e-Book

Der grüne Jakobsweg

Der Küstenweg oder Nordweg und der ursprüngliche Weg - mit über 900 Bildern

J. Luis Alvarez
Religion & Spiritualität, Reise & Abenteuer, Fachbücher

J. Luís Alvarez, der Autor des Buches „Zwischen Traum und Wirklichkeit“ (der „französische Weg“) hat sein zweites Werk herausgebracht.
In seinem neuen Bildband „Der Grüne Jakobsweg“ (der „Küstenweg“) mit über 900 Bildern geht es diesmal um mehr als um eine reine Pilgerreise zum Grab des Heiligen Jakobus.
Der Autor nimmt Sie mit auf eine Reise durch atemberaubende Landschaften, vorbei an interessanten Bauwerken, deren Architektur in eine einmalige Geschichte eingebettet ist und versorgt uns mit Kartenmaterial über die einzelnen Etappen und vielen nützlichen Tipps zu Rucksackinhalt, Kosten, Unterkünften uvm.
Er lässt uns tief in seine Seele blicken und hautnah teilhaben an seiner Freude, seiner Dankbarkeit, den Schmerzen, der Stille und der ganzen Palette von Stimmungen, welche der Weg für jeden von uns bereithält.
Spielerisch meistert er dabei den Spagat zwischen Fotografie, Pilgerführer und Kunstgeschichte; für alle ist etwas dabei.
Zum Ende des Buches hin steigert sich alles, immer mehr und mehr, Vorfreude und Gefühle überschlagen sich, bis alles grandios in einem Feuerwerk der Gefühle endet!

Rezensionen

asturias
★★★★★

Ein wunderbares E-book!

Sabine Reitinger
★★★★★

Wir (mein Mann und ich) haben schon einige Bücher und Pilgerführer über verschiedene Jakobswege gelesen. Ein E-Book aber über den Küstenweg (‚Der grüne Jakobsweg‘) hatten wir noch nicht. Wieso nicht gleich dieses? Es ist so ganz anders. Der Autor L. Alvarez, gebürtiger Nordspanier und eingefleischter Jakobsweg-Pilger, zieht uns mit seinen Fotos, seinen Beschreibungen über Landschaften, Bauwerke und Begegnungen mit Menschen in den Bann des Weges. So manche seiner geschilderten Strapazen und Stimmungen haben wir ja auch schon selbst am eigenen Körper erfahren. Sie sind untermalt mit abertausenden wunderschönen Fotos, und am liebsten möchten wir gleich losgehen, um uns voll und ganz einzulassen in diese grandiose Welt, die der Autor uns aufgezeigt. Abtauchen. Weg vom stressigen Alltag, alles abwerfen und eintauchen ins Abenteuer – auch wenn der Autor es mit seinem Werk blendend schafft, dass man eigentlich zuhause bleiben könnte, so hautnah bringt er einem vieles sehr nahe. Trotzdem. Wir werden dieses Jahr losziehen und wollen uns physisch und psychisch auf den camino einlassen. Diesmal ohne schweres Kartenmaterial und nur mit e-Book.


 

Neuigkeiten

... nur noch 40 Kilometer bis Santiago de Compostela...

25.07.2015
 
Opa und Enkel auf dem Camino: Nur noch 40 Km. bis Santiago de Compostela.

Die ersten fünf Etappen auf dem Jakobsweg hat die Stolberger Pilgergruppe hinter sich.
Auch der dreizehnjährige Enkel des bekannten Pilgers J. Luis Alvarez hat das bisher wunderbar geschafft. „Wir haben nur noch 40 Kilometer vor uns und dann wären die 120 Kilometer zusammen. Wir haben bisher einen Tagesschnitt von rund 16 Kilometer. Es ist für mich eine tolle Erfahrung mit meinem Enkel unterwegs zu sein. Auch er fühlt sich trotz der deutlichen Strapazen sehr wohl –meistens erst nach dem wir die Tagesetappe beendet und unsere Erholungssiesta abgeschlossen haben. Er denkt ernsthaft daran, das Ganze zu wiederholen“, so Alvarez.

Stolberger/Aachener Zeitung, 25. Juli 2015
 

J. Luis Alvarez macht mit seinem 13 jährigen Enkel Luis die letzten 120 Km des Jakobsweges

18.07.2015
 
J. Luis Alvarez geht mit seinem Enkel auf dem Pilgerweg.

Nach vier Jahren „Pilgerpause“ geht J. Luis Alvarez zum 6. Mal auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Dieses Mal ganz anders: mit seinem Enkel Luis (gerade 13 Jahre alt geworden) und „nur“ die letzten ca. 120 Km von Sarria nach Santiago de Compostela. Enkel Luis drängt schon seit Jahren, mit dem Opa, auf dem Camino zu gehen. Jetzt scheint er stark genug dafür zu sein und dafür hat Opa Luis die Wanderschuhe vom berühmten Nagel wieder runter geholt.
Diese ca. 120 Km wollen sie innerhalb von sieben Tage zu Fuß bewältigen. Das wäre ein Durchschnitt von ca. 17 Km/Tag. Mit diesem reduzierten Tagespensum wollen sie beide testen, ob Enkel Luis ohne größere Probleme die Pilgeretappen schafft.
Am Freitag dem 17. Juli geht es los und sie wollen, mit Hilfe von Jakobus, am Freitag 24. Juli in Santiago de Compostela, pünktlich zur Pilgermesse um 12:00 Uhr ankommen.
Der nächste Enkel Gabriel, der kürzlich sechs Jahre alt geworden ist, spricht auch schon davon: „Opa, wann darf ich auch mit Dir gehen?“ Opa Luis ist nun „gezwungen“, fit zu bleiben.

