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Natur und Umwelt an Maas, Rhein und Ruhr

InKuR Institut für niederrheinsche Kulturgeschichte und Regionalentwicklung, Gregor Maximilian Weiermüller, Ansgar Schanbacher, Stephan Heinze, Maud Ramakers, Wim van Meurs, Stefan Schweiger, Dino Kulenovic, Claudia Freimutht, Michael Eisinger, Anja Cargill, Julia Nuy, Torsten C. Schmidt, Barbara Rinn-Kupka, Veit Veltzke, Johan H. Mooij, Khalid Rashid, Benthe Wessel, Ute Goerke, Jan-Hendrik Kamlage, Sonja Knobbe, Julia Lena Reinermann, Jana Wegener
Politik & Geschichte

Umwelt- und Klimaschutz war das beherrschende gesellschaftliche Thema des Jahres 2019. Die Europawahlen und die Fridays-for-future-Bewegung haben gezeigt, dass das Bewusstsein für die Erhaltung der Natur in der breiten Bevölkerung angekommen ist. Der Rhein-Maas-Raum hat in dieser Hinsicht zwei (historisch) traditionelle Themengebiete: Wasser und Energie.
Die schon im Mittelalter und in der frühen Neuzeit aus den Niederlanden kommenden Techniken zur landwirtschaftlichen Nutzbarmachung von Gebieten haben die Entwicklung der Region ebenso beeinflusst, wie die im 18. Und 19. Jahrhunderten aufkommende Kohle- und Stahlindustrie. Zudem hat der Wandel in den Bereichen Energiegewinnung, Produktion und Transport bis heute stets große Auswirkungen auf die Region.
Im 10. Band der Zeitschrift „Rhein-Maas“ widmen sich die Autoren unterschiedlichen Themen aus dem Bereich Umwelt, Natur und Umweltgeschichte. Dabei ist der Schwerpunkt auf die gegenwärtigen Fragen gelegt, insbesondere denen der Energiegewinnung und der Nachhaltigkeit. Mit Beiträgen aus der Geschichtswissenschaft, der Philosophie, der Soziologie und der Ingenieurswissenschaften wird das breite Spektrum dieses Themas in der Region deutlich.