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Jana Buchholz

Jana Buchholz wird 1970 in Crivitz, Kreis Schwerin geboren. Einem unbestätigten Mythos zufolge verdankt sie ihren tschechischen Vornamen nicht etwa der Herkunft ihrer Eltern, sondern deren heimlicher Sympathie für den Prager Frühling.

Als Kind zieht sie mit ihren „rebellischen“ Eltern von der Stadt aufs Land und vom Land wieder in die Stadt. Drei Mal wechselt sie die Schule und nimmt alles mit, was ihr der kleine demokratische Staat bietet: Ferienlager, Arbeitsgemeinschaften, Sport- und Segelverein, Theater-Chor, Musikschule, Pionierrepublik, FDJ-Lager, Zivilverteidigung.

Im September 1989 flieht sie als 18-Jährige über Ungarn in den Westen. Der Grund: eine Mischung aus Gelegenheit, Abenteuerlust und Selbstverantwortung. Die damalige Entscheidung für ein selbstbestimmtes Leben und die Möglichkeit, sich frei entfalten zu können, prägt sie bis heute.

Sie lebte in Hamburg, Madrid, München und Berlin, bevor es sie nach 30 Jahren zurück in ihre Heimatstadt Schwerin zog. Ihre „Fluchtgeschichte“ hatte sie immer im Gepäck und erzählte sie viele Male auf Deutsch, Englisch oder Spanisch und sorgte damit immer wieder für erstaunte Gesichter, offene Münder, viele Fragen aber auch Bewunderung für den Mut, alles hinter sich zu lassen und neu anzufangen.

Ihr Buch „Als ich wiederkam“ entstand ganz langsam nach ihrer Rückkehr in die Heimat und ist eine Art Tagebuch der ersten Zeit in Schwerin, als der Zauber des Anfangs wirkte und alle Sinne geschärft waren.