Hardcover

Eduard Hernsheim, die Südsee und viel Geld

Biographie – Band 2

Jakob Anderhandt
Biografien & Erinnerungen

Als Kaiserlicher Konsul für den westlichen Stillen Ozean schritt Eduard Hernsheim gegen den Handel mit Südsee-Insulanern als Plantagenarbeitern ein. Nach den ersten deutschen Flaggenhissungen in der Südsee entwickelte er sich rasch zum versiertesten Kritiker des Berliner Bankiers Adolph von Hansemann und dessen menschenverachtender Kolonialpolitik.
 

Neuigkeiten

Was in der Raubkunstdebatte zu kurz kommt ...

20.09.2021
 
Jakob Anderhandts Anlayse der Indizienlage, wie das berühmte letzte Luf-Boot im Jahr 1902 den Eigentümer wechselte, wurde für Richard Schröder zum Grundbaustein seiner Argumentation in Welt-Online, warum das Großboot weder von Eduard Hernsheim noch seinem Neffen Maximilian Thiel geraubt worden sein kann. Einen solchen Vorwurf hatte der Berliner Historiker Götz-Aly im Mai in seinem Buch "Das Prachtboot" erhoben und anschließend in verschiedenen Zeitungs- und Fernsehbeiträgen wiederholt.
 

Portrait von Eduard Hernsheim im Rotary-Magazin

01.09.2021
 
Die Rolle des deutschen Südsee-Kaufmanns ist für die Untersuchung der Eigentumsverhältnisse am Luf-Boot wesentlich. Das fünfzehn Meter lange, reich verzierte Auslegerkanu kam dank der Vermittlung Eduard Hernsheims im Jahr 1904 nach Berlin. Seit kurzem ist es das Prachtstück der Südsee-Ausstellung im neuen Humboldt Forum. Über seine Provenienz wird in den Medien heiß gestritten. Jakob Anderhandt zeichnet ein Bild, wer Eduard Hernsheim als Gesamtperson war und welche Ziele als Südsee-Kaufmann er verfolgte.