle stellen: Wer ist Diabelli eigentlich? Ist er der Unschuldige oder der Teufel? Oder beides in einer Person?

„Diabellis Inferno“ ist ein Wiener Psychothriller, der von der Autorin schnörkellos und trocken erzählt wird. Es dauert eine Weile, bis richtige Spannung aufkommt, die den Leser aber dann das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Bis dahin unterhält Ingrid Poljak ihre Leser mit einer ausgeklügelten Thriller-Handlung, die mit einigen Verwirrung stiftenden Kniffen angereichert ist.
 
Quelle: Blücher Bücherblog