Stolberger/Aachener Zeitung, 18. Juli 2015
 

 

Presseberichte

Eine spannende Pilgerreise in Bildern erleben

29.02.2016
 
„Der erste Pilgerweg zum Grab des Apostels aus dem 9. Jh.“
J. Luis Alvarez ist nicht nur ein Experte für die Geschichte und Architektur Spaniens, sondern auch ein guter Erzähler. Sein Talent, Menschen zu fesseln und mit einem kulturellen Thema vertraut zu machen, stellte er jetzt im Saal des Kulturzentrums Frankental eindrucksvoll unter Beweis.
Thema war dort der Jakobsweg. Ein Thema, das den gebürtigen Spanier – der einst Werksleiter und Prokurist bei den Stolberger Metallwerken, heute KMD war – schon in seiner Jugend beschäftigt hat.
Schließlich hat der 72-Jährige, der aus Oviedo in Asturien stammt, nicht nur dort das Internat „Apostel Jakobus“ besucht, sondern sich in den vergangenen 20 Jahren intensiv mit dem Jakobsweg beschäftigt. Eine landschaftlich großartige Strecke, die er erstmals 2005 in einem Stück zu Fuß bewältigte. Aber nicht der 800 Kilometer lange „Französische Weg“ (Camino Francés), den Alvarez von St. Pied de Port bis nach Santiago de Compostela in 29 Etappen bezwang, war diesmal Thema, sondern der durch das Baskenland, Asturien und Galicien führende Nordweg, der auch als der Küstenweg bezeichnet wird.
„Gemeinsam mit dem ursprünglichen Weg (Camino Primitivo) war er der erste Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus. Schließlich lag er nicht im maurischen Einflussgebiet. Denn das übrige Spanien wurde im 9. Jahrhundert, als man das Grab des Apostels Jakobus wieder entdeckte, von den Mauren beherrscht“, versicherte Alvarez, der seine mit rund 300 Bildern bestückte Power-Point-Präsentation auch dafür nutzte, um die rund 180 Besucher mit vielfältigen und abwechslungsreichen Hintergrundinformationen zur Geschichte und Kultur Spaniens zu versorgen.
Seine Bilder waren ein Querschnitt aus der Begehung des Nordweges in den Jahren 2009 und 2011. 2009 hatte Alvarez die durch eine abwechslungsreiche Landschaft führende 840-Kilometer-Strecke, die von vielen Steigungen und einsamen Gegenden gekennzeichnet ist, in 32 Etappen absolviert. „Der Küstenweg ist landschaftlich einmalig. Der Pilgerandrang hält sich im Gegensatz zum „Französischen Weg“ in Grenzen. Weil die Kommerzialisierung des Weges noch keine Rolle spielt, fühlt man sich dort noch als Pilger, sagte Alvarez, der seinen Vortrag mit zahlreichen Grafiken und Bildern bestückt hatte, die über Landschaft, Architektur, Unterkunftsmöglichkeiten und Ausrüstung sowie den zu erwartenden Herausforderungen und Beschwerlichkeiten informierten. Eine Zusammenfassung daraus hat Alvarez auch für die Herausgabe eines E-Books genutzt, das er im vergangenen November erstmals der Öffentlichkeit vorstellte.
Lebendig und spannend hatte der Stolberger Jakobspilger seinen Vortrag auch dadurch gestaltet, das er immer wieder wohl akzentuiert und mit klarer Stimme, damalige Tagebuchnotizen einstreute. Tagebuchnotizen, die auch Beschwerlichkeiten und körperliche Probleme nicht verschwiegen, aber auch von Mitmenschlichkeit, Dankbarkeit und Freude über das Erlebte geprägt waren.
Wunderschön auch die Aufnahmen, die sich mit den alten am Wegesrand liegenden Städten, Ortschaften, Burgen und Kirchen beschäftigten. Hierbei bemerkte man den geschulten Blick des versierten Fotografen und Kulturliebhabers. Und wer geglaubt hatte, dass sich der Nordweg nur in der flachen Küstenregion abspielt, wurde angenehm überrascht. Denn mitunter präsentierte Alvarez einsame Bergregionen. Denn der Nordweg führt über weite Strecken durch das Gebirge von Baskenland und Asturien. Während des in zwei Teile gegliederten Vortrags hatte man äußerst konzentriert zugehört. „Laut“ wurde es erst zum Schluss der mehr als zweistündigen Darbietung, als sich die Besucher beim Referenten mit tosendem Applaus bedankten.
Auch nach dem offiziellen Ende musste Alvarez viele Fragen beantworten. So wollten einige Gäste mit Tipps und Informationen versorgt werden, die sich überwiegend um die Planung und Durchführung einer Jakobspilgerschaft drehten. Wer die Einsamkeit liebt und die Herausforderung sucht, der ist mit dem Küstenweg gut beraten.
Quelle: Aachener / Stolberg Zeitung
 

J. Luis Alvarez stellt in seinem zweiten Werk den "Grünen Jakobsweg" nach Santiago de Compostela

19.12.2015
 
„Persönliche Eindrücke, atemberaubende Landschaften, interessante Bauwerke, einmalige Geschichte.“
J. Luis Alvarez, bekannter Stolberger Jakobs-Pilger und Autor des Buches „Zwischen Traum und Wirklichkeit“ über den „Französischen Weg“, hat soeben sein zweites Werk veröffentlicht: „Der Grüne Jakobsweg nach Santiago de Compostela“.
Dieser Bildband beschreibt als e-Book den unbekannteren, aber schöneren Weg entlang der atlantischen Küste: von Hendaye (F) über den Golf von Vizcaya nach San Sebastian, Bilbao, Santander, Oviedo und dann weiter über den „ursprünglichen Weg“ durch Asturien nach Santiago de Compostela. Er lässt den Leser tief in seine Seele blicken und hautnah teilhaben an einer ganzen Palette vom Stimmungen, welcher der Pilgerweg für jeden bereit hält. Spielerisch meistert er dabei den Spagat zwischen Fotografie, Pilgerführer und Kunstgeschichte.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen? War es ein Herzenswunsch?
Ich brauchte nach meinem anspruchsvollen Berufsleben eine Zeit zum Nachdenken und um mich neu zu orientieren. Der Pilgerweg und alles, was damit zusammen hängt, hat mir gut dabei geholfen. Man sagt, dass ich ein kreativer Mensch bin, daher war es naheliegend, alle meine Erfahrungen auf dem Jakobsweg für mich niederzuschreiben. Da ich sehr gerne fotografiere, sind im Laufe der Zeit Tausende Bilder entstanden. Freunde und Bekannte fragten immer wieder: „Warum zeigst Du uns nicht deinen Weg?“ In den letzten 20 Jahren habe ich viele Vorträge gehalten. Das Schreiben der Bücher war kein Herzenswunsch, sondern eine logische Folge und eine gute Möglichkeit, meine Erfahrungen an ein breiteres Publikum weiter zu geben.

Was hat Sie inspiriert?
Inspiriert hat mich die humanistische Erziehung des katholischen Internats „Colegio Santiago Apóstol“, das ich bis zu meinem 11. Lebensjahr besuchte.

Für wen ist das Buch gedacht?
In erster Linie für meine drei Enkel, dann aber auch für interessierte Menschen, die Infos über den grünen Jakobsweg benötigen und für diejenigen, die neugierig sind, den Weg zu versuchen. Mit meinem 13-jährigen Enkel Luis jr. bin ich im Juli dieses Jahres nach vier Jahren Pause die letzten 120 Kilometer gegangen. Wenn Gabriel (6 Jahre), der sich bereits dafür interessiert, alt genug ist und immer noch mit mir gehen will, bin ich schon 78, 79 Jahre. Ich fürchte, wenn Carla (4 Jahre) so weit ist und auch möchte, werde ich wahrscheinlich nicht mehr so in der Lage sein. Sie wird wohl mit ihrem Bruder oder Cousin die Pilgerreise unternehmen müssen.

Wie unterscheidet sich Ihr Buch von anderen Büchern, die sich mit dem gleichen Thema befassen?
Es ist sehr persönlich verfasst. Während der Hauptgrund beim ersten Buch zu 70 Prozent der Glaube war und die Mischung aus Geschichte, Landschaft, Anekdoten und zwischenmenschlicher Beziehung nur 30 Prozent betrug, ist es beim zweiten Buch genau anders herum: Der Pilgerweg ist eine Zeitreise durch die verschiedenen historischen Epochen Spaniens, verbunden mit der Entdeckung atemberaubender Landschaften und vorbei an interessanten Bauwerken, deren Architektur in eine einmalige Geschichte eingebettet ist. Das ist sehr wichtig für mich geworden. Aus Spiritualität und Glauben sauge ich die Kraft für die Pilgerung. Der Bildband ist chronologisch aufgebaut. Er beginnt in Hendaye in Frankreich und endet am Grab des Heiligen Jakobus. Neben einer Einführung in die Geschichte und viel Kartenmaterial berichtet das Buch mit unzähligen Bildern über die einzelnen Etappen und gibt viele nützliche Tipps.

Wie viele Bilder, wie viele Seiten Text hat das Buch?
Die 848 Kilometer sind auf 32 Etappen verteilt. Der gesamte Pilgerweg wird mit Hilfe der mehr als 900 farbigen Bildern sehr genau beschrieben: Landschaft, Architektur, Geschichte, Anekdoten. Der Leser ist mittendrin. Wenn das e-Book ein Papierbuch wäre, hätte es circa 384 Seiten.
 
Quelle: Stolberger / Aachener Zeitung